Mittwoch, 23. September 2020

Fruchtige Hefeblumen

                         

Nun sind wir richtig im Herbst angekommen: die Wälder werden bunter, am Abend wird es früher dunkel, die Kuscheldecken sind aus dem Schrank geholt und unsere Obstbäume sind abgeerntet.

Aus unseren leckeren Birnen habe ich Birnenkompott gekocht, denn der Baum hat voll gehangen wie schon lange nicht mehr. Leider war die Pfirsich- und Zwetschgenernte dafür nicht so ergiebig. Die Anzahl an Zwetschgen hätte noch nicht einmal für ein ganzes Blech Zwetschgenkuchen gereicht und so entstand die Idee für diese kleinen fruchtigen Hefeblumen. Man benötigt für jede Blume nur eine Zwetschge oder ein kleines Stück Pfirsich/Apfel um sie zu füllen und sie schmecken trotzdem herrlich fruchtig.



Fruchtige Hefeblumen
Für den Hefeteig:
500 g Mehl
1 Prise Salz
21 g frische Hefe
100 g Zucker
1 Ei (M)
250 ml Milch
120 g weiche Butter
2 El Öl
....................
2 El brauner Zucker
Zimt
Zwetschgen, Pfirsisch, Äpfel, Birnen, ect.

Mehl, Zucker, Salz, weiche Butter und Ei in eine große Schüssel geben.
Die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Hefe-Milch mit in die Schüssel geben und alle Zutaten verkneten bis ein glatter elastischer Teig entstanden ist.
Den Teig an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen.

Das Obst waschen, entkernen und in dünne Obstscheiben/-spalten schneiden.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem 1,5 cm dicken Rechteck ausrollen.
Teig der Breite nach in Streifen (ca.10 x 25 cm) schneiden. 
Mit dem braunen Zucker und Zimt bestreuen.

Auf die obere Hälfte aller Streifen die Obstscheiben darauflegen, so dass sie oben etwas überstehen. 
Untere Teighälfte auf die Obstspalten klappen. 
Alle Streifen jeweils zu einer Rosenblüte aufrollen.
Hefeblumen mit dem Obst nach oben in gefettete Mulden eines Muffinblechs (12 Mulden) legen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 175°C) ca. 30-35 Minuten backen. 
Hefeblumen aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. 
Aus den Förmchen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und mit Schlagsahne servieren.



Für Eilige: dieses Rezept funktioniert auch mit Blätterteig oder einem fertigen Hefeteig hervorragend.
Probiert es doch einmal aus!


Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Mittwoch, 16. September 2020

Pistazieneis


Falls ihr es noch nicht wusstet: Ich habe eine Schwäche für Pistazien!
Alles mit diesen kleinen grünen Nüssen ist meins. Sei es in Form von Schokolade, Kuchen, Kekse, Pesto, Brotaufstrich oder eben in Form von Eiscreme.


Vor einigen Jahren war ich in Bronte auf Sizilien. 
Bronte - die Pistazienstadt in Italien.
An fast jeder Haustür konnte man Pistazien kaufen. 
In den Cafés gab es die ungewöhnlichsten Kreationen mit Pistazienfüllungen wie zum Beispiel Brioche, Arrancinis, Krapfen und selbst in seinen Espresso konnte man einen Klecks Pistaziencreme einrühren.
Dort lernte ich nicht nur das superleckere Pistazienpesto kennen und lieben, sondern dort gab es wohl mit Abstand das beste und cremigste Pistazieneis weltweit. 

Von Bronte und seinem Pistazieneis träume ich heute noch und so wagte ich mich an die Entwicklung von diesem Pistazieneis, das auch ohne Eismaschine richtig schön cremig wird:


Pistazieneis

1 Dose gezuckerte Kondensmilch (ca. 400 g )
400 g Sahne
200 g griechischer Joghurt
200 g Pistaziencreme (Brotaufstrich)

Kondensmilch zusammen mit dem Joghurt und 170 g Pistaziencreme in einer Schüssel verrühren.
Die Sahne steif schlagen und langsam unter die Pistazien-Kondensmilch-Michung heben.
Eine Kastenform bzw. einen andereren Behälter mit ca. 1,5 l Fassungsvermögen mit Frischhaltefolie auslegen und die restliche Pistaziencreme darauf verteilen.
Die Eismasse einfüllen und in den Gefrierer geben (ca. 6 Stunden; am besten über Nacht).


Das Eis ist auch ohne eine Eismaschine wunderbar cremig....

Vor dem Servieren das Pistazieneis kurz vor dem Servieren aus dem Gefrierer nehmen und leicht antauen lassen. Dann lässt es sich leichter in Scheiben schneiden oder mit dem Eisportionierer zu Kugeln formen.


Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Mittwoch, 2. September 2020

Waffeltorte mit Himbeercreme und Beeren

 


.... sie sind in einer Stunde da??? 
*Panik* *Kreischalarm* *Schweißausbruch*

So ging es mir vor zwei Wochen als sich, unerwartet Freunde von uns, ihren Besuch angemeldet haben, weil sie 'gerade' in der Gegend waren.
Ich liebe spontane Ideen und Besuche! So ist es ja nicht.
Aber ohne etwas anzubieten?! Das gibts bei mir/uns nicht!
Also schnell einen Blick in den Kühlschrank, Gehirn gestartet und losgelegt.


Entstanden ist dieses Ruckizucki-Fruchtige-Oberhammerleckere-Waffeltörtchen. 
Wir alle waren so verliebt in dieses Törtchen, so dass unsere Freunde nicht nur mit einem wohligen Gefühl im Magen Richtung Heimat fuhren, sondern auch einen Zettel mit dem Rezept für dieses Ruckizucki-Fruchtige-Oberhammerleckere-Waffeltörtchen in den Händen hielten.


Waffeltorte
mit Himbeercreme
und Beeren

Für den Teig:

125 g weiche Butter

150 g Zucker

1 Tl Zitronenabrieb

2 Eier (M)

150 g Mehl

30 g Speisestärke

100 g Sahne

Für die Creme:

200 g Mascarpone

100 g Himbeermarmelade

2 x Vanillezucker

2 El Zitronensaft

250 g Sahne

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400 g frische Beeren

Weiche Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz zu einer schaumigen Massen rühren.
Die Eier nacheinander zum Teigen geben und unterrühren.
Mehl und Speisestärke mit der Sahne unterrühren.
Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Waffeleisen vorheizen. Die Backfläche dünn mit Butter oder neutralem Speiseöl einfetten.
Waffeln goldgelb ausbacken und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Himbeercreme die Mascarpone mit der Himbeermarmelade und dem Zitronensaft verrühren.
Sahne mit dem Vanillezucker zusammen steif schlagen und unter die Himbeercreme heben.

Die erste Waffel-Etage mit einem Drittel Creme bestreichen und ein Drittel der Beeren verteilen.
So weiter verfahren bis drei Waffel-Etagen entstanden sind. Mit Creme und Beeren abschließen und vor dem Verzehr mit Puderzucker bestreuen.



Lasst es Euch gut gehen!

Salut.... Eure mellimille