Samstag, 11. Dezember 2021

Safrankuchen mit Zimtsahne

 


Am Montag findet in Schweden das traditionelle Lichterfest zu Ehren der heiligen St. Lucia statt.
Dieses Lichterfest ist ein wahrer Festtag mit vielen Traditionen. Schon morgens wird in den meisten Familien mit dem Feiern begonnen und setzt sich dann in den Kindergärten, Schulen und auf der Arbeit fort.
Die Kinder tragen weiße Kleider, wecken die Eltern mit Safrangebäck und Kaffee und die älteste Tochter der Familie ist die Lucia, die um ihr weißes Kleid auch noch ein rotes Band um die Taille und einen Lichterkranz auf ihrem Kopf trägt.
Das Safrangebäck besteht meisten aus den klassischen Lussekatter, aber gerne auch aus einem Safrankuchen oder Safranhefeschnecken.

Bei uns gibt es dieses Jahr diesen leckeren-fluffigen Safrankuchen mit Mandeln und einer Zimtsahne. Eine wirklich gelungene Geschmackskombi, die von Schweden träumen lässt....



Safrankuchen
mit Zimtsahne
400 g Weizenmehl
200 g Zucker
5 Eier, Gr M
120 ml Sonnenblumenöl
200 ml Orangenlimonade (Sprudelwasser)
1 Päckchen Backpulver
0,9, g Safran
100 g gehackte Mandeln
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400 ml Sahne
200 g Mascapone
3 El Zucker
2 Tl Zimt
Granatapfelkerne

Backofen auf 170°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapaier auslegen
Eier mit dem Zucker hell schaumig aufschlagen.
Mehl, Backpulver, eine Prise Salz und Safran vermischen. Im Wechsel mit dem Sonnenblumenöl unterrühren.
Die Limonade dazufügen und kurz unterrühren und die Mandeln unterheben.
Teig auf dem Blech verteilen und für 20-25 Minuten backen.
Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Sahne steif schlagen und zusammen mit dem Zucker und Zimt unter die Mascapone heben.
Die Creme auf dem Kuchen verstreichen. Den Kuchen in gleichgroße Quadrate schneiden und die einzelnen Quadrate mit Granatapfelkerne bestreuen.


Lasst es Euch gut gehen und
Salut.... Eure mellimille

Weitere Schwedische Julgodis / Weihnachtssüßigkeiten bei mellimille:

Montag, 6. Dezember 2021

Kokos-Safran-Makronen


In der Vorweihnachtszeit wird in Schweden sehr viel mit Safran gebacken. Gerade um den 13.12. herum, kurz vor dem Luciafest, findet man unheimlich viel Safrangebäck in den Auslagen der Bäckereien.
Wie zum Beispiel diese Kokosmakronen, die mit Safran verfeinert werden.
Ich finde diese Kombi wirklich sehr gelungen und diese schwedische Variante der Kokosmakrone wird es nun definitiv öfter bei uns geben...
Probiert es doch einmal aus!




Kokos-Safran-Makronen
50 g Butter
2 Eier
120 g Zucker
0,3 g Safran
etwas Zitronenabrieb
250 g Kokosraspel


Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
Die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen und anschließend mit den restlichen Zutaten verrühren. Den Teig knapp 5 Minuten ruhen lassen. Den Teig zu Kugeln/Makronen (evtl. mit 2 Teelöffel) formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Ca. 10 Minuten backen und aus dem Ofen heraus nehmen. 
Abkühlen lassen und in einer Plätzchendose aufbewahren. 
Hält ca. 2-3 Wochen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille



 

Samstag, 4. Dezember 2021

Mandarinen-Kuchen

 


Was gehört außer Süßigkeiten und Nüsse in jeden Nikolausstiefel? Mandarinen!
Wir lieben Mandarinen, Clementine, Orangen und Co. zur Adventszeit. Ist es nicht nur der Geschmack und die vielen kleinen Vitamine, die in ihnen stecken, sondern auch der Duft, der den ganzen Raum durchflutet. 
Und Mandarinen sind nicht nur einfach zum schnellen Wegnaschen super, sondern auch zum Backen und zum Experimentieren: Wenn ihr eine Mandarine vorsichtig schält, so dass eine Schalenhälfte ganz bleibt mit Strunk, dann stellt ihr die Hälfte auf ein kleines Tellerchen, füllt sie mit Olivenöl und zündet den Strunk/Docht an. So habt ihr eine ganz tolle Mandarinenkerze.
Aber wie gesagt: backen kann man mit Mandarinen auch. Zum Beispiel diesen supersaftigen Mandarinen-Kuchen.
Allerdings achtet beim Backen darauf, dass ihr die weißen Häutchen der Mandarine entfernt, da sie beim Backen bitter werden. Natürlich kann man auch Dosen-Mandarine verwenden.

Der Mandarinen-Kuchen wird wie eine Tarte Tatin nach dem Backen kopfüber auf die Kuchenplatte gestürzt und -tadaaaaaaa- ein wahrer Mandarinentraum kommt zum Vorschein.
Über ein Stück von diesem Kuchen freut sich doch betimmt der Nikolaus......



Mandarinen-Kuchen
8-10 Bio-Mandarinen + 2 Bio-Mandarinen
4 Eier, Gr. M
200 g Zucker + 1 El Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
200 ml Sonnenblumenöl
300 ml kaltes Wasser
600 g Mehl
2 Tl Backpulver

Den Boden einer ca.23er Springform mit Backpapier auslegen und mit 1 El Zucker bestreuen.
Die Mandarinen schälen. Die weißen Häutchen der Mandarine unbedingt entfernen, da sie sonst eineren bitteren Geschmack nach dem Backen an den Kuchen abgeben.
8-10 geschälte Mandarinen quer halbieren und die Springform damit auslegen.
2 Mandarinen mit den Eiern, 200 g Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz in einem hohen Rührbecher pürieren.
Sonnenblumenöl und Wasser dazu geben und verrühren.
Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen unterheben.
Den Teig über die Mandarinen in der Backform verteilen und glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
Kuchen aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten abkühlen lassen.
"Verkehrt" rum auf eine Kuchenplatte stürzen und Backform lösen und entfernen.
Kuchen vollständig abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und

Salut... Eure mellimille


Mittwoch, 1. Dezember 2021

Pfefferkuchen Fudge / Pepparkakor Fudge

 


In knapp 4 Wochen ist Weihnachten! Habt ihr schon alle Geschenke zusammen?
Ich noch lange nicht... das Christkind erledigt das hier immer auf den letzten Drücker.
Aber ich hätte da heute eine nette Kleinigkeit für euch, die ihr ruckizucki machen könnt und über die sich bestimmt jeder freut: Pfefferkuchen Fudge.
Fudge sind eine Art halbweiches und cremiges Karamell (Toffee) und gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Und was könnte zu Weihnachten nicht besser passen als Pfefferkuchen bzw. Spekulatius.....



Pepparkakor Fudge 
1 Dose gezuckerte Kondensmilch
200 g Vollmilchkuvertüre
100 g Zartbitterschokolade
100 g Pfefferkuchen (Peparkakor)
(ersatweise Spekulatius)

Die Kuvertüre grob hacken.
Kuvertüre zusammen mit der gezuckerten Kondensmilch in einem kleinen Topf bei geringer Hitze schmelzen und verrühren.
Den Pfefferkuchen mit den Fingern zerbröckeln und unter die Schokoladenmasse verrühren.

Eine kleine Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Schoko-Pfefferkuchen-Masse hinein geben.
Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag das Fudge in gleichmässige Würfel schneiden.
Das Fudge kühl lagern.



Lasst es euch gut gehen und
Salut.... Eure mellimille


Samstag, 27. November 2021

Krokant mit gesalzenen Cashewkerne


Zum 1. Advent bringe ich euch schon das zweite Julgodis des Jahres mit. Und was soll ich sagen? Es ist eine Traumkombi! 
Liebt ihr auch die Kombination von Süß und Salzig? Dann ist diese Leckerei genau das Richtige für euch: Süßes knackiges Karamell gepaart mit salzigen Cashewkerne.
Und das Tolle daran ist, dass ihr nicht länger als 10 Minuten für diesen Gaumenschmaus braucht und es sich auch wunderbar zum Verschenken eignet.




Krokant mit 
gesalzenen Cashewkerne

300 g Zucker
200 g gesalzene Cashewkerne
1 Tl Sonnenblumenöl
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Backpapier


Die Cashewkerne grob hacken.
Den Zucker in eine beschichtete Pfanne mit hohen Rand geben. Bei mittlerer Hitze und unter häufigen Rühren den Zucker erhitzen bis er flüssig ist (ca. 10 Minuten).
 Den Zucker nicht zu dunkel werden lassen, da er sonst bitter schmeckt. 
Achtung: Der Zucker wird sehr heiß!

Das Backpapier mit dem Öl bestreichen und den flüssigen Zucker darauf geben. 
Den goldgelben Zucker glatt streichen und die gehackten Cashewkerne darauf verteilen.
Den Krokant abkühlen lassen und anschließend in kleine Bruchstücke brechen.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille





 

Sonntag, 21. November 2021

Zimt-Waffelplätzchen



So langsam geht's hier los mit der Weihnachtsbäckerei. Wie jedes Jahr werde ich euch ein paar leckere Julgodis (Weihnachtssüßigkeiten) aus Schweden zeigen, die sich prima zum Naschen eignen, während man z.B. auf der Couch kuschelt und einen Weihnachtsfilme-Martathon startet oder, dass ein oder andere Weihnachtsbuch vorliest.
Julgodis sind bei uns im Hause gar nicht mehr wegzudenken und sie läuten für uns jedes Jahr die Vorweihnachtszeit ein.
Im übrigen schmecken Julgodis nicht einfach nur unsagbar lecker, sondern sie eigenen sich auch wunderbar als kleines Mitbringsel oder als Wichtelgeschenk in der Adventszeit.

Wir starten dieses Mal mit diesen feinen, dünnen, knusprigen und super-zimtigen Waffelplätzchen.
Das ganze Haus riecht sofort nach Weihnachten und während die Waffeln backen, sitzen wir am Tisch zusammen, erzählen und naschen dabei schon das ein oder andere Plätzchen.
Einfach Himmlisch.....!




Zimt-Waffelplätzchen

125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier, Gr. M
Gewürze: 1 El Zimt
1 Msp. gemahlene Nelken
1 Msp. Kardamom
350 g Mehl
3 El kaltes Wasser
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Optional:
Zartbitterkuvertüre, Zuckerstreusel,
getrocknete Himbeeren, Mandeln, Krokant, ect.

Die Butter zusammen mit dem Zucker und Vaillezucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander dazugeben und aufschlagen.
Das Mehl, die Gewürze und das Wasser hinzufügen und untermischen.
Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Das Waffeleisen (Ein Waffeleisen für dünne Waffeln benutzen!) vorheizen und je 2-3 haselnussgrosse Teigkugeln im Waffeleisen goldbraun backen.
Abkühlen lassen und evtl mit Schokolade und Zuckerstreusel oder getrockneten Himbeeren verzieren.
In der Plätzchendose halten sich die Waffelplätzchen 2-3 Wochen frisch.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Kennt ihr Julgodis? Falls ihr auf den Geschmack gekommen seid oder kommen wollt, habe ich hier noch einige Ideen für euch: