Mittwoch, 18. November 2020

Praline Al Mascarpone (Mascarpone-Pralinen) und Rezension zu Melissa Fortis Weihnachts-Backbuch

* Werbung/Rezension

Wie jedes Jahr versüße ich uns die Adventszeit mit kleinen und leckeren Julgodis.
Julgodis sind Weihnachtsleckereien auf Schwedisch! Sie verbreiten eine so herrliche Weihnachtsstimmung beim Zubereiten und Verpacken von verschiedenen Weihnachtsleckereien. Dies gehört in Schweden ebenso zur Vorweihnachtszeit und zum Weihnachtsfest wie der Tanz um den Weihnachtsbaum, Kerzenschein und der Weihnachtsschinken.



Dieses Jahr starte ich meine Julgodis-Zeit aber nicht mit einem typisch schwedischen Julgodis-Rezept, sondern es wird italienisch.
Inspiriert hat mich dazu das Weihnachts-Backbuch von Melissa Forti, das ich euch heute vorstellen möchte:

  • Gebundene Ausgabe : 224 Seiten
  • ISBN-10 : 3791386360
  • ISBN-13 : 978-3791386362
  • Abmessungen : 19.2 x 2.5 x 25.2 cm
  • Herausgeber : Prestel Verlag (21. September 2020)
  • Sprache: : Deutsch

Über das Buch: Was passt besser in die stimmungsvolle Vorweihnachtszeit und die opulenten Festtage als vorzügliches Gebäck? Melissa Forti, kreative Interpretin italienischer Backtradition, präsentiert mit ihrem edel ausgestatteten Weihnachtsbackbuch einen Schatz an süßen Leckereien, der unvergleichlichen Genuss garantiert. 70 Rezepte – von kleinen Naschereien über spektakuläre Kuchenkreationen bis zu Weihnachtsbroten – verbinden das kulinarische Erbe von Melissas Heimatland Italien mit zeitgenössischer Konditorkunst und internationalen Einflüssen. Nachhaltig gebacken und liebevoll in Melissas barocker Ästhetik in Szene gesetzt, wird das im Buch versammelte Backwerk ein Blickfang auf jedem Weihnachtstisch sein!



Meine Meinung über das Buch: 
Gleich als erstes muss ich sagen, dass dieses Backbuch ein Augenschmaus ist. Der Leser könnte sich stundenlang durch dieses Buch blättern und an den wunderschönen, eleganten und stilvollen Bildern erfreuen. 
Die Bilder vermitteln gleich eine Weihnachtsstimmung und laden zum Nachbacken der Rezepte ein.
Das Weihnachts-Backbuch ist sehr hochwertig und edel. 

Die Rezepte sind vielseitig und haben wunderschön klingende Namen wie zum Beispiel Biancomangiare all'Amaretto, Il Mio Strudel alla Ricotta e Cioccolato, Pan D'Arancio, Mostaccioli di Napoli, Gianduiotto, Praline al Mascarpone,...
Eingeteilt ist Buch in drei Kapitel: "Große Torten & prächtige Kuchen", "Plätzchen, Kleingebäck & mehr" und "Weihnachtsbrote & anderes Gebäck".
Der Leser findet einfache/leichte bis zu zeitaufwendige/schwierige Rezepte, die schon ein wenig Backerfahrung und Fingerspitzengefühl benötigen.

Jedes Rezept bringt auch noch eine kleine Anekdote mit sich zum Beispiel aus welcher Region es stammt und was sich dahinter verbirgt. 
Die benötigten Zutaten sind nicht zu ausgefallen und lassen sich leicht in jedem Supermarkt besorgen.

Im Vordergrund steht natürlich die italienische Weihnachts-Backkunst. Gleich hat man als Leser die vielen kleinen Pasticceria vor Augen, die ihre Kunden mit vollen Auslagen in den Schaufenstern locken und verführen: Panettone, Panforte di Siena, Babà, Florentiner, Mandel- und Pistaziengebäck... einfach himmlich!

Dies ist ein Backbuch ganz nach meinem Geschmack und ich werde es noch öfters in die Hand nehmen um darin zu stöbern bzw. mir mit dem ein oder anderen Rezept italienisches Weihnachtsflair nach Hause zu holen.




Praline Al Mascarpone
(Mascarpone-Pralinen)

400 g Zartbitterschokolade,
fein gehackt
200 g fester Mascarpone

( Likör, Orangenabrieb, Kaffeepulver)

Zum Dekorieren: Kakaopulver, Kokosraspel, 
fein gemahlene Pistazien, Krokant,...
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Die Schokolade über einem Wasserbad und unter gelegentlichem Rühren langsam schmelzen.
Anschließend die Schokolade abkühlen lassen bis sie nur noch leicht warm ist. 
Die Mascarpone glatt rühren und die Schokolade unterheben.

Ich habe dann die Schokoladen-Mascarpone-Masse gedrittelt und mit verschieden Zutaten verfeinert wie z.B. einem Teelöffel löslichen Kaffee, einem Eßlöffel Orangenabrieb oder einem Eßlöffel Limoncello....

Die Pralinenmasse für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und anschließend zu kleinen Kugeln formen.
Anschließend in Kakaopulver, Kokosraspel, Krokant, ect. wälzen.

Ich finde diese Pralinen sind eine wunderbare Geschenkidee!!!



Lasst es Euch gut gehen und

Salut... Eure mellimille


 * Lieben Dank an den Prestel-Verlag und Random House, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Gewürz-Butterplätzchen-Mumien



Es ist wieder einmal soweit:

uuuhhhhHAAAALLOOOOWWWEENNNNgrrrrrrr...

*Zähne klappernd* *Knie schlockernd* *Finger zitternd* *Kalter Schauer*

Eigentlich der Abend, an dem sich alle Frankensteins, Draculas, Hexen von Blairwitch, Mumien und Co. treffen!
Der Abend, an dem die Süßigkeitenindustrie Rekordumsätze verbucht, wo Zahnbürsten im Dauereinsatz sind, Zahnärzte ihre Goldzähne fletschen und Wärmflaschen vorsichtshalber
aus den Schränken hervor gekramt werden damit sie auf kugelrunde Bonbonbäuche gelegt werden.

Wie es dieses Jahr wird??? Wir werden es sehen....




... denn eigentlich ist Halloween der Abend vor dem ich zittere und bibbere...
Ich gestehe: Ich bin ein Angsthase!

Mit dem Hund alleine Gassi gehen, wenn es schon dunkel ist?
Gruselbahnfahrten im Vergnügungspark?
Stephen King und sein 'Friedhof der Kuscheltiere'?
'Scream', 'Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast' und 'Final Destination' ?
Spinnen, Schlangen, Krabbelviecher anfassen?
NEVER! 
NIEMALS! 
NIE!
Deswegen: Ich mag Halloween, so lange es niedlich und süß ist und nicht zu gruselig oder angsteinflößend.
Und da kommen mir diese Mumien-Butterplätzchen mit feinen Gewürzen genau richtig!
Manche schauen so putzig drein, dass ich fast Skrupel habe sie zu essen. 
Nicht, das ich am Ende noch als Mumienjäger gefürchtet bin....




Pumpkin-Spice-Butterplätzchen

Für den Teig:
125 g kalte Butter
250 g Mehl
120 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (M)
.................
Für den Guss:
150 g Puderzucker
2-3 El Milch
Zucker-Augen

Alle Zutaten für den Teig rasch miteinander verkneten bis ein schöner glatter Teig entstanden ist.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und kleine Männchen ausstechen.
Die Männchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C für 10-13 Minuten goldbraun backen.

Inzwischen den Guss mit Puderzucker und 2 El Milch verrühren.
Wenn der Guss zu dünn ist = Puderzucker hinzufügen
Wenn der Guss zu dick ist = einige Tropfen Milch hinzufügen.
Achtung: der Zuckerguss darf nicht zu dünn sein!

Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
Den Zuckerguss mit Hilfe eines Löffels oder einer Gabel wild auf die Plätzchen auftragen und mit den Zucker-Augen verzieren.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

Samstag, 24. Oktober 2020

Pumpkin Spice Cookies

 



Was wäre der Herbst ohne Pumpkin Spice und ohne Kekse???
Und warum nicht beides miteinander verbinden?!
Also ab in die Küche und den leckersten, schokoladigsten und Pumpkin-Spice-würzigsten Cookie "forever" gebacken:



Pumpkin Spice Cookies
für ca. 12 Stück

125 g weiche Butter
120 g Zucker
eine Prise Salz
1 Ei (M)
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
100 g Kürbismus (z.B. ein Babygläschen)
100 g Chocolate Chunks /-tröpfchen
50 g Zartbitter-Kuvertüre

Butter, Zucker, Salz und Zucker mit dem Rührgerät cremig rühren.
Ei unterrühren und anschließend den Pumpkin-Spice-Sirup und das Kürbismus vorsichtig untermischen.
Mehl und Backpulver mischen und unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.
Die Chocolate Chunk Stückchen dazu geben und unterrühren.

Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
2 Backbleche mit Backpapaier auslegen.
Den Cookieteig mit einem Esslöfel als kleine Teighäufchen mit etwas Abstand auf die Bleche setzen. (Achtung: der Teig verläuft beim Backen!)
Cookies nacheinander für ca. 12-15 Minuten in der Mitte des Backofens goldbraun backen.

Cookies kurz auf dem Blech abkühlen lassen und anschließend komplett auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Kuvertüre vorsichtig schmelzen und auf den Cookies verteilen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

Montag, 19. Oktober 2020

Hessischer Apfel-Petzkuchen


Petzkuchen* ist ein typisch hessischer Hefekuchen mit ordentlich Zucker und Zimt und einer Saure-Sahne-Schicht. Seinen Namen hat er, weil der Hefeteig ordentlich gepetzt werden muss, bevor die flüssige Zimtbutter auf dem Teig verteilt wird. Es entstehen dabei kleine Mulden, in die die Zimtbutter dann sammelt und während des Backens karamellisiert.

*hachz* *lieböööö* *seufz* *ich-könnt-schon-wieder* 

Dieser Kuchen ist für mich ein Klassiker schlechthin und hat nun von mir ein kleines Herbst-Update erhalten....



Petzkuchen

450 g Mehl
125 g Zucker
1 Prise Salz
100 g  weiche Butter
1 Würfel frische Hefe
1 Ei
125 ml Milch
-------------------
125 g Butter
80 g Zucker
1-2 tl Zimt
3-4 Äpfel
------------------
3 Becher saure Sahne 
(Bitte darauf achten:
eine nicht zu flüssige saure Sahne zu verwenden!)
4 El Zucker
------------------
Zucker und Zimt

Milch lauwarm erwärmen.
Die Hefe mit der lauwarmer Milch in einer großen Tasse verrühren.

Mehl, Zucker, Salz, Butter, Ei und  die Hefe-Milch in einer großen Schüssel zu einem glatten Teig verkneten bis er sich sauber von der Schüsselwand löst.
Den Teig nun auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Ofenblech bringen.
Etwa 20-30 min gehen lassen.

Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Butter in einem kleinen Topf erwärmen, den Zucker und den Zimt dazugeben und zu einer homogenen Masse verrühren. 
Jetzt wird der aufgegangene Teig mit Daumen,Zeige- und Mittelfinger "gepetzt".
Dabei entstehen kleine Mulden.

Anschließend die Zimtbutter mit einem Löffel darauf verteilt und vorsichtig glatt gestrichen. Die Apfelspalten auf dem Teig verteilen.
Den Kuchen in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 20 min
bei 160°C Umluft backen.

Kuchen etwas leicht abkühlen lassen.
Zwei Becher saure Sahne mit 3 El Zucker verrühren.
(Bitte mit einem Löffel verrühren und NICHT mit dem Schneebesen!)
Auf dem noch warmen Kuchen verstreichen.

20 Minuten später mit dem dritten Becher saure Sahne ebenfalls so verfahren.
Den Kuchen für ca. 2 Stunden ruhen lassen.
Vor dem Verzehr in Stücke schneiden und je nach Geschmack mit Zucker und Zimt bestreuen.



Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

 

Freitag, 9. Oktober 2020

Schillerlocke mit Schokoladensahne und Rotweinbirnen


Ich liebe einfach den Herbst. Einige hier im Haus haben dafür überhaupt kein Verständnis. Aber ich liebe die Herbstspaziergänge, wenn der Wind mir durchs Haar weht. Die wunderschönen Sonnenuntergänge. Die Gemütlichkeit, wenn es abends früher dunkel wird und unsere Lichterketten und Kerzen strahlen. Ich liebe die wunderschönen Farben, die der Herbst mitbringt und ich freue mich, dass ich endlich wieder meine Kuscheldecken und meine dicken Wollsocken aus dem Schrank rausholen kann.
Und natürlich liebe ich all die Früchte und Gemüsearten, die es nun im Herbst wieder gibt: Nüsse, Äpfel, Rosenkohl, Blumenkohl, Kürbis, Birnen.... und mit den Birnen aus unserem Garten habe ich dieses Jahr superleckere Rotweinbirnen gezaubert, die hervorragend zu diesen Schillerlocken mit Schokosahne passen. Herbst pur!


Schillerlocke
250 g Blätterteig
1 Ei zum Bestreichen
etwas Fett für die Form
etwas Hagelzucker/feiner Zucker

Den Blätterteig ca. 2 mm dick ausrollen (20x40 cm). 
6 Streifen schneiden (ca. 3 cm breit). 
Streifen auf die gefettete Schillerlocken-Form aufrollen. (Achtung: der Teigstreifen sollte den bereits aufgerollten Teig etwas überlappen).
Die Schillerlocke mit Eistreiche bepinseln und in feinem Zucker oder Hagelzucker rollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. 
Ca. 20 Minuten ruhen lassen und dann im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten goldbraun backen. (Heißluft 190°C)
Die noch warmen Schillerlocken von den Formen nehmen.
Gut abkühlen lassen und mit Sahne füllen.


Schokoladensahne
500 ml Sahne
200 g Herbe Sahne-Schokolade
200 g Alpenmilchschokolade

Die Schokolade in einem Topf über einem Wasserbad langsam schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Für die Schokosahne die Sahne in einem großen Rührbecher mit dem Handrührgerät schlagen bis die Sahne halbsteif ist. Nun die Sahne weiter schlagen und dabei die flüssige Schokolade langsam unterrühren.
Anschließend für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank stellen und gegebenenfalls noch einmal aufschlagen. Mit dem Spritzbeutel in die Schillerlocken spritzen.


Rotweinbirnen

6-8 feste Birnen 
1 Liter Rotwein
7 EL Zucker
eine Zimtstange
eine Vanilleschote

In einem Topf den Zucker goldgelb karamelisieren und mit dem Rotwein vorsichtig ablöschen. Eine Vanillestange der Länge nach aufschneiden und zusammen mit der Zimtstange zum Rotwein geben. Den Rotwein noch einmal  kurz aufkochen lassen.
Die Birnen schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnen in den kochenden Rotweinsud legen und ca. 15 Minuten sieden lassen. Die noch heissen Birnen direkt aus dem Rotwein in sterile Gläser füllen. Den Rotwein nochmals aufkochen und heiß in die Birnengläser verteilen. Die Gläser fest verschliessen und für 15 Minuten auf den Kopf stellen. Die Rotweinbirnen halten sich dunkel und kühl gelagert für ca. 6 Monate.


Lasst es euch gute gehen und
Salut... Eure mellimille

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Den Herbst geniessen: Maronensuppe, Pilztarte, Zwetschgenkipferl, Hühnchen nach Jäger Art, Herbstsalat und Birne-Helene-Cupcake


 Jedes Jahr feiern wir mit der Familie und Freunden unser kleines Herbstfest im Garten. Wir verabschieden den Sommer und heißen den Herbst mit all seinen Leckereien willkommen. Lange Gespräche über die vergangene Sommerzeit werden geführt und wir halten uns vor Augen, dass das Jahr gar nicht mehr so viele Wochen hat bis es endet.

Dieses Jahr war alles ein wenig anders und viele Pläne mussten geändert oder sogar aufgegeben werden, aber trotzdem spüren wir eine Dankbarkeit, dass es uns soweit gut geht und den Sommer genießen konnten so gut wie es ging.



Für unser diesjähriges Herbstfest habe ich Rezepte, die sich wunderbar vorbereiten lassen. So kann ich bei unseren Gästen sein, ohne lang und ständig in der Küche zu stehen.


Maronensuppe

1 Zwiebel

50 g Sellerie

40 g Butter

400 g vorgekochte Maronen

100 ml Weißwein

1 Liter Gemüsebrühe

2 Scheiben Bauernbrot

100 g Speckwürfel

4 El Öl

200 ml Sahne

Spritzer Zitronensaft

Salz, Pfeffer, gehackte Petersilie


Zwiebel und Sellerie würfeln und in Butter glasig dünsten.

Maronen zugeben und kurz anschwitzen.

Mit dem Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.

Mit der Brühe auffüllen und 15 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe zusammen mit der Sahne fein pürieren.

Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Das Brot in Würfel schneiden.

Speck im heißen Öl ausbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Brotwürfel im Fett goldbraun braten.

Die Suppe mit Brotwürfeln, Speck und Petersilie servieren.



Pilztarte

für den Teigboden:

125 g Mehl

1/2 Tl Backpulver

1/2 Tl Salz

1 Ei

100 g weiche Butter

Belag:

400 g Champignons

300 g Pfifferlinge

1 Zwiebel

1 El Olivenöl

optional 100 g Schinkenwürfel

Für den Guss:

3 El Milch

 1 El Speisestärke

200 g Schmand

2 Eier

2 El gehackte Petersilie

100 g geriebener Gouda

Alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig zusammen kneten. Den Teig ausrollen und in eine gebutterte und mit etwas Mehl bestäubte Tarteform geben. Dabei einen Rand formen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180°C) für ca. 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

Pilze säubern und große Pilze halbieren bzw. vierteln. Zwiebel würfeln. In dem heißen Olivenöl erst die Zwiebel (Schinkenwürfel) glasig dünsten und dann die Pilze dazugeben. Die Pilze für einige Minuten mit dünsten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pilze (ohne Flüssigkeit!) auf den Tarteboden geben.

Alle Zutaten für den Guss zusammen rühren und über die Pilze geben.

Die Tarte im unteren Drittel für ca. 25 Minuten backen.


Zwetschgenkipferl

1 Rolle Blätterteig

8-10 Zwetschgen

2 El brauner Zucker

etwas Zimt

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Puderzucker

Zwetschgen waschen und entsteinen.

Blätterteig in 8 Dreiecke schneiden und mit braunem Zucker und Zimt bestreuen.

2-3 Zwetschgenhälften auf die breiteste Stelle des Dreiecks legen und nach vorne zur Spitze aufrollen. Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Im vorgeheizten Backofen (Umluft 180°C) für ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Hühnchen

nach Jäger Art

(Pollo alla cacciatora)

1,5 kg Hähnchenschenkel

3 Knoblauchzehen

1 Bund Petersilie

1 Stengel Salbei

250 ml Rotwein

300 g Champignons

100 g Speckwürfel

4 El Olivenöl

2 El Tomatenmark

850 ml Tomatensauce (rustico oder Dose)

100 g schwarze Oliven entsteint

Salz, Pfeffer, Zucker

Pilze säubern und vierteln. Zwiebel würfeln und Knoblauch fein hacken. Selerie würfeln. Petersilie klein schneiden.

Die Hähnchenschenkel waschen und trocken tupfen. Die Schenkel mit Salz/Pfeffer würzen und im heißen Olivenöl rundherum goldbraun anbraten und anschließend aus der Pfanne nehmen.

Im Bratenfett die Zwiebel, Knoblauch, Champignons, Salbei und Sellerie andünsten. Das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls kurz mitanbraten. Mit dem Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Die Tomatensauce hinzufügen und 10 Minuten köcheln lassen. Oliven und Petersilie dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die Hälfte der Sauce auf ein tiefes Backblech geben, die Hänchenschnenkel auf dem Blech verteilen und die restliche Sauce und die Speckwürfel oben draufgeben.

Im vorgeheizten Backofen (175 °C) für ca. 45 Minuten schmorren lassen.

Mit Brot, Kartoffeln oder Pasta servieren.

(Dieses Rezept klappt auch Super mit Schnitzel oder Hähnchenbrust...)

Herbstsalat

Roter Eichblattsalat, Radicchio,

Lolo Rosso, ect.

3 Birnen

100 g Edelnuß-Mischung

ca. 2 Tl Honig

Für das Dressing:

200 g Gorgonzolakäse

1 Becher saure Sahne

1 Bund Schnittlauch

2 El Weißweinessig

Salz Pfeffer

Birnen schälen und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnen in dünne Spalten schneiden und mit etwas Wasser in einem Topf weich dünsten.
Salat putzen und klein zupfen. Auf einer großen Servierplatte anrichten.
Die Nüsse mit etwas Salz (ohne Öl) in einer Pfanne rösten und am Ende mit etwas Honig beträufeln.
Gorgonzola mit der sauren Sahne pürieren und mit Salz/Pfeffer und Essig abschmecken.Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden und mit unterrühren.
Birnenspalten auf dem Salat anrichten. Das Dressing darüber geben und am Ende die Nüsse auf dem Salat verteilen.


Birne-Helene-Cupcake

100 g weiche Butter

150 g Zucker

2 Eier

200 g Zartbitterkuvertüre

200 g Mehl

2 Tl Backpulver

4 El Backkakao

175 ml Milch

3-4 Birnen

 1 Prise Salz

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400 g Schokoladen-Frischkäse

Haselnußkrokant

Die Birnen schälen und das Kerngehäuse entfernen, anschließend in kleine Würfel schneide.

Butter mit Zucker und einer Brise Salz schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren.

Mehl mit Backpulver und Backkakao mischen und mit der Milch abwechselnd unterrühren.

Zartbitterkuvertüre grob hacken und mit den Birnenstückchen unterheben.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig auf die 12 Muffinmulden verteilen.

Im vorgeheizten Backofen (Umluft 160 °C) für ca. 25-30 Minuten backen. Die Muffins aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Kurz vor dem Servieren: Schokoladen-Frischkäse in einen Spritzbeutel geben und die Creme auf die Muffins geben. Mit Krokant dekorieren.


Ich wünsche Euch einen schönen Herbst 
und lasst es euch gut gehen.
Salut... Eure mellimille