Freitag, 27. September 2019

Herbstfest mit Kartoffel-Speck-Brot, Liptauer Brotaufstrich, Apfelweinsuppe, Kasseler-Wirsing-Auflauf, Elsässer Kartoffeln und Apfelmus-Buchteln mit Vanillesauce


Am 6. Oktober ist Erntedankfest und wie in den vergangenen Jahren nehmen wir dies gern zum Anlass ein kleines Herbstfest mit unseren Lieben zu feiern. Wir begrüßen den Herbst und spüren, dass das Jahr mit großen Schritten sich dem Ende entgegen neigt. 
Zeit um ein wenig Inne zu halten und die letzten Monate Revue passieren zu lassen. Zeit um sich für die guten Momente zu bedanken und Zeit um neue Energie zu tanken für die letzten 3 Monate im Jahr 2019. Zeit um mit Freunden zusammen zu sitzen und einfach den Moment zu geniessen.




Wir geniessen es immer wieder mit unseren Lieben zusammen zu sitzen und zusammen zu lachen, zu reden oder einfach nur zusammen still ins Lagerfeuer zu blicken.
Frischer Federweißer und frischer Süßer zu gutem Essen machen diesen Augenblick einfach perfekt.




Liptauer
Brotaufstrich

100 g Kapern
120 g Gewürzgurken
1 Zwiebel
1 Bund Petersilie
200 g Butter
700 g Magerquark
-----------
Salz, Pfeffer
2 El Paprika edelsüß
2 El Senf

Kapern, Gurken, Zwiebel und Petersilie fein hacken
Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Quark und Butter verrühren und die weiteren Zutaten unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer, Senf und Paprikapulver kräftig abschmecken.
Zugedeckt eine Stunde durchziehen lassen.


Kartoffel-Speck-Brot

600 g Mehl

1 Würfel Hefe
350 ml warme Milch
1Kg Kartoffel (fest kochend) 
etwas getrockneter Majoran
1 El Salz 
50 g weiche Butter
150g Speckwürfel


Mehl in eine große Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hineinbröckeln und mit 3–4 EL warmer Milch verrühren. Mit Mehl vom Rand bestäuben und ca. 30 Min. zugedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen, waschen und grob reiben. Kartoffeln in einem Küchentuch fest ausdrücken. 
Kartoffeln, übrige Milch, Majoran und Salz zum Teig geben und alles zu einem weichen Teig verkneten. Speckwürfel mit einkneten.

Zugedeckt an einem warmen Ort weitere 30 Min. gehen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in eine gefetteten Springform (Ø 28 cm) geben. 
Weitere 30 Min. gehen lassen.
Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Teigoberfläche mit Wasser bepinseln. 
Im Ofen ca. 45 Min. backen. 
Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
Das Brot ist auch nach einigen Tagen noch schön saftig.



Elsässer Kartoffeln

6-8 große Kartoffeln
400 g saure Sahne
400 g Schmand
250 g Magerquark
2 große Zwiebeln
300 g Speck- oder Schinkenwürfel
etwas Pflanzenöl
Schnittlauch, fein geschnitten

Die Kartoffeln ca. 20-30 Minuten gar kochen (je nach Größe der Kartoffeln).
Saure Sahne, Schmand und Quark miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Zwiebel fein würfeln und mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Zwiebeln herausnehmen und die Speckwürfel in der Pfanne kross braten.
Die Kartofelln 15 Minuten vor dem Servieren einschneiden und für 10 Minuten in den 200 °C heißen Backofen geben.
Kartoffeln zusammen der Saure Sahne-Mischung, Zwiebeln, Speckwürfeln und etwas Schnittlauch servieren.



Hessische 
Apfelweinsuppe

1 1/2 l Fleischbrühe
1/4 l Apfelwein
250 g Schlagsahne
2 El Speisestärke
6 Eigelb
 Salz, Pfeffer
--------------
2 Brötchen vom Vortag
etwas Pflanzenöl
-------------- 
Schnitllauch, fein geschnitten

Brühe mit Wein und 125 g Schlagsahne aufkochen lassen.
Stärke mit 2 El Wasser glatt rühren. In die Suppe rühren und aufkochen lassen.
Eigelb mit 125 g Sahne verrühren. Zuerst etwas Suppe in die Eimischung rühren, dann die Suppe mit der Eigelbmischung legieren.
Die Suppe darf jetzt nicht mehr kochen!!!
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Brötchen in dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Öl in einer Pfanne die Brotscheiben goldbraun rösten.
Schnittlauch auf die Suppe streuen und zusammen mit den gerösteten Brotscheiben servieren.




Kasseler-Wirsing
Auflauf

500 g Kasseler ohne Knochen
2 Zwiebeln
 1 Kg Wirsing
 Salz, Pfeffer
1/4 l Milch
1 Beutel Kartoffelpüree
geriebene Muskatnuss
etwas Pflanzenöl
 50 g Butter
50 g Mehl
250 g Sahne
 4 El Senf

Kasseler würfeln, Zwiebel in Ringe schneiden.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Kasseler mit den Zwiebelringen darin braten.
Wirsing vierteln, den Strunk entfernen und in grobe Stücke schneiden.
1/2 l Salzwasser aufkochen und den Kohl für 3 min darin blanchieren. Kohl abtrofen lassen und das Garwasser dabei auffangen.
1/2 l Wasser mit 1/4 Milch und 1 Tl Salz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und Kartoffelpüree einrühren. Mit Muskat würzen.
50 g Butter schmelzen, Mehl einrühren. Sahne und den Wirsingfond unter Rühren zugießen und aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer und Senf abschmecken.
Kartoffelbrei in eine gefettete Auflaufform geben und verteilen. Wirsing auf dem Kartoffelpüree verteilen, anschließend Kasseler mit Zwiebelringen und die Senfsauce darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Umluft 20-25 Minuten backen.




Apfelmus-Buchteln

300 g Mehl
120 ml Milch
60 g Zucker
1/2 Würfel Hefe
Zitronenabrieb einer halben Bio/Zitrone
1 Ei
50 g Butter
ca. 60 g Apfelmus
-----------------------
80 ml Milch
20 g Zucker
20 g Butter

Mehl, Zucker, Zitonenabrieb, Ei und weiche Butter in eine große Schüssel geben.
Milch erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Hefemilch zum Mehl geben und alles zusammen zu einem glatten Teig verkneten.
Eine halbe Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig in 12 gleichmässige Kugeln aufteilen. Die Teigkugel in den Handflächen platt drücken, einen Klecks Apfelmus in die Mitte geben und vorsichtig wieder zu einer Kugel formen.
Die Teigkugeln dicht zusammen in eine gefettete Auflaufform setzen.
Weitere 20 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
80 ml Milch, 20 g Zucker und 20 g Butter lauwarm erhitzen und über die Buchteln gießen. Die gefüllten Buchteln im vorgeheizten Backofen bei 175°C Umluft für 25-30 Minuten backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Dazu kann Schlagsahne, Vanillesauce oder Apfelkompott gereicht werden.



Vanillesauce

1 Vanilleschote
1 l Vollmilch
2 El Milch
2 El Speisestärke
4-5 El Zucker
200 ml Schlagsahne

Die Milch in einen Topf geben.
Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen.
Das Vanillemark, die Vanilleschoten und den Zucker zur Milch geben und erhitzen.
Topf von der Herdplatte nehmen und 15-20 Minuten die Vanille durchziehen lassen.
Die Vanilleschote entfernen und den Topf wieder auf die Herdplatte stellen und erneut erhitzen.
Die Speisestärke mit den 2 El Milch glatt rühren und zur heißen Vanillemilchmischung geben.
Unter Rühren wird alles weiter erhitzt bis die Milchmischung eindickt.
Von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.
Die Schlagsahne dazu rühren und servieren.
Tipp: Die Sahne steif schlagen und unterheben, dann wird die Vanillesauce fluffiger.



Ich wünsche Euch einen wunderschönen Herbst und
Salut... Eure mellimille

Weitere Ideen für einen schmackhaften Herbst findet Ihr:






Samstag, 21. September 2019

Zimtschneckenkuchen mit Äpfel


Ich wünsche Euch einen wunderschönen Herbstanfang.
Wer mich schon seit Jahren hier begleitet, der weiß wie sehr ich den Herbst liebe. Mit all seinen Farben und restlichen Sonnenstunden und wundervollen farbprächtigen Sonnenuntergängen.
Der Sommer ist noch nicht ganz vorrüber, aber die Winter- und Weihnachtszeit ist schon greifbar nah. Und nichts liebe ich mehr als mich an kühlen Abenden auf die Couch zu kuscheln und dabei einen Pumpkin Spice Latte oder einen heißen Apfelpunsch mit Zimt zu schlürfen.
Dabei kam mir diese Idee: Warum nicht Äpfel und Zimt in einem Kuchen vereinen? Und gibt es nichts zimtigeres als Zimtschnecken??? 
Und hier ist er : Zimtschneckenkuchen mit Äpfel - Zum Essen! Nicht zum Schlürfen!!!





Zimtschneckenkuchen
mit Äpfel

250 ml 
1 Würfel frische Hefe
500 g Mehl
60 g Zucker
130 g weiche Butter
Salz
150 g brauner Zucker
3 TL Zimt
4 säuerliche Äpfel
Puderzucker
Milch in einem Topf leicht erwärmen, vom Herd nehmen, Hefe darin auflösen. Mehl, Zucker, 80 g Butter, 1 Prise Salz und Milch-Hefemischung in eine Schüssel geben. 
Zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit bemehlten Händen zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten an einen warmen Ort stellen.

Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Teig mit bemehlten Händen nochmals verkneten, auf bemehlter Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. 
50 g Butter auf dem Teig verstreichen. Braunen Zucker und Zimt gleichmäßig darüber streuen. 
Die Apfelwürfel darauf verteilen. 
Den Teig von der Längsseite her fest aufrollen.

Die Teigrolle in 16 Stücke schneiden. 
Mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegte runde Springform legen. Zimtrollen zugedeckt an einem warmen Ort nochmals für ca. 30 Minuten gehen lassen. 
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Umluft für ca. 25 Minuten backen. 
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Tipp: Den Kuchen kann man auch hervorragend zum Dessert reichen. Noch leicht warm und zusammen mit einer Vanillesauce ist es ein wahres Träumchen.
Wer möchte kann vor dem Backen zu den Apfelstückchen noch einige Rosinen darunter mischen.


Salut... Eure mellimille



Samstag, 14. September 2019

Brownies mit Birnen und Nüssen


Findet ihr die Kombi Schoki und Obst auch so fantastisch wie wir hier? 
Wir lieben einfach den zarten süßen Schmelz der Schokolade, das etwas zartbittere des Kakaos und die leichte Säure der Früchte. Zusammen ergibt das eine wahnsinnig leckere Geschmacksexplosion, der keiner widerstehen kann.



Brownies mit 
Birne und Nüssen
4 Birnen
100 g gehackte Mandeln
180 g brauner Zucker
200 g Zartbitterschokolade
150 g Butter
5 Eier
1x Vanillezucker
1/2 Tl Salz
 150 g Schmand
200 g Mehl
 4 El Backkakao
1 Tl Backpulver
----
Backkakao

Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
In einer Pfanne 80 g Zucker schmelzen und goldbraun werden lassen. Die Mandeln 1-2 Minuten darin karamellisieren lassen und anschließend die Birnenstückchen dazugeben und etwa 2 Minuten köcheln lassen.
Schokolade grob hacken und mit der Butter zusammen über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Handwarm abkühlen lassen.
Eier mit Vanillezucker, übrigen Zucker und Salz cremig aufschlagen. Erst Schmand und dann die Butter-Schoki-Mischung unterrühren.
Mehl mit Kakao und Backpulver mischen und rasch unterheben. Die Mandel-Birne-Mischung unterrühren.
Den Teig in eine große, mit Backpapier ausgelegte, Auflaufform geben und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für ca. 25 backen.
Abkühlen lassen, in Quadrate schneiden und mit Kakaopulver bestäuben.

Die Brownies sind auch nach 3 Tagen noch schön saftig und lecker.



Dieses Rezept könnt ihr gut variieren: Statt Birnen könnte ihr auch Äpfel, Weintrauben oder Feigen verwenden. 
Statt Mandeln schmecken auch Walnüsse, Haselnüsse oder Pekannüsse.
Probiert es aus...



Salut.. Eure mellimille



Donnerstag, 5. September 2019

Bananen-Mohn-Kuchen mit Himbeeren


Kennt ihr das Problem, wenn man zu viele Bananen eingekauft hat und wenn diese dann die ersten braunen Fleckchen bekommen und keiner sie dann mehr essen möchte?!
Bei uns passiert das schon ab und dann mal und dann gibt es bei uns entweder Bananenmilch oder Bananenkuchen. Diesmal bekam der sowieso schon leckere Banankuchen noch Unterstützung von leckeren roten Früchtchen und saftigen Mohn. 
Diese Kombi fanden wir einfach nur irre lecker.



Bananen-Mohn-Kuchen
mit Himbeeren

3 reife Bananen
100 g Butter
150 g Zucker
1x Vanillezucker
2 Eier
1/2 Tl Natron
6-8 El Milch
1 Tl Backpulver
200 g Mehl
150 g Mohn
200 g frische Himbeeren

Die Bananen pürieren.
Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren.
Eier, Bananen und Natron zugeben.
Abwechselnd Milch und das mit Backpulver
vermengte Mehl unterrühren.
Mohn unter den Teig rühen und die Himbeeren vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Kuchenform geben und bei 180 °C etwa 30-35 Minuten backen. (Stäbchenprobe!!! Und sollte der Kuchen während des Backens zu braun werden, dann bitte mit Alufolie abdecken.)

Kuchen heraus holen und abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.




Hier findet ihr noch weitere Bananenkuchenrezepte von mir:



Viel Spaß beim Nachbacken und
Salut... Eure mellimille

Mittwoch, 17. Juli 2019

Schwedischer Aprikosen-Mandelkuchen


Dieses Jahr hängen unsere Obstbäume voll mit den süssesten Früchten: Kirschen, Pfirsische, Zwetchgen, Aprikosen....
Ich freue mich jetzt schon darauf alles in der Küche zu verarbeiten. Leckeren Blechkuchen, Chutneys für die Grillabende, Marmelade...
Ich liebe es, einfach ein paar Schritte raus in den Garten zu gehen und dann Kräuter, Gemüse oder Obst zu ernten und frisch in der Küche zu verwenden. 




Start macht dieses Jahr dieser leckere Aprikosen-Mandelkuchen, der sich auch wunderbar als Blechkuchen verwenden lässt. Dafür einfach die doppelte Menge zubereiten. 
Die Mischung von Orange mit Tonkabohne, den säuerlichen Aprikosen und der Zuckerkruste ist eine wahre Geschmacksexplosion.


Schwedischer
Aprikosen-Mandelkuchen
125 g Butter
200 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
2 Tl Vanillezucker
150 g Mehl
2 Tl Backpulver
100 g Mandelblättchen
geriebene Tonkabohne
Abrieb von einer Bio-Orange
5-6 Aprikosen
2-3 El Zucker, Puderzucker

Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen.
Die Eier mit dem Zucker gut verrühren.
Salz,Vanillezucker, geriebene Tonkabohne und Orangenabrieb zufügen.
Verrühren.
Mehl mit dem Backpulver zusammen einrühren.
Die Butter schmelzen und dazugeben. 
Alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
In die Form füllen.
Die Aprikosen, putzen, halbieren und entkernen. 
Die Aprikosenhälften auf den Teig legen und leicht rein drücken.
Die Mandeln und den Zucker auf dem Teig verteilen.
Kuchen für 25-30 Minuten backen.
Abkühlen lassen.
Mit Puderzucker bestreuen.



Lasst es euch schmecken und
Salut... Eure mellimille


Mittwoch, 12. Juni 2019

Midsommar-Picknick am See: Lachs-Focaccia, Melonensalat mit Pistazienpesto, Brotstulle mit Ziegenfrischkäseaufstrich, Crème-fraîche-Guglhupf mit Blaubeeren, Rhabarber-Erdbeeren-Crumble, Ingwer-Zitronen-Minz-Limonade



Hey!Hey!Natürlich lade ich euch wie jedes Jahr hier auf meinem Blog zum Mittsommerfest ein. 
Am 22. Juni diesen Jahres ist es wieder soweit und in Schweden wird der Sommer eingeläutet. Mittsommer ist der längste Tag des Jahres, der schon seit Urzeiten in Schweden groß gefeiert wird und neben Weihnachten einer der wichtigsten Feiertage ist.
Es wird gemeinsam die Mittsommerstange aufgebaut und um sie herum getanzt. Es gibt Hering, Lachs und viele andere Leckereien und natürlich darf Nubbe (Schnaps) nicht fehlen.
Der Sommer beginnt und alles wird fein zurecht gemacht. Überall blühen die Blumen und die Kornfelder leuchten goldgelb, während vom blauen Himmel die Sonne lacht.




Uns zieht es dieses Jahr an den See um das magische Mittsommerfest zu feiern. 
In der Küche werden vormittags ein paar Leckereien gezaubert und anschließend im Picknickkorb verstaut. Am Spätnachmittag geht es dann mit der Family und Freunden an den See, um stundenlang auf der Picknickdecke zu sitzen, um zusammen zu quatschen, zu lachen, zu trinken und natürlich um zu essen. Mit vollen Bäuchen geniessen wir dann glücklich den Abend und sind froh, dass wir alle zusammen sind!




Crème-fraîche-Guglhupf 
Mit Blaubeeren

3 Eier
90 g Zucker
1 Tl Vanillezucker
Abrieb und Saft von einer Bio Zitrone
100 g Crème fraîche
50 ml Sonnenblumenöl
180 g Mehl
150 g Blaubeeren

Backofen auf 150°C Umluft vorheizen und die Guglhupfform (ca. 1,5 l ) einfetten.
Eier, Zucker, Zitronenabrieb und Vanillezucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät zu einer dicken Creme aufschlagen.
Crème fraîche, Zitronensaft und Öl nach und nach dazugeben und verrühren.
Mehl unterrühren und die gewaschenen Blaubeeren mit einem Löffel vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Form füllen und im Backofen für 40-45 Minuten backen.
30 Minuten in der Form abkühlen lassen und auf einen Teller stürzen oder in der Form mit zum Picknick nehmen.



Ich liebe die schwedische Küche! Sie ist nicht überkandidelt oder gekünstelt, sondern pur und echt. Die meisten Leckereien sind easy-peasy zubereitet und lassen sich hervorragend vorbereiten.
Somit steht man selbst nicht stundenlang in der Küche und hat mehr Zeit für das, was einem am Wichtigsten ist: die Menschen um einen herum, die man liebt und mit denen man die Zeit zusammen verbringen möchte.




Brotstulle mit
Ziegenfrischkäseaufstrich

1 Roggenbrot
300 g Ziegenfrischkäse
100 g weiche Butter
8 El gehackte Petersilie
1 Bund klein geschnittener Schnittlauch
3-4 Äpfel
Salz, Pfeffer

Zubereitung: Ziegenfrischkäse mit der weichen Butter gut verrühren.
Den zwei Apfel schälen, entkernen und fein würfeln.
Apfelwürfel, Petersilie und Schnittlauch mit der Ziegenfrischkäse-Butter vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
1-2 Äpfel in dünne Spalten schneiden.
Große Scheiben vom Brot abschneiden und den Aufstrich und die Apfelspalten darauf verteilen. Die Brotscheiben zusammen klappen und evtl. halbieren.


Das Mittsommerfest ist für mich und meine Familie inzwischen ein ebenso wichtiger Feiertag wie für die Schweden. Wir lieben diese Tradition und den Brauch gemeinsam den Sommer einzuläuten und stundenlang zusammen zu sitzen. Wir geniessen den lauen Sommerabend, an dem es in Schweden nie richtig dunkel wird und die Sonne niemals untergeht.




Focaccia mit
Spinat, Lachs und Zitrone

1 Rolle XXL-Pizzateig
( wer möchte kann den Focacciateig 
auch selbst zubereiten: hier* )
200g Schmand
2 El gehackten Dill
100 g aufgetauten und 
gut abgetropften TK-Blattspinat
1 Bio-Zitrone
1 El Zitronensaft
200 g Lachsfilet ohne Haut
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.
Den Pizzateig ausrollen und ca. 10 Teigkreise herausschneiden.
Die Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
Je 1 EL Schmand auf die Kreise geben. Den Blattspinat anschließend darauf verteilen.
Lachs in dünne Streifen schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Lachsscheiben ebenfalls auf den Focaccia verteilen und mit Dill bestreuen.
Die Bio-Zitrone und dünne halbe Scheiben schneiden und auf die Focaccia legen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im Backofen ca. 12 - 15 Minuten backen.
Schmecken warm wie auch kalt sehr gut.



Zum Sommer gehört einfach auch etwas Eiskaltes zu trinken. Und nichts kann mehr nach Sommer und Kindheit schmecken als selbstgemachte Limonade. Sie gehört für uns zum Sommer dazu und darf auf keinen Fall fehlen.
Denn lebt es sich nicht viel einfacher mit einem Glas eiskalter Limonade in der Hand und dem Blick aufs Wasser???




Selbstgemachte
Ingwer-Zitronen-
Minz-Limonade

1 daumengrosses Stück Ingwer
200 ml Zitronensaft
100 ml stilles Wasser
150 g Zucker
einige Blätter Minze

Zitronensaft und Wasser mit dem Zucker in einen Topf geben und erhitzen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Den Topf von der Herdplatte nehmen und den geschälten klein geschnittenen Ingwer mit der Minze dazugeben. Sirup abkühlen lassen und in eine saubere Flasche füllen.
Den Sirup in Gläsern verteilen und mit Mineralwasser aufgießen.



Wir geniessen die Stunden, schauen in den blauen Himmel und zählen dabei die Schäfchenwolken. 
Wir riechen den Sommer, schauen aufs Wasser und hängen unseren Gedanken nach.
Was wird uns dieser Sommer bringen? Welche großen Abenteuer warten nach diesem Sommer auf uns?



Melonen-Mozzarella-Salat
mit Pistazienpesto

Pistazienpesto
200 g geröstete und gesalzene Pistazien
Sonnenblumenöl
Saft einer halben Bio-Zitrone
Olivenöl
evtl. Salz

Die Pistazien schälen und in ein hohes Püriergefäß geben.  
So viel Sonnenblumenöl dazugeben bis die Pistazien bedeckt sind.
Pistazien mit dem Öl und dem Zitronensaft pürieren. 
Nun mit Olivenöl auffüllen, nochmals pürieren und so viel Olivenöl dazu geben bis ein geschmeidiges, fließendes Pesto entstanden ist. 
Evtl. mit Salz abschmecken. 
In ein verschließbares Glas geben.
Im Kühlschrank hält sich das Pistazienpesto ca. 4 Wochen.

Tip: Warum ich nicht nur Olivenöl verwende? Wenn man Olivenöl zu lange püriert kann es scharf und bitter werden. Deswegen püriere ich am Anfang immer erst mit einem neutralen Öl und geben erst am Schluß das gute Olivenöl dazu.

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Eine halbe Wassermelone
eine Honigmelone
200 g Mozzarella-Kügelchen

Aus den Melonen kleine Kugeln ausstechen. 
Mit den Mozzarella-Kügelchen mischen und alles in Gläsern aufteilen.
Beim Picknick kommt je nach Geschmack 1-2 El Pistazienpesto über den Melonensalat.



Blumenkränze dürfen natürlich bei einem Mittsommerfest nicht fehlen. 
Deswegen werden auf der Sommerwiese von uns allen gemeinsam Blumen, Gräser und Blätter gesammelt. 
Diese werden dann auf der Picknickdecke ausgebreitet und mit einem,von zu Hause mitgebrachten, Draht zu Kränzen zusammen gebunden.




Rhabarber-Erdbeeren-Crumble

120 g Mehl
70 g Zucker
60 g Butter
1 Eigelb
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800 g geputzen und geschälten Rhabarber
200 g Erdbeeren

Mehl, Zucker, Butter, 1 Eigelb und 1 El Wasser zu einem glatten Teig kneten.
Den Rhabarber in mundgerechte Stücke klein schneiden. Die Erdbeeren  je nach Größe halbieren bzw. vierteln. 
Erdbeeren und Rhabarber in einer Schüssel mit Zucker vermischen und für eine Stunde ziehen lassen.

Für den Crumble entweder kleine ofenfeste Gläschen, Muffinförmchen oder eine Auflaufform verwenden.... 
Etwas Teig mit den Fingern zu Streuseln zerkrümeln und auf dem Boden der Gläschen verteilen. 
Nun etwas Rhabarber-Erdbeeren daraufgeben und anschließend wieder einige Teigstreusel darüberstreuen.
Bei 180 °C für 20-25 Minuten goldgelb backen.





Und irgendwann neigt sich dann leider auch der schönste Abend dem Ende zu.
Glückselig laufen wir barfuß durch den Sand und schauen dabei zu wie sich minütlich das Sommerlicht verändert und dabei kleine Kunstwerke an den Himmel zaubert.
Die duftende Blumenkränze werden zu Hause ans Bett gehängt und lassen uns schließlich selig einschlummern.






Glad Midsommar
und 
Salut... Eure mellimille




Weitere Ideen für euer Mittsommerfest:





Midsommernacht: