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Sonntag, 4. Januar 2026

Galettes au chocolat

 


Der 6. Januar, der Dreikönigstag, ist für mich untrennbar mit der Galette des Rois verbunden..

Die Tradition stammt aus Frankreich: ein runder Blätterteigkuchen, gefüllt mit Mandelcreme oder Schokolade, der mit allen Personen am Tisch geteilt wird.
In der Galette wird eine kleine Fève (Figur, Mandel oder Bohne) versteckt. Wer sie findet, wird für einen Tag der König oder die Königin. 

Ich backe die Galette dieses Jahr in Mini-Form, nicht klassisch mit Frangipane, sondern gefüllt mit Nussnougatcreme. Diese Galletes sind unkompliziert, schnell gebacken mit wenig Zutaten und passen zu einem schönen Dreikönigstag zu Hause oder bei Freunden, denn sollte man am Dreikönigstag eingeladen sein, lassen sich diese Mini Galettes wunderbar als Mitbringsel verpacken und verschenken.




Galettes au Chocolat

Zutaten:
1 Rolle Blätterteig (rund oder rechteckig)
6–8 EL Nussnougatcreme
Etwas Pflanzendrink zum Bestreichen

Zubereitung:
Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. 
Den Blätterteig ausrollen und mit einem Glas 10-12 Kreise ausstechen (Je nach Größe des Glases 10-16 Kreise).
Auf der Hälfte der Kreise jeweils 1 EL Nussnougatcreme geben, dabei rundherum etwas Rand lassen.
Den Rand mit etwas Pflanzendrink (oder Milch, Wasser, ect) anfeuchten.
Die übrigen Teigstücke darauflegen und die Ränder andrücken und mit einer Gabel verschließen, damit die Füllung nicht ausläuft. 
Die Oberseite für Glanz und Farbe mit etwas Pflanzendrink bestreichen.
Die Mini Galettes auf ein Backblech mit Backpapier legen und ca. 15–20 Minuten goldbraun backen.
Kurz abkühlen lassen und noch leicht warm genießen (kalt schmecken sie auch sehr lecker).

Tipp: Wer mag, kann die Oberseite vorher noch leicht einschneiden oder ein Muster einritzen.



Statt Nussnougatcreme könnt ihr auch Marzipan verwenden.
Oder Milch-Nuss-Creme, Pistaziencreme, Kekscreme, ect....
Eurer Fantasien sind dabei keine Grenzen gesetzt. Je nach Gusto.



Habt es fein und lasst es euch gut gehen!
Salut... Eure mellimille

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Saffransbullar med vaniljkräm


Am 13. Dezember feiert Schweden das Luciafest, einen der stimmungsvollsten Tage der Vorweihnachtszeit. Noch bevor die Sonne aufgeht, ziehen Kinder und Jugendliche in weißen Gewändern und mit Kerzen auf den Köpfen oder in den Händen durch Schulen, Kirchen und Wohnhäuser. Angeführt wird der Zug von „Lucia“, der Lichterkönigin. Sie bringt Licht in die dunkelste Zeit des Jahres und markiert symbolisch die Rückkehr der Helligkeit.

Zum Luciafest gehört auch ein Duft, den man sofort mit diesem Tag verbindet: Safran. Er färbt Teig in ein warmes Goldgelb und verleiht ihm ein feines, leicht blumiges Aroma. Safrangebäck ist fester Bestandteil des Festes. Kein Luciazug ohne die traditionellen „Lussekatter“.

Lussekatter sind kleine Hefeteilchen, oft zu S oder Spiralen geformt, in deren Enden Rosinen sitzen. Sie sind weich, buttrig und leuchten intensiv gelb. Doch neben dem Klassiker gibt es inzwischen viele Varianten und eine davon ist besonders beliebt: Saffransbullar med vaniljkräm.

Diese Safranhefebrötchen mit Vanillecreme sind eine modernere, saftigere Interpretation. Der Hefeteig wird großzügig mit Safran verfeinert und nach dem Gehen zu Schnecken oder gefüllten Knoten geformt. Im Inneren verbirgt sich eine Vanille oder Preiselbeercreme. 
Die Kombination aus warmem, aromatischem Safran und süßer Vanille macht sie zu einem der besten Gebäcke der Saison. Perfekt für alle, die Lucia feiern oder einfach nordisches Winterflair in die eigene Küche holen wollen.


Saffransbullar med vaniljkräm 
Zutaten:
600 g Mehl
1 Würfel Hefe
0,2 g Safran
100 g Zucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
300 ml Milch
-----------------
etwas flüssige Butter
etwas Zucker

(mit veganer Butter und Hafermilch od Pflanzendrink sind die Bullar vegan)

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben.
Die Milch zusammen mit der Butter leicht erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
Den Safran und die Hefe in der warmen Milchmischung auflösen.
Die Milch-Butter-Hefe-Mischung zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Zu einer Teigkugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig noch einmal durchkneten.
Etwa 12 gleich große Stücke abteilen und zu runden Kugeln formen.
Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und erneut ca. 45 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Teigkugeln bei 180 °C Umluft etwa 10–15 Minuten goldbraun backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und die noch warmen Stücke rundherum mit etwas flüssiger Butter bestreichen und in Zucker wälzen.



Vanillecreme 
Zutaten:
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Zutaten laut Packungsanleitung:
(500 ml Milch + 3 El Zucker)
200 ml Schlagsahne
(Mit Pflanzensahne und Pflanzendrink ebenfalls vegan)

Zubereitung der Creme

Das Vanillepuddingpulver nach Packungsanleitung zubereiten.
Direkt nach dem Kochen den heißen Pudding mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf die Oberfläche legen, damit keine Haut entsteht).
Vollständig auskühlen lassen.

Die Schlagsahne steif schlagen.
Den ausgekühlten Pudding glatt rühren und die Sahne vorsichtig unterheben, bis eine cremige Füllung entsteht.

Mit einem Spritzbeutel und Fülltülle seitlich oder von oben einstechen und die Vanillecreme hineinfüllen.

Wer möchte, kann unter die Puddingcreme ein paar Esslöffel Preiselbeeren unterrühren.



 Glad Lucia
und Salut... Eure mellimille

Samstag, 6. Dezember 2025

Tiramisu Knusperhaus

 


Wenn es in der Küche nach Espresso und Kakao duftet, dann ist es Zeit für ein Dessert, das nicht nur himmlisch schmeckt, sondern auch aussieht wie ein kleines Weihnachtsmärchen. Mein Tiramisu-Häuschen ist genau das: ein cremiges, zartes, süßes Highlight, dass gleichzeitig Dessert und Hingucker auf der Festtafel ist. Ein Dessert mit einer kleinen Portion Feststimmung. Es sieht aus wie ein kleines Häuschen, lässt sich aber genauso unkompliziert zubereiten wie ein klassisches Tiramisu.

Weiche Löffelbiskuits, die wie kleine Dachschindeln aneinandergereiht sind, frisch gebrühter Espresso, und dazwischen eine luftige Mascarponecreme. Mit Kakaopulver bestäubt wirkt das Häuschen wie ein Mini Winterdorf und ist fast zu schade zum Anbrechen. Fast....


Das Häuschen ist überraschend einfach zu bauen. Ein paar wenige Handgriffe, etwas Fingerspitzengefühl beim Stapeln und schon entsteht ein kleines Kunstwerk, das garantiert für leuchtende Augen sorgt. Perfekt für alle, die ihre Gäste mit etwas Besonderem überraschen möchten, ohne den halben Tag in der Küche zu verbringen.

Serviert wird das Tiramisu-Häuschen am besten gut durchgekühlt. Beim Anschneiden offenbart es Schicht für Schicht vollen Geschmack und Weihnachtszauber.
Dieses Dessert ist mein persönliches „Merry & Yummy“ des Jahres.


Tiramisu-Häuschen

Zutaten:
200 g Löffelbiskuits
150 ml Espresso (abgekühlt)
250 g Mascarpone
250 ml Schlagsahne
70 g Zucker
Backkakao zum Bestäuben
Zuckerschrift
Deko nach Wahl (z. B. Zuckersterne, Mini-Schneeflocken, Schokodeko)


Zubereitung:
Espresso vorbereiten. Den abgekühlten Espresso in eine flache Schale geben.
Sahne steif schlagen. Mascarpone mit Zucker glatt rühren und die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben, bis eine cremige Masse entsteht.

Um das Häuschen zu schichten, abwechselnd getränkte Löffelbiskuits und Creme zu einem kleinen Häuschen stapeln.
Dabei die Biskuits in jeder Schicht im Wechsel längs und quer legen, sodass ein stabiler „Hauskörper“ entsteht. 
(erste Reihe: 8x1Biskuits quer. Zweite Reihe: 2x3 Biskuits längs. 3 Reihe: 8x1 Biskuits quer. 4 Reihe 2x2 Biskuits längs. 5 reihe 1x3 längs.)

Für das Dach zwei Reihen ungetränkte Biskuits wie eine kleine Pyramide anordnen und mit etwas Creme fixieren. 
Das Häuschen rundherum mit mit Backkakao bestäuben und mit Creme, Streusel, ect. dekorieren.

Vor dem Servieren für einige Stunden im Kühlschrank kühlen.




Lasst uns froh und munter sein
und Salut... Eure mellimille

Samstag, 22. November 2025

Kanelbullesemla mit Mandelmasse


"Kanelbullesemla med mandelmassa"

Draußen ist es langsam ziemlich frostig, die Luft riecht nach Kamin und Schnee und ein Hauch von Winter liegt schon über den Dächern. Drinnen dagegen beginnt die Zeit, in der man sich am liebsten einkuschelt: mit dicken Socken, einer weichen Decke und dem ersten kleinen Vorfreude-Kribbeln auf die Adventszeit.

Die Vorweihnachtszeit schleicht sich nicht mit Pauken und Trompeten ins Haus, sondern leise: ein früherer Sonnenuntergang, das Bedürfnis nach warmem Licht und die Lust auf gemütliche Abende. Genau solche Abende liebe ich am meisten. Serienmarathon mit kitschigen Weihnachtsfilme und etwas Süßes, das die Seele wärmt.

In Schweden nennt man dieses Gefühl mys, und dazu gehört natürlich eine Fika, die kleine Auszeit mit Leckereien. Bei mir gibt es heute Kanelsemla: kleine Hefeteilchen, gefüllt mit Mandelmasse, fluffiger Sahne und getoppt mit gerösteten Mandeln. Der Duft von Zimt und Kardamom zieht durch die Küche, während draußen die Kälte an die Fenster klopft.

Perfekt für diese letzten Novembertage, in denen man sich langsam wieder auf das Glitzern der Lichterketten, auf warmen Tee und auf das Innehalten einstellt und freut.



Kanelbullesemla mit Mandeln

Zutaten (für ca. 8)
(Vegan)

Für den Teig:
500 g Weizenmehl (Type 550)
60 g Zucker
1 TL gemahlener Kardamom
1 Prise Salz
250 ml Pflanzenmilch (z. B. Hafer- oder Sojamilch)
½ Würfel frische Hefe
50 g weiche vegane Margarine oder vegane Butter

Für die Füllung:
90 g weiche vegane Margarine
60 g Zucker
1 El Zimt
etwas Mehl für die Arbeitsfläche

Für die Mandelmasse:
200 g gemahlene Mandeln (ich nehme mit Schale)
150 g Puderzucker
2–3 EL Pflanzenmilch oder Pflanzensahne zum Glattrühren
Für das Topping:
400 ml Schlagsahne // Pflanzensahne
1-2 EL Zucker oder Vanillezucker
100 g Mandeln
2 El Zucker
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung

Mehl, Zucker, Kardamom und Salz in eine große Schüssel geben. Pflanzenmilch lauwarm erwärmen. Die Hefe hineinbröckeln und rühren, bis sie sich auflöst. 
Hefemilch und weiche Margarine zum Mehl geben und alles 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Für die Füllung Margarine, Zucker und Zimt verrühren. Den Hefeteig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 60 × 40 cm) ausrollen. Die Füllung auf zwei Dritteln der Teigfläche verstreichen. 
Den unbelegten Teil über die Mitte schlagen, dann das andere Drittel darüberlegen – so entstehen drei Schichten. Teig noch einmal vorsichtig etwas flachrollen.

Den Teig in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden (ergibt etwa 24 Streifen). Je zwei Streifen miteinander verdrehen und zu einem Knoten formen: Die Teigkordel zu einem Kreis legen. Ein Ende durch die Mitte ziehen. Die Knoten auf ein Blech mit Backpapier legen, abdecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze (170 °C Umluft) vorheizen. Knoten mit etwas Pflanzenmilch bestreichen. 18–20 Minuten goldbraun backen.

In einer Pfanne 2 El Zucker flüssig und goldbraun werden lassen. Ganze Manden hinzufügen und rühren bis alle Mandeln mit Zucker umhüllt sind. Die Mandeln vorsichtig auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen.

Für die Mandelmasse 200 g gemahlene Mandeln,150 g Puderzucker, 2–3 EL Pflanzenmilch oder Pflanzensahne glattr ühren.

Von jedem Gebäckstück einen kleinen Deckel abschneiden.
Mit der Mandelmasse füllen und einige ganze Mandeln an die Seiten drücken.
Sahne mit einem Löffel oder Spritzbeutel aufsetzen undDeckel wieder aufsetzen.
Mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

 

Dienstag, 12. Dezember 2023

Schwedische Saffransbollar


Morgen ist es in Schweden und ganz Skandinavien wieder soweit: Der St. Lucia Tag wird gefeiert.

Jedes Jahr am 13.12. wird dieser wichtigen Feiertag zelebriert: die älteste Tochter einer jeden Familie darf die Luciabraut sein. Sie bekommt ein weißes Kleid an, mit einer roter Schleife um die Taille gebunden, und einer Lichterkrone auf den Kopf gesetzt. Mit ihren Geschwistern zusammen weckt sie die Eltern und bringt ihnen Kaffee und Gebäck ans Bett. Dabei werden Gedichte und Lieder vorgetragen.

In Schweden findet zur Weihnachtszeit Safran in vielerlei verschiedenen Gebäcken seinen Platz: in den klassichen Lussekatter oder Lussebuns, in Safranpfannenkuchen, in Plätzchen oder ganz klassisch im Kuchen.

Bei uns gibt es Safran dieses Jahr in der Bollarform. Ihr kennt bestimmt die typisch schwedischen Chokladbollar. Aber kennt ihr auch die schwedischen Saffransbollar, die es zur Weihnachtszeit in Schweden gibt? 
Wenn ihr sie nicht kennt, dann müsst ihr es dringend nachholen!




Saffransbollar 

 Zutaten:

100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
0,3 g Safran
150 g Haferflocken
3-4 El Milch
................
Kokosraspel oder Hagelzucker

Zubereitung: Bis auf KokosraspelHagelzucker werden alle Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischt und zu einem homogenen Teig verknetet. Anschließend je ca. 1 Teelöffel Teig zu kleinen runden Kugeln formen und in den Kokosraspel oder Hagelzucker wälzen. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.


Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Freitag, 8. Dezember 2023

Quarkstollen mit Marzipan

 

Er gehört für mich einfach zur Weihnachtszeit wie Kerzenschein, Weihnachtsmusik, Tannenbaum und Glockenklang: der Christstollen.

Beim Christstollen scheiden sich oft die Geister und Geschmäcker. Viele mögen Zitronat und Orangeat nicht, andere mögen das Marzipan nicht. Ich liebe alles drei davon!
Und das ist das tolle am eigenen Christstollen-Backen. Man kann noch mehr Marzipan reinpacken oder es ganz weglassen. Oder man lässt einfach Rosinen und Co. draussen.

Dieser Quarkstollen schmeckt schon an Tag 1 und muss nicht erst eine Weile in der Blechdose schlummern um sein volles Aroma zu entfalten. 

Und nun zu euch: Wie mögt ihr euren Christstollen am liebsten? Team Marzipan? Team Rosinen?




Stollengewürz
2 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlene Muskatnuss
2 Tl gemahlene Nelken
2 Tl gemahlener Koriander
2 Tl Kardamom 
1/2 Tl Ingwerpulver
1/2 Tl gemahlener Anis
1 Tl Zitronenschale
Mark einer Vanilleschote

Alle Zutaten in einem verschließbaren Glas vermischen.


Quarkstollen 
mit Marzipan
200 g Rosinen
150 ml Orangensaft
250 g weiche Butter
100 g Zucker
 1 Prise Salz
2 Eier, Gr. M
250 g Magerquark
500 g Mehl
1 Tütchen Backpulver
1 El Stollengewürz
100 g Zitronat
100 g Orangeat
100 g gehackte Mandeln
200 g Marzipan Rohmasse
ca. 70 g Puderzucker

Die Rosinen mit dem Orangensaft in einem Topf köcheln lassen bis die Rosinen den Orangensaft komplett aufgezogen haben.

200 g Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit dem Handrührgerät verrühren. Eier und Quark unterrühren.
Mehl, Backpulver und Stollengewürz mischen, hinzugeben und alles zusammen zu einem glatten Teig kneten.
Die Rosinen, Zitronat, Orangeat und Mandeln unter den Teig kneten.

Marzipan dritteln und zu drei langen Rollen formen.

Den Teig zu einem Laib formen und dabei das Marzipan verteilen.
Einfacher geht es mit einer Stollenbackform: in eine gebutterte Backform etwa die Hälfte des Teiges geben. Marzipanrollen auf den Teig legen und mit dem restlichen Teig bedecken.

Den Stollen im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft im unteren Drittel des Backofens für ca. 60 Minuten backen. (Stäbchenprobe)
Bitte beachten: eim Backen ohne Backform den Teig evtl. nach Hälfte der Backzeit mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.
Den Stollen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen

50 g Butter schmelzen und den noch warmen Stollen damit einstreichen. Mit dem Puderzucker ordentlich bestäuben.



Schönen 2. Advent und lasst es euch gut gehen!
Salut... Eure mellimille


Samstag, 2. Dezember 2023

Weihnachtlicher Marmorkuchen



Pünktlich zum 1. Advent habe ich für euch diesen weihnachtlichen Mamorkuchen.
Durch das Lebkuchengewürz und Bittermandelöl kommt der beliebte Kuchenklassiker in einem neuen Adventskleid daher. 
Da werden die Gäste staunen und wer noch nicht in Weihnachtsstimmung war, wird es nach dem ersten Bissen garantiert sein.




Weihnachtlicher Mamorkuchen
200 g Butter
170 g Zucker
4 Eier, Gr. S
1 Prisen Salz
2 Tl Backpulver
200 g Weizenmehl
3 El Milch
halbes Röhrchen Bittermandelöl


Für den dunklen Teig
2 El Kakao
2 Tl Lebkuchengewürz
100 g Orangeat (1 El Orangeat zur Seite legen)
2 El Zucker
3 El Milch
..........
150 g Zartbitterkuvertüre
Mandelkerne und Zuckersterne


Weiche Butter, Zucker, Eier und Salz mit dem Handrührgerät cremig rühren.

Backpulver mit dem Mehl mischen und zusammen mit der Milch und dazugeben und weitere 3 Minuten rühren.
Den Teig teilen und in die eine Hälfte Kakao, Lebkuchengewürz Zucker, Milch und Orangeat unterrühren.
In den hellen Teig das Bittermandelöl einrühren.

Backform gut fetten und mit Mehl ausstäuben. Den hellen Teig hineingeben, anschließend den dunkelen Teig hineinfüllen und den dunklen Teig mit einer Gabel spiralförmig unter den hellen Teig mischen.

Im vorgeheizten Backofen auf der unteren Schiene bei 175 °C Umluft ca. 40 Minuten backen.

Den Kuchen auskühlen lassen.
Die Kuvertüre über einem warmen Wasserbad schmelzen. Kuchen damit überziehen und mit Mandeln, Orangeat und Zuckersterne verzieren.


Schönen 1. Advent und lasst es euch gut gehen.
Salut.... Eure mellimille

Donnerstag, 23. November 2023

Schokoladen Tannenzapfen


So langsam starten wir jetzt mit der Weihnachtsbäckerei durch: in der Adventszeit gibt es bei uns nicht immer nur Plätzchen zum Nachmitags-Kaffeekränzchen, sondern auch gerne mal ein Stück Kuchen, Muffins oder anderes Kleingebäck zum Schnabulieren.
Seit letztem Jahr verfolgen mich diese Schokoladen-Tannenzapfen und endlich konnte ich sie bei der Geburtstagsfeier meiner Mutter einmal ausprobieren und den Gästen servieren.
Die Kinderaugen leuchteten und die Erwachsenen waren am Staunen. Es war so schön, die Reaktionen auf die schokoladigen Tannenzapfen zu sehen.

Für diese Tannenzapfen gibt es im Internet verschiedene Varianten. Aus Allergiegründen habe ich mich gegen die Nussnougatvariante entschieden, dafür aber einen weihnachtlichen Touch durch Spekulatiusgewürz hinzugefügt.



Ihr könnt das Rezept ganz nach eurem Geschmack zusammenstellen:
  • ersetzt die Mascapone durch Frischkäse, Nutella, Schokoladencreme, ect.
  • statt Biskuitboden könnt ihr jeden andern beliebigen Rühkuchen oder Brownie verwednen.
  • verleiht euren Tannenzapfen durch  Gewürze wie z.B. Lebkuchengewürz, Zimt, Bittermandelaroma, Karadmom, ect. verschiedene Geschmacksrichtungen.



Schokoladen Tannenzapfen
Für ca. 6 Tannenzapfen

einen 250 g Biskuitboden
250 g Mascapone
3-4 El Backkakao
1-2 Tl Spekulatiusgewürz
Choco Chips Ceralien
Puderzucker

Den Biskuitboden in einer Schüssel mit den Fingern fein zerkrümmeln.
Mascapone, Backkakao und Spekulatiusgewürz hinzufügen und alles zusammen zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Jeweils 2 El Teig zu einem Zapfen formen und die Choco Chips hineinstecken. Dabei von unten beginnen und nach oben versetzt stecken.
Die Tannenzapfen bis zu dem Servieren kühl stellen und kurz vor dem Servieren mit Puderzucker leicht bestäuben.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille