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Samstag, 25. Juli 2026

Lemon Cheesecake Eis

 


Gerade im Sommer darf es für mich leichter sein. Frischer, unkomplizierter, aber trotzdem mit diesem kleinen „Das ist etwas besonderes“ - Touch. La Dolce Vita Gefühl.

Ich liebe ja die alten Kuchenklassiker, die man neu interpretieren kann. Genau so ist dieses Lemon Cheesecake Eis entstanden.
Die Idee war eigentlich ganz simpel: der vertraute Geschmack von cremigem Cheesecake, kombiniert mit der Frische von Zitrone, aber eben nicht als Kuchen, sondern als Eis. Etwas, das man löffeln kann, wenn es draußen warm ist und man Lust auf etwas Kühles hat.


Die feine Säure der Zitrone bringt sofort Leichtigkeit rein, während die cremige Basis für dieses typische Cheesecake-Gefühl sorgt. Und dann ist da noch dieser Hauch Keks, ganz dezent, aber genau richtig, um die Erinnerung an den Klassiker wachzurufen.
Für mich ist das genau die Art von Dessert, die ich im Frühling und Sommer mag: nicht zu schwer, nicht zu süß, aber trotzdem rund und zufriedenstellend. Ein Eis, das ein bisschen nach Kuchen schmeckt und ein bisschen nach Sonne.

Das Lemon Cheesecake Eis lässt sich auch wunderbar ohne Eismaschine herstellen.


(Hier findet ihr weitere Kuchenklassiker als Eiscreme:

Carrot cake Eis  oder Zimtschnecken Eis oder Rhabarber Baiser Eis oder Schokokusstorte Eis )




Lemon Cheesecake Eis

Zutaten:
250 ml Sahne
250 ml Milch
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Schale einer Bio-Zitrone
ca. 10 Tropfen Zitronenaroma
2 Eigelb
150 g Frischkäse
Butterkekse (nach Geschmack)

Zubereitung:
Sahne, Milch, Zucker, Vanillezucker und die fein abgeriebene Zitronenschale in einem Topf langsam erwärmen. Die Mischung sollte heiß werden, aber nicht kochen.

In der Zwischenzeit die Eigelbe in einer Schüssel verquirlen. Ein paar Esslöffel der warmen Milch-Sahne-Mischung langsam unter die Eigelbe rühren (angleichen), dann alles zurück in den Topf geben.

Bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren sanft erwärmen, bis die Masse leicht andickt und eine cremige Konsistenz bekommt. Wichtig: Nicht kochen lassen, damit das Eigelb nicht gerinnt.

Die Creme vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Dann den Frischkäse einrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Zitronenaroma hinzufügen und alles gut vermischen.

Die Eismasse vollständig abkühlen lassen (am besten über Nacht in den Kühlschrank geben), anschließend in der Eismaschine gefrieren lassen oder alternativ in eine flache Form geben und ins Gefrierfach stellen. Dabei alle 30–60 Minuten umrühren, damit das Eis cremig bleibt.

Die Butterkekse grob zerbröseln und kurz vor Ende der Gefrierzeit unterheben.

Vor dem Servieren das Eis ein paar Minuten antauen lassen, dann ist es besonders cremig und lässt sich perfekt portionieren.





Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille



Dienstag, 19. Mai 2026

Ricottatarte mit Schokolade und Rhabarberkompott


Der Frühling schmeckt für mich nach Rhabarber. Kaum zeigen sich die ersten warmen Sonnenstrahlen, bekomme ich Lust auf Nachmittage im Garten und auf eine gute Tasse Kaffee in der Frühlingssonne. Genau dann beginnt auch die leider viel zu kurze Rhabarberzeit und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue darauf.
Rhabarber hat für mich etwas wunderbar Nostalgisches. Schon der Duft erinnert an Kuchen aus Omas Küche, an Kompott, das noch warm aus dem Topf genascht wurde, und an gemütliche Kaffeerunden mit der Familie am Wochenende. Die feine Säure des Rhabarbers passt einfach perfekt zu cremigen Desserts und macht schwere Kuchen plötzlich herrlich frisch.

Dieser Ricottakuchen gehört inzwischen zu meinen liebsten Frühlingsrezepten, weil er so wandlungsfähig ist. Der zarte Mürbeteig, die cremige Ricottafüllung mit einem Hauch Zitrone und dazu das fruchtige Rhabarberkompott sind eine tolle Kombination. 
Ich liebe es, den Kuchen gut gekühlt zu servieren und dazu das leicht warme Kompott darüber zugeben. Dazu ein Cappuccino oder ein Milchkaffee, ein Platz im Garten zum Nachmittagskaffee und perfekt ist das Frühlingsfeeling.




Ricottatarte mit Schokolade und
Rhabarberkompott

Für den Mürbeteig
300 g Mehl
80 g Zucker
1 Ei (M)
150 g Butter 
2-3 EL Olivenöl
Abrieb von 1 Bio-Zitrone

Für die Ricottacreme
500 g cremiger Ricotta
100 g Zucker
3 Eier (M)
Saft und etwas Abrieb von 1 Bio-Zitrone

Für das Rhabarberkompott
300 g Rhabarber
50 ml Orangensaft
70 g Zucker


Zubereitung

Mehl in eine große Schüssel geben und mittig eine Mulde formen. Zucker, Ei, Butter, Olivenöl und Zitronenabrieb hinzufügen.
Zuerst die feuchten Zutaten mit einer Gabel verrühren, dann alles rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken ist, etwas Öl ergänzen; falls er zu weich ist, etwas Mehl einarbeiten.
Den Teig abgedeckt etwa 30 Minuten kalt stellen.

Ricotta, Zucker, Eier, Zitronensaft und Zitronenabrieb in einer Schüssel mit dem Schneebesen glatt verrühren.

Backofen vorheizen: Umluft: 175 °C

Eine Springform oder Tarteform mit Backpapier auslegen. Den Mürbeteig rund ausrollen, in die Form legen und dabei einen kleinen Rand hochziehen.
Die Ricottacreme einfüllen und den Kuchen etwa 35 Minuten goldgelb backen, bis die Creme leicht gestockt ist. Anschließend vollständig abkühlen lassen.

Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Die Hälfte des Rhabarbers und den Orangensaft hinzufügen und unter Rühren köcheln lassen, bis sich der Karamell gelöst hat. Etwa 5 Minuten einkochen.
Dann den restlichen Rhabarber zugeben und nur noch etwa 1Minute weiter köcheln, damit noch kleine Stücke erhalten bleiben. Das Kompott abkühlen lassen.

Den Ricottakuchen mit dem abgekühlten odernoch warmen Rhabarberkompott servieren. 
Besonders lecker schmeckt die Tarte gut gekühlt.




Lasst es euch gut gehen und 
Salut... Eure mellimille





Sonntag, 26. April 2026

Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren

 


Endlich haben Erdbeeren wieder Saison und frisch vom Markt schmecken sie einfach am besten. Sie sind so schön süß, saftig und bringen Farbe und Frische in die Küche. Ich nehme dann meistens eine Schale mehr mit. Eine zum gleich Naschen und die andere, weil man daraus so viele einfache und leckere Sachen daraus zaubern kann.
Am Wochenende darf es bei mir gern etwas Gebackenes sein, aber ohne großen Aufwand. Diese Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren sind dafür genau richtig. Der Teig ist schön fluffig, die Quarkfüllung cremig und die Erdbeerstücke sorgen für eine fruchtige Note. Beim Backen werden sie weich und geben genau die richtige Süße ab.

Ich mag solche Rezepte besonders, weil sie unkompliziert sind und trotzdem etwas hermachen. Man kann die Hörnchen gut vorbereiten und frisch aus dem Ofen schmecken sie einfach am besten, noch leicht warm, mit ein bisschen Puderzucker oben drauf.
Ob zum entspannten Sonntagsfrühstück oder später zum Kaffee am Nachmittag: sie passen eigentlich immer. Genau das Richtige für diese Jahreszeit: saisonal, einfach und richtig lecker. 




Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren

Zutaten
•⁠  ⁠250 g Magerquark 
•⁠  ⁠1 Päckchen Vanillepuddingpulver
•⁠  ⁠7 EL Zucker
•⁠  ⁠½ Würfel Hefe (ca. 21 g)
•⁠  ⁠250 ml Milch
•⁠  ⁠100 ml Öl
•⁠  ⁠500 g Dinkelmehl
•⁠  ⁠1 Prise Salz
•⁠  ⁠1 Päckchen Backpulver
•⁠  ⁠2 Eier
•⁠  ⁠200 g Erdbeeren (klein geschnitten) 
•⁠  ⁠50 g Mandelblättchen
• Puderzucker


Quark, Puddingpulver und 3 EL Zucker verrühren. 
Hefe zerbröseln und mit 4 EL Zucker verrühren, bis sie flüssig wird. 
Milch lauwarm erwärmen, Öl dazugeben. 
Mehl, Salz und Backpulver mischen. 
1 Ei, Hefemischung und Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.

Teig in 10-12 Stücke teilen. Jedes Stück oval ausrollen. Oben mit einem Messer senkrecht kleine Schnitte einschneiden. Unten ca. einen Esslöffel Quarkcreme und einige Erdbeerstückchen  darauf geben. Von unten aufrollen und zu Hörnchen formen.
Hörnchen auf ein Backblech legen. Mit dem zweiten Ei bestreichen und mit Mandeln bestreuen. 
Bei Umluft 160 °C ca. 15 Minuten backen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Sonntag, 12. Oktober 2025

Pflaumenkuchen / Apfelkuchen mit Quarkschicht und Zimtstreusel vom Blech


Auf dem Markt ist der Herbst jetzt richtig angekommen und überall leuchtet es an den Ständen in warmen Farben: orangene Kürbisse, violette Zwetschgen, Pilze, Birnen, Äpfel. Ich konnte einfach nicht widerstehen. 
Mit meiner kleinen Ausbeute an Äpfeln und Zwetschgen ist in der Küche dann das entstanden, was man wohl "Herbst-Soulfood" nennt: ein Apfel- bzw. Zwetschgenkuchen mit Quarkschicht und buttrigen Streuseln. Saftig, fruchtig und ganz unkompliziert. 
Die Zimtstreusel, Äpfel und Zwetschgen verbreiten beim Backen ein Gefühl von Zuhause und Hygge. Wenn ihr das nur riechen könntet.....


Der Kuchen schmeckt lauwarm fast am besten, wenn die Kruste noch leicht knuspert und die Quarkschicht weich und cremig ist. Dazu ein Tee oder Kaffee. Mehr braucht es an nebeligen und kühlen Herbsttagen nicht.



Pflaumenkuchen / Apfelkuchen mit Quarkschicht und Zimtstreusel vom Blech

Für den Hefeteig:
30 g frische Hefe
250 ml lauwarme Milch
500 g Mehl 
100 g Zucker
80 g weiche Butter
1 Prise Salz

Für die Quarkcreme:
100 g weiche Butter
120 g Zucker
3 Eier (Größe M)
750 g Magerquark
50 g Vanillepuddingpulver
1 Prise Salz
100 ml Milch

Für den Belag:
500 g Äpfel (z. B. Boskop, Elstar oder Braeburn)
500 g Zwetschgen
(Oder jeweils 1 Kg von nur einer Sorte)

Für die Streusel:
125 g weiche Butter
100 g Zucker
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Zimt

Zubereitung

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen.
Mehl, Zucker, Butter und Salz in eine Schüssel geben.
Die Hefemilch dazugeben und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Für die Creme die weiche Butter, Zucker und Eier cremig schlagen.
Quark, Puddingpulver, Salz und Milch unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht.

Äpfel waschen in dünne Spalten schneiden.
(Wer mag, kann sie mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.)
Zwetschgen waschen, entkernen und halbieren.

Butter, Zucker, Mehl und Salz mit den Händen zu krümeligen Streuseln verarbeiten.

Den aufgegangenen Hefeteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ausrollen.
Quarkcreme gleichmäßig daraufstreichen.
Die Apfelspalten bzw. Zwetschgen darauf verteilen.
Zum Schluss die Streusel gleichmäßig darübergeben.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft etwa 30 - 35 Minuten goldbraun backen.
Abkühlen lassen und nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben.


Tipp:
Schmeckt frisch gebacken am besten, aber auch am nächsten Tag noch wunderbar saftig!
Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis. 


Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Sonntag, 25. Mai 2025

Rhabarber -Ricotta-Kuchen und Rhabarbersirup


Rhabarber! Liebt ihr ihn auch so sehr? Ich glaube, mit Rhabarber ist es wie mit Matcha: entweder man liebt ihn oder man hasst ihn? Ich bin eindeutig "Team Rhabarber". Deswegen gibt es jedes Jahr neue und alte Kreationen mit Rhabarber.
Dieses Jahr habe ich unseren All-Time-Favorite Ricottakuchen mit Rhabarber gepimpt und wie lieben es. Sogar diejenigen, die eher "Team No Rhabarber" sind.



Ricottakuchen mit Rhabarber
Für den Teig:
300 g Mehl
80 g Zucker
1 Ei (M)
150 g Butter + etwas weiche Butter
2 El Olivenöl
Abrieb von einer Bio-Zitrone

300 g Rhabarber, geschält und in kleine Stücke geschnitten

Für die Ricottacreme:
500 g cremiger Ricotta
100 g Zucker
3 Eier (M)
Saft und etwas Abrieb von einer Bio-Zitrone
..........
Für den Mürbeteig das Mehl in eine große Schüssel geben, mittig eine Mulde hineindrücken. Zucker, Ei, 150 g Butter, Öl und Zitronenschale zugeben. 
Erst die nassen Zutaten mit einer Gabel zu einer kompakten Masse verrühren. Dann alles mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte sich wie "Knete" anfühlen – ist er zu trocken, noch etwas Öl, ist er zu fett, noch etwas Mehl unterkneten. Den Teig zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für die Creme Ricotta, Zucker, Eier, Zitronensaft und -schale in einer Schüssel mit den Schneebesen glatt verrühren. 
Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: s. Hersteller). Den klein geschnittenen Rhabarber unterheben.

Eine Springform mit Backpapier auslegen. Mürbeteig zu einem Kreis ausrollen, in die Form geben und mit dem Teig einen kleinen Rand hochziehen.
Ricottacreme einfüllen. Im Ofen 40 - 45 Minuten goldgelb backen, bis die Ricottacreme leicht gestockt und der Teig goldbraun ist. Abkühlen lassen.



Und weil ich ja nicht genug von Rhabarber bekommen kann, verwende ich auch die Schale vom Rhabarber und koche daraus Sirup:

Rhabarbersirup aus Schalen

Zutaten:
Schalen von ca. 500 g Rhabarber 
(gewaschen, ungespritzt)
500 ml Wasser
250–300 g Zucker (je nach Geschmack)
Saft von ½ Zitrone (optional: etwas Zitronenschale oder Zitronensäure für längere Haltbarkeit)

Zubereitung:
Schalen auskochen: Die Rhabarberschalen mit dem Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen und ca. 15–20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. 
Abseihen: Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder Tuch abgießen, gut ausdrücken.
Sirup kochen: Die abgeseihte Flüssigkeit mit dem Zucker und dem Zitronensaft erneut aufkochen. Etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen, bis ein sirupartiger Zustand erreicht ist.
Abfüllen: Heiß in saubere, sterilisierte Flaschen füllen und sofort verschließen.

Haltbarkeit: Im Kühlschrank etwa 2–3 Wochen. Mit etwas Zitronensäure und sehr sauberem Arbeiten auch länger.

Tipp: Der Sirup schmeckt toll in Sprudelwasser, auf Desserts oder im Cocktail mit Minze.


Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Mittwoch, 9. August 2023

Beeren Käsekuchen mit Streuseln


Wenn der Sommer schon nicht richtig in die Puschen kommen will, dann wenigstens etwas Summerfeelings auf dem Tisch, oder?! 
Wie wäre es denn mit diesem sommerlichen Beeren Käsekuchen und knusprigen Streuseln?
Er ist ruckizucki gemacht und genauso ruckizucki wieder verschwunden, weil sooooo leckerschmecker.

Ich habe mich für Blaubeeren und Johannisbeeren entschieden, aber ihr könnt diesen Käsekuchen auch mit Him-, Brom-, Stachel- oder Erdbeeren backen. Oder einfach mit allen Beeren der Saison? Mehr Sommer in einem Kuchen geht nicht!
Probiert es aus und berichtet mir gerne, welche eure Lieblingsvariante ist.



Beeren Käsekuchen mit Streuseln

Für den Teig:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Tl Zimt
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
1 Ei

Für den Belag:
500 g Speisequark
1 Pck. Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
2 Eier
2 El Zitronensaft
300 g gemischte Beeren
.........
Puderzucker
eine handvoll gehackte Pistazienkerne

Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Butter dazugeben und alles miteinander zu Streuseln verkneten.
Ca. 1/3 der Streusel zur Seite stellen.
Zum restlichen Teig das Ei hinzugeben und zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig abdecken und für 30 Minuten kalt stellen.

Die Beeren waschen und putzen.
Quark, Puddingpulver, Zucker, Eier und Zitronensaft in einer Schüssel verrühren.

Den Boden einer 24 cm Springform mit Backpapier auslegen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform legen. Dabei einen Rand mit andrücken. Den Mürbeteig mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Die Quarkmasse auf den Teig geben und mit den Beeren belegen. Die Streusel darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft für 45-60 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker und gehackten Pistazien bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Samstag, 5. November 2022

Apfel-Käsekuchen mit Zimtstreusel

 * Werbung / Rezension


Wenn draußen der Herbstwind kräftig weht und stürmt, gibt es doch nichts besseres, als es sich drinnen im Warmen mit einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen und einem guten Buch auf der Couch gemütlich zu machen. 
Am besten passt zu dieser Jahreszeit ein leckerer Apfelkuchen mit vielen wärmende Gewürzen wie zum Beispiel Cylon Zimt.
Wie gut, dass ich da etwas für euch habe: eine tolle (und dolle) Buchempfehlung und das Rezept für diesen cremigen und fruchtigen Käsekuchen mit knusprigen Zimtstreusel.

Apfelkuchen ist einfach mein All-Time-Favorite und wird hier heiß und innig geliebt. Äpfel gehen einfach immer - oder wer liebt nicht Apfelkuchen?!
Nicht umsonst muss der Apfel seit Jahrhunderten auch zur Vorhersage in persönlichen Liebesdingen herhalten: Wirft man zum Beispiel die Apfelschale über die Schulter, so ermittelt man die Initialen seines Angebeteten. 
In ganz Europa und im nahen Osten gilt der Apfel als ein Symbol für die weibliche Fruchtbarkeit und wer sich nicht zwischen zwei Angebeteten entscheiden kann, ordnet jedem Kern einen Namen zu, klebt sie sich ins Gesicht und wird sehen: Die wahre Liebe fällt zuletzt ab.

Diese interessante Geschichten über den Apfel und eine faszienierende, kulinarische Entdeckungsreise rund um die Welt, findet ihr in meiner heutigen Buchempfehlung.


  • Herausgeber ‏ : ‎ Mosaik; Deutsche Erstausgabe Edition (21. September 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 464 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442394023
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442394029


Der Verlag über das Buch:
Gastro Obscura nimmt uns mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise und zeigt, was Menschen rund um den Globus essen und trinken. Dieser außergewöhnliche Reiseführer führt auf alle sieben Kontinente und serviert jede Menge unglaublicher Zutaten, kulinarischer Abenteuer und kurioser Gerichte. Cecily Wong und Dylan Thuras führen uns so in die Geheimnisse internationaler Küchentraditionen ein und feiern ihre Vielfalt: Bereit für ein Bier aus Nebel in Chile oder Sardiniens »Fäden Gottes«, eine der seltensten Pastasorten der Welt? Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Kulinarik und entdecken Sie ihre verborgenen Wunder!

Mein Fazit über das Buch:
Dieses Buch versteht sich wirklich als kulinarischer Reiseführer einmal um die ganze Welt!
Den Leser erwarten skurille Geschichte, faszienierende Zutaten, witzige Zubereitungsweisen und manchmal auch kopfschüttelnde Dinge auf dieser Entdeckungsreise durch die verschiedensten Küchen dieser Welt.

Das Buch ist sortiert nach Kontinenten und hebt aus jedem Land 2-3 Besonderheiten hervor.
Habt ihr schon mal etwas über den Kokain-Wein aus Frankreich gehört? Oder über Zupfbrötchen, in denen das große Los winkt aus Österreich? Oder über eine seltene, namenslose Meeresspezialität aus Griechenland?
Nein???? Na, dann kennt ihr aber doch bestimmt das unterirdische Butterlager in Irland, das Käse-Inferno im Tunnel in Norwegen und die Nudeln aus der Wasserrutsche in Japan?

Über 460 (!) Seiten voll gespikt mit Bildern, Fotos, Anekdoten und fachlichem, kulinarischem Wissen wollen entdeckt werden! Es ist schwer dieses Buch aus der Hand zu legen und nicht weiter zu reisen. 

Dieses Buch wird an keiner Stelle langweilig und lässt den Leser schmunzeln, verwundern und seinen Wissenshunger stillen.

Eine wirklich gelungene Entdeckungsreise zu den kulinarischen Wundern dieser Welt.


Apfel-Käsekuchen 
mit Zimtstreusel

Für den Boden/Streusel:
150 g Butter
120 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
2 Eier, Gr. M
1 Prise Salz
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
.......
2 Tl Ceylon Zimt
2 El Zucker

Für die Füllung:
1 Kg Magerquark
220 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
3 Eier, Gr. M
65 g Speisestärke
...... 
3 Äpfel

Für den Teigboden alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen. 2/3 des Teiges als Boden in die Form drücken und dabei einen Rand hochziehen.
Zimt und Zucker vermischen und die Mischung unter den restlichen Teig kneten. Den restlichen Teig kurz zur Seite stellen.

Ofen auf 175 °C Umluft vorheizen.
Alle Zutaten für die Füllung zu einer cremigen Masse verrühren.
Äpfel waschen, entkernen, in Viertel und anschließend in dünne Spalten schneiden.
Apfelspalten unter die Quarkmasse heben.
Die Füllung auf den Teigboden geben und glatt streichen.
Den restlichen Teig als dicke Streusel über die Quarkmasse streuen.
Für ca. 60 Minuten backen bis die Streusel goldbraun sind.
Den Käsekuchen aus dem Backofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille



* Vielen lieben Dank an den MOSAIK Verlag und Random House, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.