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Samstag, 25. März 2017

Brioche .... 'Französisch Backen' mit Aurélie Bastian


Seit letzter Woche gibt es von meiner Lieblingsfranzösin ein neues Backbuch. 'Französisch Backen' heißt das neuste Werk von Aurélie Bastian, dass ich euch heute ein wenig vorstellen möchte.


  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Südwest Verlag (20. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3517095338
  • ISBN-13: 978-3517095332


Der Klappentext:Für typisch französisches Gebäck muss man acht Stunden in der Küche stehen? Nicht mit dem neuen Backbuch von Aurélie Bastian! Sie erklärt, wie man mit wenig Aufwand und nur wenigen Zutaten authentische und köstliche Klassiker zaubert. Brioche, Croissant und Baguette werden ebenso leicht verständlich erklärt wie Kuchen, Torten und Kleingebäck, zum Beispiel Madeleines und Frangipane (Marzipancreme). Außerdem gibt es ein Kapitel mit Tipps, Tricks und typischen Backproblemen wie "Warum fallen meine Windbeutel immer zusammen?" oder "Wie gelingt mir ein hauchdünner Crêpe?". Fanzösisch backen war noch nie so einfach!


Meine Meinung zu diesem Buch: Als stolzer Besitzer von allen Aurélie Bastian Koch-und Backbücher, konnte ich es kaum erwarten, ihr neustes Werk in den Händen zu halten.
Warum ich so ein großer Fan von Aurélies Büchern bin? Ihre Bücher sind nicht nur ein Augenschmaus, wecken die Reiselust und machen Appetit, sondern sind authentisch und zu 100 % gelingsicher. Jedes einzelne Rezept, das ich bisher von Aurélie nachgekocht oder nachgebacken habe, hat wunderbar funktioniert und geschmeckt. 
Ihre Anleitungen sind ausführlich, dabei aber nicht zu lange, und leicht verständlich. Durch Aurélies Macaronsrezept sind mir Macarons das erste Mal gelungen. Das war für mich ein einprägsames Erfolgserlebnis.
Man spürt Aurélies Liebe zu ihrem Heimatland und ihre Erfahrungen mit der französischen Küche. Alle Rezepte hat sie den deutschen Supermärkten angepasst, so dass das längere Suchen nach speziellen Zutaten entfällt. Die meisten der Zutaten hat man tatsächlich sowieso zu Hause.

Das Buch ist nach dem Vorwort und den Tipps & Tricks in die Kapitel Petit déjeuner, Pâtisserie, Goûter, Grandes occasions und einem Rezeptregister aufgegliedert. 
Jeder Leser, der schon einmal in Frankreich war, findet die typischen Klassiker der französischen Pâtisserien und Bäckereien: Croissants in verschiedenen Varianten, Pain de campagne, Brioche, Éclairs, Macarons, Biscuits,Gâteau aux noix, Cannelés, Financiers, Galette des rois, Savarin, Bûche de noel,... ich könnte stundenlang weiter machen!
Sehr hilfreich sind auch diesmal wieder Aurélies Tipps & Tricks. Sie erklärt die verschiedenen Teigarten und ihre Besonderheiten, welche Creme zu welchem Gebäck passt und stellt verschiedene Zutaten in den direkten Vergleich (z.B. Butter vs. Magarine).
Zu jedem Rezept gibt es ein Bild und außerdem eine kleine Anekdote von Aurélie, was sie mit diesem Rezept verbindet bzw. wie und warum sie dieses Rezept genau so entwickelt hat, dass es ihr (und uns) schmeckt. 
Teilweise gibt es zu den Rezepten auch Schritt-für-Schritt Anleitungen in Bilderform.

Wie ich finde, wieder ein sehr gelungenes Buch von Aurélie Bastian, dass ich jedem, der die französische Küche liebt, ohne 'Wenn' und 'Aber' empfehlen kann! Auch Kochanfänger kann ich dieses Buch empfehlen, denn durch die wunderbaren Erklärungen, wird einem die Angst genommen...


Aurélies Brioche
250 ml Milch
1 Würfel Hefe
500 g Mehl
70 g Zucker
1 Ei (M)
1 Messerspitze vanille
60 g kalte Butter
etwas Mehl und Butter
1 Eigelb und 2 El Milch zum Bepinseln


Zubereitung: Die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe rein bröseln. In der Milch vollständig auflösen.
Mehl und Zucker vermischen. Ei und Vanille dazugeben und unterrühren. 
Die Hefe-Milch-Mischung hinzufügen und 3 Minuten kneten.
Wenn der Teig zu einer klebrigen und festen Masse geworden ist, die kalte Butter (!) in Stückchen zugeben und weitere 5 Minuten kneten. Der Teig sollte glatt, glänzend und elastisch sein.
Aus dem Teig 6 kleine Kugeln formen und nebeneinander in eine gefettete und bemehlte Kastenform setzen. Abgedeckt für 20 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Ein Backblech mit 1 Liter Wasser befüllen und in die unterste Schiene einschieben.
Die Brioche mit einer Mischung aus 1 Eigelb und 2 Esslöffel Milch bepinseln.
Brioche auf ein Backblech in den noch kalten Backofen (!) geben und bei 190 °C Umluft ca. 25 Minuten backen.
Aus 150 Gramm Puderzucker und 2 El Milch einen Guss anrühren und evtl. die fertig gebackene Brioche damit überziehen.


Und? Appetit auf Frankreich bekommen??? 
Dann ab mit Euch in die Küche und los geht's!
Salut... Eure mellimille



* Lieben Dank an den Südwest Verlag und Random House, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Montag, 20. Februar 2017

Castagnole - Carnevale italiano und eine Rezension über 'Rom - Das Kochbuch'


Auch in Italien wird fleißig Fasching gefeiert. Etwas anders als bei uns, aber trotzdem wild und bunt. Wie auch bei uns gibt es viele Faschingsleckereien, die es nur bis kurz vor Beginn der Fastenzeit in den Bäckereien zu kaufen gibt.
Das Rezept für diese frittierten Teigbällchen, die man castagnole nennt, habe ich aus einem wunderbaren Buch, dass ich euch heute etwas nähere vorstellen möchte:


  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Südwest Verlag (22. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3517095222
  • ISBN-13: 978-3517095226
  • z.B. Hier* erhältlich


Der Verlag sagt: Folgen Sie den Autorinnen Katie Parla, Rom-Expertin, und Kristina Gill, Fotografin aus Leidenschaft, auf ihrer Reise durch die Küchen der Ewigen Stadt. In Rezepten und Bildern wird der einzigartige Charakter Roms gezeichnet, die lebendige Esskultur aufgespürt und der Duft der italienischen Küche eingefangen. Genießen Sie die gefeierten Klassikergerichte wie Pasta Cacio e Pepe oder Pollo alla romana, aber auch moderne Snacks der gewachsenen Streetfood-Kultur und die fast vergessenen Rezepte aus dem jüdischen Viertel. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die authentische Küche Roms und die perfekte Lektüre zum Schmökern, Kochen und Genießen.


Mein Fazit über dieses Buch: Ein wundervolles Buch, dass mein kleines italienisches Herz in mir höher schlagen lässt. 
Es ist authentisch und zeigt die vielen verschiedenen Facetten Roms. Die italienische Küche besteht bei weitem nicht nur aus Pizza und Pasta, sondern bietet noch so viel mehr: viel Gemüse, leckere Schmorgerichte, das Spiel der Aromen durch feinstes Olivenöl und Kräuter, lecker gefüllte Tartes, natürlich auch die Fantasie und die Freude der Köche beim Einsetzen der verschiedensten Zutaten ... und eine große Portion Amore.
Die verschiedenen Seiten der italienischen Küche bzw. der römischen Küche werden in diesem Buch wunderbar aufgezeigt. Aufgebaut ist das Buch in die folgenden Kapitel:
Snacks, Vorspeisen und Street Food, Klassiker und Variationen, Cucina ebraica, Quinto Quarto, Gemüse, Brot und Pizza, Dolci und Getränke.
Am Anfang des Buches gibt es viele Informationen über die Hauptstadt Italiens. Geschmückt werden diese Informationen durch die stimmungsvollen Bilder Roms. Alleine beim Durchblättern würde man sich am liebsten in den nächsten Flieger setzen um in Richtung Rom zu starten. Da das aber in den seltensten Fällen möglich ist, helfen die wundervollen Rezepte das Fernweh zu stillen: Trapizzino, Polpette di bollito, Cacio e pepe di leonardo Vignoli,Verdure gratinate al forno, Pizza Romana... Musik für die Ohren und ein Gaumenschmaus.

Ich habe bereit 3-4 Rezepte aus diesem Buch nachgekocht und fand, dass die Mengenangaben und auch die Beschreibungen wunderbar umsetzbar waren. Wie am Anfang des Buches bereits erwähnt wird, sollte man sich vor dem Beginn des Nachkochens, jedes Rezept gut durchlesen. 
In Rom, wie auch wahrscheinlich im gesamten Italien, wird oft nach Gefühl gekocht. Deswegen wird der Leser aufgefordet, mutig zu sein und auf seinen Bauch zu hören, wenn es um das Würzen und Abschmecken geht.
Zu den meisten Rezepten gibt es Hindergrundinformationen und meist auch ein passendes Bild von dem Gericht. 
Ich liebe Kochbücher, die nicht nur als Kochbuch her halten, sondern die ich auch einfach mal gerne in die Hand nehme, darin blättere wie in einem Fotoalbum und meine Gedanken in die Ferne schweifen lasse. Das ist bei diesem Buch gut möglich. Es entführt seine Leser nach Rom, weckt das Fernweh und stillt dieses durch seine wunderbaren Rezepte. Danke dafür!


Castagnole

Für den Teig:
375 g Weizenmehl
3 Eier
2 Tl Backpulver
1 Prise Natron
2 El Orangensaft
1 Tl Zitronensaft (laut Rezept 1/2 Tl)
3 El Sambuca
(ich habe 2 El Rum und 1 El Amaretto genommen)
5 El Zucker
125 ml Pflanzenöl
125 ml Milch
----------------------------
Öl zum Frittieren
Zucker zum Wälzen

Alle Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel gut verrühren.
In einem kleinen Topf ca. 5 cm hoch das Öl zum Frittieren einfüllen und auf mittlere Hitze auf 180°C erhitzen. Mit einem Teelöffel kleine Teigportionen abstechen und mithilfe eines zweiten Teelöffels in heiße Öl geben. Ca. 5 Castagnole etwa 4 minuten frittieren bis sie goldgelb sind. Das Öl darf nicht zu heiß sein/werden, da sonst die Außenseiten zu schnell bräunen und das Innere noch roh ist.
Nach der Hälfe der Zeit, drehen sich die Castagnole von selbst um. Nicht zu viele Teigbällchen auf einmal ins Öl geben.
Die Castagnole kurz auf Küchenpapaier abtropfen lassen, dann gleich in Zucker wälzen. Der Zucker haftet nur, wenn die Teigbällchen noch heiß sind.
Castagnole schmecken am besten frisch, lassen sich aber auch in einem luftdicht schließenden Behälter 3-4 Tage aufbewahren.


Ciao Ciao e Salut... Eure mellimille

P.s.Lieben Dank an den Südwest Verlag und an Random House, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Freitag, 27. Januar 2017

Indisches Linsen-Dal und die Rezension zu "Das große Kochbuch für den Thermomix"


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Lange schlage ich mich schon mit dem Gedanken herum, dass eine Küchenhilfe gar keine so schlechte Idee wäre. Nein, nicht eine aus Fleisch und Blut, sonder eine aus Metall und jeder Menge technischen Schnickschnack. Zum einen liebäugel ich mit der superstylischen KitchenAid, zum anderen mit dem überall heiß begehrten Thermomix. Deswegen wollte ich mich ein wenig genauer mit dem Thema befassen und habe mich durch diverse Foren, Blogs und Bücher gelesen.
Ein wunderbares Buch zum Thema Thermomix ist "Das große Kochbuch für den Thermomix". Es beinhaltet nicht nur Tipps und Erklärungen rund um dieses Küchenwunder, sondern eine Menge Rezepte, die man auch wunderbar ohne Küchenenhilfe nachkochen bzw. nachbacken kann.
Ich habe mich für das rote Linsendal entschieden, weil es gerade ein hervorragendes Soulfood bei dieser Kälte ist.


  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Südwest Verlag; Auflage: 2 (12. Dezember 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3517095354
  • ISBN-13: 978-3517095356

Der Klappentext: Jede Menge frische Ideen, praktisches Food-Wissen und durchdachte Anleitungen für den Thermomix TM31 und den TM5: Mit über 100 Rezepten von leckeren Häppchen, Salaten und Suppen über Fleisch-, Fisch- und vegetarische Gerichte bis hin zu Aufstrichen, Kuchen und Süßem zur Nachspeise werden mit diesem Allround-Kochbuch alle Wünsche der Thermomix-Fans erfüllt. Zahlreiche Rezept- und Kombinationsvarianten laden zum Immer-wieder-Nachkochen ein. Dazu gibt’s nützliche Tipps und Step-by-Step-Fotos zum schnellen, unkomplizierten und abwechslungsreichen Kochen mit der trendigen Küchenmaschine. Einfach lecker thermomixen!


Meine Fazit: Wie ich schon anfangs erwähnt habe, ist diese Kochbuch auch für Nicht-Thermomixbesitzer geeignet. Beim Kochen muss man vielleicht ein wenig umdenken, aber das klappt sehr gut. 
Die Rezepte sind vielfältig und abwechslungsreich. Für jeden Geschmack ist etwas zu finden. Aufgeteilt ist das Buch in folgende Kapitel: Wissenwertes rund um den Thermomix, Fingerfood, Salate, Suppen, Fleisch, Fisch, Vegetarisches, Veganes, Herzhaftes Gebäck, Aufstriche, Partyrezepte, Nachtisch, Süßes Gebäck, Getränke und Mitbringsel. Am Ende findet der Leser ein Register, Informationen über die Autoren und das Impressum.
Sehr gelungen finde ich den Einstieg in dieses Buch. Die beiden Autoren, ein Paar, waren auf einer Thermomixparty eingeladen und verließen diese Party mit der Kaufbestätigung für ihren eigene Küchenhilfe in der Hand. So war das nicht geplant... Diese Errungenschaft veränderte aber ihr Leben: Thermomixen wurde ihre Leidenschaft und ihr neuer Beruf. Zusammen wird gerührt und geschnippelt, neue Rezepte entwickelt, ein eigener Onlineshop betrieben und über die Plattform will-mixen.de Tipps und Tricks über ihren 'liebsten' Küchenhelfer geteilt.
Gemüsespaghetti mit Nusspesto, Naan-Brot,Spinattaschen und indischer Linsen-Dal sind nur vier von über 100 Rezepten.
Die Rezepte hören sich alles sehr lecker an.
Die Rezepterläuterungen sind gut verständlich und die Bilder dazu appetitlich anzusehen. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein passendes Bild. Das finde ich schade. Die Rezepte besitzen genaue Mengenangaben und Beschreibungen, wie die Gerichte im Thermomix zubereitet werden sollen. Eine Zubereitungszeit wird ebenfalls mit angegeben.
Meiner Meinung nach ein gelungenes Buch, das wahrscheinlich jedes Thermomixbesitzer-Herz höher schlägen lässt.


Dieses Rezept habe ich leicht abgewandelt, da ich keinen Thermomix besitze.

Indisches Linsen Dal
mit Minz-Joghurt-Sauce

2 Knoblauzehen
1 große Zwiebel
10 g Ingwer
250 g Tomaten
1 El Sesamöl
250 g rote Linsen
750 ml-1l Wasser
1 El Curry
1 Tl Kurkuma
1 Tl Kreuzkümmel, gemahlen
3 Gewürznelken
1 Tl Salz
1 El Zitronensaft
Petersilie
------------------
250 g Naturjoghurt
gehackte Minze, frisch oder TK
etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer
------------
gekochten Basmatireis

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und in sehr kleine Stücke schneiden.
Tomaten in kleine Würfel schneiden.
Das Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer andünsten. Die Linsen, alle Gewürze und 750 ml Wasser dazu geben. Bei mittlerer Hitze und mit geschlossenem Deckel für 10 Minuten köcheln lassen. Sollte das Dal zu dick werden, etwas Wasser nach schütten. Die Tomaten dazu geben und für weitere 10 Minuten schwach köcheln lassen.
Das Dal mit dem Zitronensaft abschmecken. Evtl. mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas gehackte Petersilie darüber streuen.
Für den Minzdip alle Zutaten zusammen rühren und mit dem gekochten Basmatireis zu dem Linsen-Dal reichen.


Lasst es Euch schmecken! 
Ob es der Thermomix oder doch die stylische KitchenAid wird....? Ich werde es Euch wissen lassen!
Salut... Eure mellimille

P.S. Vielen Dank an Random House und den Südwest Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Dienstag, 24. Januar 2017

Cannelloni al forno mit Feigen, Grana Padano und Prosciutto di San Daniele


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Meine Freude war riesengroß als ich letzte Woche ein großes Paket in der Küche vorfand. Das Paket enthielt wundervollen Prosciutto di San Daniele und Grana Padano Käse. Natürlich ließen diese beiden Schätzchen aus Italien mein kleines Italiano-Herzchen höher schlagen. 
Prosciutto und Grana Padano sind aus der italienischen Küche kaum weg zu denken und gehören bei unseren Italienurlauben immer mit ins Gepäck für zu Hause. Es gibt kaum etwas, das noch mehr nach Italien schmeckt...


Prosciutto di San Daniele ist natürlich, italienisch und einzigartig, denn nur ausgewählte Keulen von italienischen Schweinen, Meersalz und das spezifische Mikroklima von San Daniele del Friuli werden zur Herstellung genutzt. Prosciutto 

Prosciutto di San Daniele und Grana Padano waren mit die ersten Produkte, die 1996 mit dem 'g.U.'Gütesiegel ausgezeichnet worden. Dieses Siegel ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung der EU und steht für hohe Qualität und Authentizität.
Um diesen Status zu erreichen, müssen die Produkte strenge Auflagen erfüllen können wie z.B. aus einer streng definierten geografischen Region stammen
sowie unverwechselbare Verarbeitungstechniken vorweisen, die mit der Region verbunden sind. 
Wer noch mehr über Prosciutto di San Daniele und Grana Padano wissen möchte, kann hier noch etwas mehr erfahren: www.granapadano.it und www.prosciuttosandaniele.it.
Mit diesen beiden Produkten haben ich diese wundervollen Cannelloni mit einer Feigen-Prosciutto-Grana Padano-Füllung gemacht. Am Ende gibt es dann noch eine duftende flüßige Salbeibutter darüber. Ich sag es Euch: eine wahre Geschmacksexplosion.


Seit Jahrhunderten wird Grana Padano auf die gleiche Weise gefertigt. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass der Käse stets die Anforderungen an Geschmack, Aroma und Beschaffenheit erfüllt, für die er weltweit bekannt ist.

Cannelloni al forno
400 g ungekochte Cannelloni
200 g getrocknete Feigen
200 g Frischkäse
150 g Prosciutto di San Daniele
150 g geriebenen Grana Padano
100 ml Milch
evtl. Salz, Pfeffer
---------------
Bechamelsauce:
2 EL Butter

2 EL Mehl

300 ml kalte Milch
300 ml Wasser (oder Brühe)
Salz, Pfeffer und Muskatnuss

---------------
etwas Salbei
50 g Butter


Die Feigen und den Schinken klein schneiden. Zusammen mit dem Frischkäse, 100 g geriebenen Grana Padano und der Milch in einen hohen Rührbecher geben und pürieren. Sollte die Masse zu trocken sein, kann noch ein wenig Milch hinzugefügt werden. Evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Feigenmasse in einen Spritzbeutel geben und mit einer großen Lochtülle in die rohen Cannelloni spritzen. Die gefüllten Cannelloni in eine gefettete Auflaufform legen.
Die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl dazu geben und bei mittlere Hitze unter ständigem Rühren anschwitzen.Mit der Milch ablöschen und unter ständigem Rühren das Wasser nach und nach dazu geben. Kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren leicht köcheln lassen. 
Die Bechamelsauce über die Cannelloni geben. Mit dem restlichen Grana Padano bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu braun werden, bitte mit einem Stück Alufolie abdecken.
Die 50 g Butter in einem Topf schmelzen und den klein geschnittenen Salbei hinzugeben. Salbeibutter über die Cannelloni geben und anrichten.




Bon Appetito und lasst es Euch schmecken!
Salut... Eure mellimille

* Dieser Beitrag ist in netter Kooperation mit Prosciutto di San Daniele und Grana Padano entstanden.

Montag, 29. August 2016

*Rezension: Ein Herz für Muffins von Dana Bate // Oatmeal Cookies mit Rosinen


Zurück aus dem Urlaub und einige durchgelesene Bücher schwerer, startet in Hessen das neue Schuljahr und mein neues Arbeitsjahr.
Den Start möchte ich mir und meinen Mädels etwas versüßen und energievoll beginnen.
Durch meinen am Strand gelesenen Roman, bin ich auf den richtigen Starter gekommen: Oatmeal Cookies mit Rosinen - Haferflocken Cookies mit Rosinen. Sehr beliebt in den USA und in vielen verschiedenen Varianten findet man sie auf den Farmer's Market und Bäckereien.
Wer mehr über die Geschichte dieser Cookies, über Farmer's Market und Washington erfahren möchte, dem wird dieser Büchertipp gefallen:


  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (14. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734102162
  • ISBN-13: 978-3734102165


Der Verlag: Sydney Strauss liebt Essen – besonders, darüber zu schreiben. Doch da Jobs im Food-Journalismus so heißbegehrt sind, bezahlt Sydney ihre Rechnungen, indem sie für einen der größten Egomanen der Fernsehgeschichte arbeitet. Bis dessen neueste Eskapade sie den Job kostet und sie plötzlich gezwungen ist, den grantigen Boss ihrer besten Freundin Heidi um Schichten auf dem Farmer’s Market anzubetteln. Dann, gerade als ihr Privatleben einen erfreulichen Aufschwung erlebt, erhält sie die Chance, die ihre Karriere herumreißen könnte. Doch dafür muss sie es riskieren, alle vor den Kopf zu stoßen, die ihr am Herzen liegen …
Mein Fazit zu diesem Buch: Ein herrlicher Roman zum einfachen weg schmöckern. Innerhalb von 2 Tagen habe ich dieses Buch gelesen und mochte es kaum aus den Händen legen.
Die Hauptdarstellerin Sydney ist so herrlich chaotisch (erinnert ein wenig an Bridget Jones) und stellenweise würde man ihr gerne zurufen "Sydney, lass es sein!", aber zu spät, sie landet schon im nächsten Schlamasel. Im Laufe der Geschichte wächst sie einem immer mehr ans Herz. 
Sydneys Leben spielt in Washington ab und die Autorin scheint diese Stadt zu lieben. Straßen und Szenenviertel werden wunderschön bildlich beschrieben. Viele Bauernmärkte werden mit Wochentag und Öffnungszeiten erwähnt, so das der Leser den Eindruck erlangt, er könne sich sein Körbchen schnappen und gleich eine Runde einkaufen gehen. 
Die Verkäufer werden charmant dargestellt und es scheint so, als würde man sie selbst kennen und täglich bei ihnen Obst, Gemüse und Brot kaufen.
Sydney, die arbeitssuchend und durch einen Zufall bei der Wild Yeasr Bakery landet, muss nun für ihren grimmigen Chef Rick arbeiten, der auf verschiedenen Farmer's Markets, seine Backwaren anbietet. Und beim Lesen dieser selbstgebackenen Köstlichkeiten läuft dem Leser garantiert das Wasser im Mund zusammen: Frisches Walnußbrot, Sauerteigbrot, Bagels, Blaubeermuffins, Double Chocolate Cookies, lauwarme Schokoladenmuffins und die von allen begehrten Haferflockencookies, die voll gespikt mit saftigen Rosinen sind. 
Neben all diesen Leckereien, einer Prise Chaos, charmanten Menschen mit Macken und jeder Menge Liebe, kommt das Lachen und der Lesespaß rund um Sydneys Leben nicht zu kurz.

Warum allerdings das Buch 'Ein Herz für Muffins' heißt, kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn Muffins finden nur relativ selten eine Erwähnung in diesem Buch. Mehr Bedeutung liegen eindeutig in Ricks Brot und den herrlichen Haferflockencookies, die handtellergroß sind, voll mit saftigen Rosinen, außen schön cross und innen zart soft. 
Das gab mir den Kick, zu versuchen diese Cookies nach zubacken:

Oatmeal Cookies mit Rosinen
150 g weiche Butter  
200 g brauner Zucker  
1 Päckchen Vanillin-Zucker  
1 Ei (Größe M) 
150 g Mehl  
1/2 Päckchen Backpulver  
eine Prise Salz 
200 g Blütenzarte Haferflocken  
250 g Rosinen 
150 ml Orangen- oder Apfelsaft 
  
Die Rosinen für mehrere Stunden in einer Schüssel mit Orangen- oder Apfelsaft einweichen. Die Rosinen anschließend heraus sieben. Die Flüssigkeit wird nicht mehr benötigt. Butter in Stückchen und Zucker in eine Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Vanillin-Zucker und Ei untermischen. Mehl sieben und mit Backpulver und einer Prise Salz mischen. In die Butter-Zucker-Mischung geben und so lange auf mittlerer Stufe weiterschlagen, bis alles gut vermischt ist. Haferflocken und Rosinen unterheben. 
2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit einem Eisportionierer ca. 20 Portionen abstechen, und auf die Backbleche verteilen, mit einem Löffel etwas flach drücken. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 °C) 17-20 Minuten goldbraun backen.

Aus dem Ofen nehmen. Ca. 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter geben und auskühlen lassen.

(Inspiriert von einem Rezept von 'Lecker.de')




Kommt gut in die neue Woche. Mit viel Schwung und Energie...
Salut... Eure mellimille

Vielen Dank an Random House und dem Blanvalet Taschenbuch Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Mittwoch, 29. Juni 2016

* EM-Grillabend mit eingelegtem Feta und Gemüse, Joghurtdip, Blumenkohlsalat und zack-zack Bruschetta

*Dieser Beitrag enthält Werbung


Letzte Woche bekam ich wieder meine Box von Degusta und war wirklich schwer begeistert, denn der Inhalt der Box ließ jedes Grillerfanherz höher schlagen. Bio-Grillsauce, Marshmallows, Bier (auch alkohlfreies), geröstete Weißbrotscheiben, Salatdressing, Salatknusper, Tortilla Chips und noch einiges mehr. 
So packte uns gleich die Leidenschaft und wir schmissen unseren Grill an. Gibt es denn was Schöneres als die Fußball-EM zu schauen und dabei zu Grillen? Wir lieben es einfach!


Und so bereiten wir uns nun langsam und genüsslich auf den kommenden Samstag vor, wenn Deutschland auf Italien trifft: die Kinder holen ihre Trikots aus dem Schrank, die schwarz-rot-goldene Schminke wird bereit gelegt und der deutsche Blumenkohlsalat kommt ins Spiel gegen die italienischen Bruschetta. Als Schiri läuft der griechische Feta mit dem Joghurtdip auf. Das Gemüse und der Salat bleiben eher neutral und feuern beide Teams an. Die gegrillten Marshmallows kommen erst in der Nachspielzeit zu Zuge. Das wird ein Spaß!


Blumenkohlsalat
1 Blumenkohl
1 Bund Schnittlauch,
fein geschnitten
4 El Sonnenblumenöl
4 El heller Essig
200 ml Wasser
Salz, Pfeffer, Zucker

Den Blumenkohl waschen und in mundgerechte Röschen teilen. In einem großen Topf mit Salzwasser bißfest garen. Mit kalten Wasser abschrecken.
Öl, Essig und Wasser zu einem Dressing verrühren. Das Dressing zusammen mit dem Schnittlauch über den Blumenkohl geben und kurz vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Im Kühlschrank gut durchziehen lassen und vor dem Servieren noch einmal abschmecken.
Eventuell mit den Salatveredlern von Kluth bestreuen.



Zack-Zack Bruschetta
eine Packung Brandt 'Knusper mich' mit Kräutern
500 ml passierte Tomaten ( z.B. von Cirio)
Parmesanspäne
Basilikum
Salatveredler von Kluth
Salz Pfeffer

Die Zack-Zack-Bruschetta hat sich ihren Namen wohl verdient, denn sie sind zack zack gemacht.
Die knusprig und herzhaften Zwiebackscheiben mit je ca. einem Eßlöffel passierte Tomaten bestreichen. Etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Parmesan, Basilikum und die Körner von dem Salatveredler darüber streuen. Fertig! 
....und soooooowas von lecker!



Joghurtdip, eingelegter Feta
und Gemüse

500 g griechischer Joghurt
3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
----------------------
200 g Feta
Ver. Gemüse wie z.B. Zucchini, Paprika, Champignons
Grill-Marinade wie z.B.
Kräuter Grill-Marinade von Deli Reform

Das Gemüse putzen und in Stücke schneiden. Den Feta vierteln. Gemüse und Feta in eine Schüssel geben und mit der Grill-Marinade vermischen. Eine halbe Stunde ziehen lassen.
Für den Dip wird der Knoblach geschält und in den griechischen Joghurt gepresst. Umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Feta und Gemüse auf dem Heißen Grill grillen.


Gegrillte Marshmallow

eine Tüte Marshmallow (z.B. von hitschler Mallow Cubes)
Grillspieße

Die Marshmallows werden auf die Spieße gespiesst und über einer offenen Ofenstelle geröstet.
Achtung: die Marshmallows werden schnell schwarz!



Wir drücken am Samstag 'Le Mannschaft' die Daumen und sind schon ganz gespannt...
Salut... Eure mellimille


Ein Dank an Degusta, die mir diese Box kostenlos zugesendet haben. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflußt.