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Samstag, 12. September 2026

Schokoschnecken


Wenn die Tage langsam kürzer werden, draußen die ersten Blätter fallen und man es sich drinnen wieder so richtig gemütlich macht, beginnt für mich die Soulfood-Zeit. Und was könnte da besser passen als frisch gebackene Hefeschnecken?
Diese Schoko-Hefeschnecken sind wunderbar weich und fluffig, innen herrlich schokoladig. Am allerbesten schmecken sie natürlich noch leicht warm, wenn die Schokolade schön weich ist. Dazu eine große Tasse Kaffee oder Tee, eine kuschelige Decke und ein verregneter Herbstnachmittag: mehr braucht es manchmal einfach nicht. 

Und keine Sorge vor Hefeteig: Die Schnecken brauchen zwar ein bisschen Zeit zum Gehen, die eigentliche Zubereitung ist aber wirklich unkompliziert. Das Warten lohnt sich spätestens beim ersten Biss in eine noch warmen Schokoschnecke.



Schokoschnecken

220 ml lauwarme Milch
30 g frische Hefe
1 TL Zucker
75 g weiche Butter
60 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
500 g Mehl
100 ml Sahne

Für die Füllung

ca. 250–300 g Schokocreme
100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokochunks

100 g Schokochunks

Zubereitung

Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln, 1 TL Zucker dazugeben und verrühren. Etwa 10 Minuten stehen lassen.

Anschließend Hefemilch, Butter, Zucker, Ei und Salz in eine große Schüssel geben. Mehl dazugeben und alles mehrere Minuten zu einem weichen, geschmeidigen Hefeteig verkneten.

Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Den Teig anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 5 mm dicken Rechteck ausrollen. Mit der Schokocreme bestreichen und die gehackte Schokolade darauf verteilen.

Von der langen Seite her aufrollen und in etwa 3–4 cm dicke Schnecken schneiden. Die Schoko Rolls mit etwas Abstand in eine gefettete Auflaufform setzen und nochmals 20–30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Die 100 ml Sahne gleichmäßig über die Rolls gießen und anschließend etwa 25–30 Minuten backen.

Nach dem Backen die restlichen Schokochunks auf den warmen Schnecken verteilen.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

 

Mittwoch, 8. Juli 2026

Himbeer-Kokos-Schnecken

Sommer, der nach frisch gebackenem Glück duftet: Fluffiger Hefeteig, eine cremige Kokos-Mandelfüllung und fruchtige Himbeeren. Diese Hefeschnecken bringen den Sommer direkt aus dem Ofen auf den Teller.

Die Kokos-Mandelcreme erinnert mich ein wenig an Raffaello mit dieser kleinen Portion Urlaubsgefühl. Dazu kommen die saftige Himbeeren, die zwischen den weichen Teigschichten für frische, fruchtige Momente bei jedem Bissen sorgen.

Noch leicht warm genießen, wenn die Schnecken besonders weich sind und die Creme fast auf der Zunge schmilzt … Genau so schmeckt für mich ein perfekter Sommertag. 


Himbeer-Kokos-Schnecken
Hefeteig
220 ml lauwarme Milch
30 g frische Hefe
1 TL Zucker
70 g weiche Butter
60 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
500 g Dinkelmehl

Füllung
1 Glas Kokos-Mandel-Creme
250 g frische Himbeeren

Zum Backen
100 ml Sahne

Topping
100 g weiße Schokolade, geschmolzen

Zubereitung
Die Hefe in der lauwarmen Milch mit dem Zucker auflösen und 10 Minuten ruhen lassen.
Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten.

Den Teig abgedeckt etwa 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den Teig zu einem Rechteck (ca. 5 mm dick) ausrollen.

Die Kokos-Mandel-Creme gleichmäßig darauf verstreichen und die Himbeeren darauf verteilen. 
Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in 2–3 cm dicke Schnecken schneiden.
Die Schnecken in eine gefettete Auflaufform setzen und weitere 20 Minuten gehen lassen.

Die Sahne gleichmäßig über die Schnecken gießen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 20–25 Minuten backen.
Die Schnecken etwa 10 Minuten abkühlen lassen und anschließend die geschmolzene weiße Schokolade darüber verteilen.

Optional kannst du zum Schluss noch etwas Kokosraspel oder einige frische Himbeeren darübergeben. Das passt geschmacklich hervorragend. 



Lasst es euch gut gehen und
Salut...Eure mellimille

 

Samstag, 9. Mai 2026

Puddingteilchen mit Erdbeeren


Frühling auf dem Wochenmarkt ist für mich vor allem eins: Spargel, Rhabarber und die ersten wirklich guten Erdbeeren. Nicht die wässrigen aus dem Supermarkt, sondern die, die nach etwas riechen und auch so schmecken. Ich kaufe dann meistens mehr, als ich eigentlich brauche.
Dieses Mal sind daraus einfache Puddingteilchen geworden. Nichts Aufwendiges aus einem ganz normaler Hefeteig, dazu selbst gekochter Vanillepudding. Die Erdbeeren kommen erst ganz am Ende drauf und werden direkt auf den Pudding gelegt. Mehr braucht es nicht. Kein Schnickschnack, kein Guss, kein extra Zucker.
Was ich daran mag: Es ist ein etspanntes Rezept. Man muss nichts perfekt machen. Der Teig darf ein bisschen ungleichmäßig sein und die Erdbeeren sowieso. 
Am Ende schmeckt es trotzdem genau richtig: fluffig, cremig und mit dieser frischen Säure, die nur gute Erdbeeren haben.



Puddingteilchen mit Erdbeeren

Zutaten:
500 g Weizenmehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe
100 g Zucker
350 ml lauwarme Milch

1 Päckchen Vanillepuddingpulver (nach Packungsanleitung zubereitet)

Erdbeeren (ganz)
Mandelblättchen
ein paar gehackte Pistazienkerne

Zubereitung:

Mehl, Salz, Trockenhefe und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die lauwarme Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und etwas abkühlen lassen.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und in etwa 10 Streifen schneiden. Jeden Streifen leicht verdrehen und zu einem Kreis formen. Die Enden gut zusammendrücken und die Kränze auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

In die Mitte der Kreise den Vanillepudding geben. Den Rand leicht mit etwas Milch bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Die Teilchen noch einmal kurz ruhen lassen und anschließend bei 170°C Umluft etwa 20–25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Nach dem Backen die Teilchen mit ganzen Erdbeeren und einigen Pistazienkerne bestücken und mit Puderzucker bestäuben. Auf dem Blech abkühlen lassen!



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille



Sonntag, 26. April 2026

Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren

 


Endlich haben Erdbeeren wieder Saison und frisch vom Markt schmecken sie einfach am besten. Sie sind so schön süß, saftig und bringen Farbe und Frische in die Küche. Ich nehme dann meistens eine Schale mehr mit. Eine zum gleich Naschen und die andere, weil man daraus so viele einfache und leckere Sachen daraus zaubern kann.
Am Wochenende darf es bei mir gern etwas Gebackenes sein, aber ohne großen Aufwand. Diese Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren sind dafür genau richtig. Der Teig ist schön fluffig, die Quarkfüllung cremig und die Erdbeerstücke sorgen für eine fruchtige Note. Beim Backen werden sie weich und geben genau die richtige Süße ab.

Ich mag solche Rezepte besonders, weil sie unkompliziert sind und trotzdem etwas hermachen. Man kann die Hörnchen gut vorbereiten und frisch aus dem Ofen schmecken sie einfach am besten, noch leicht warm, mit ein bisschen Puderzucker oben drauf.
Ob zum entspannten Sonntagsfrühstück oder später zum Kaffee am Nachmittag: sie passen eigentlich immer. Genau das Richtige für diese Jahreszeit: saisonal, einfach und richtig lecker. 




Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren

Zutaten
•⁠  ⁠250 g Magerquark 
•⁠  ⁠1 Päckchen Vanillepuddingpulver
•⁠  ⁠7 EL Zucker
•⁠  ⁠½ Würfel Hefe (ca. 21 g)
•⁠  ⁠250 ml Milch
•⁠  ⁠100 ml Öl
•⁠  ⁠500 g Dinkelmehl
•⁠  ⁠1 Prise Salz
•⁠  ⁠1 Päckchen Backpulver
•⁠  ⁠2 Eier
•⁠  ⁠200 g Erdbeeren (klein geschnitten) 
•⁠  ⁠50 g Mandelblättchen
• Puderzucker


Quark, Puddingpulver und 3 EL Zucker verrühren. 
Hefe zerbröseln und mit 4 EL Zucker verrühren, bis sie flüssig wird. 
Milch lauwarm erwärmen, Öl dazugeben. 
Mehl, Salz und Backpulver mischen. 
1 Ei, Hefemischung und Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.

Teig in 10-12 Stücke teilen. Jedes Stück oval ausrollen. Oben mit einem Messer senkrecht kleine Schnitte einschneiden. Unten ca. einen Esslöffel Quarkcreme und einige Erdbeerstückchen  darauf geben. Von unten aufrollen und zu Hörnchen formen.
Hörnchen auf ein Backblech legen. Mit dem zweiten Ei bestreichen und mit Mandeln bestreuen. 
Bei Umluft 160 °C ca. 15 Minuten backen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Montag, 30. März 2026

Frankfurter Kräuter-Hefeschnecken


Frankfurter Grüne Soße ist so ein Gericht, das sofort Bilder hervorruft: Frühling, Kräuter, gekochte Eier, Kartoffeln. Ein Klassiker, der hier in Hessen fest verwurzelt ist. Aber manchmal braucht es auch kleine Ausbrüche aus der Tradition, denn warum sollte man diese Kräuterpower immer nur kalt und als Beilage genießen?
Statt die berühmte Mischung aus sieben Kräutern in eine Soße zu rühren, wandert sie bei dieser Variante in fluffigen Hefeteig. Heraus kommen herzhafte Hefeschnecken, die außen goldbraun und innen saftig-grün sind. Perfekt für alle, die Klassiker lieben, aber nicht davor zurückschrecken, sie neu zu interpretieren.

Die Basis bleibt vertraut: Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Borretsch, Sauerampfer und Pimpinelle. 
Die Kräuterfüllung wird auf den ausgerollten Hefeteig gegeben, eingerollt, in Scheiben geschnitten und dann ab in den Ofen.
Dazu passt ein frischer, knackiger Salat. Zum Beispiel mit jungen Blattsalaten, Radieschen, Gurke und einem zitronigen Dressing. Die Säure und Leichtigkeit bilden den perfekten Kontrast zu den warmen, aromatischen Schnecken.



Frankfurter Kräuter-Hefeschnecken

Für den Teig:

600 g 
300 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
1 EL Salz
70 ml Olivenöl
-----------
Für die Füllung:
ein Bund Frankfurter Grüne Soße Kräuter
(Fein gehackt oder durch den Fleischwolf)
100 g weiche Butter + etwas Butter

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Zucker, Salz und Olivenöl in eine große Schüssel geben. Das Hefewasser in die Schüssel geben und alle Zutaten zu einem glatten Teig zusammen kneten.(Sollte der Teig zu klebrig sein, bitte etwas Mehl hinzufügen.) 
Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde zugedeckt ruhen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 1 cm dick zu einem Rechteck ausrollen. Erst die weiche Butter und anschließend die Kräuter darauf verstreichen.

Den Teig nun von der langen Seite aufrollen und in ca. 10 Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und anschließend für 15-20 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen. 
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 25-30 Minuten goldbraun backen.
Die noch warmen Schnecken mit weicher Butter einpinseln.

Die Schnecken sind warm wie auch kalt ein Genuss, passt zu Gegrilltem und zu Salat.



Lasst es Euch gut gehen und
Salut...Eure mellimille


Samstag, 14. Februar 2026

Schokokuss Kreppel (Krapfen/ Berliner/Pfannekuchen)


In Hessen weiß man, Faschingszeit ist Kreppelzeit. Punkt. Keine Diskussion. Während anderswo Berliner, Krapfen oder Pfannkuchen auf den Tellern landen, beißen wir Hessen ganz selbstverständlich in fluffige, goldbraun ausgebackene Kreppel, dick bestäubt mit Puderzucker und traditionell gefüllt mit Hagebuttenmarmelade oder Pflaumenmus.

Dann gibt es da noch diese zweite hessische Kult-Delikatesse: Ein „Gedetschtes“. Ein Schokoschaumkuss im Brötchen. Süß, weich und offen gesagt: komplett genial. Ein frisches Brötchen wird aufgeschnitten, Schokokuss rein, leicht zusammendrücken und fertig ist das Kindheitsglück und der Star auf jedem Pausenhof. 
Im hessischen Dialekt bedeutet „gedetscht“ so viel wie ‘zusammengedrückt oder plattgedrückt’. Daher der Name Gedetschtes.

Dieses Jahr wandert der Schokokuss nicht ins Brötchen, sondern er landet im Kreppel. Statt Marmelade wartet im Inneren ein luftiger Schokoschaumkern, umhüllt von zart schmelzender Schokolade und Knusperwaffel. Außen goldbrauner Hefeteig, innen cremige Süße. Eine tolle Kombination aus Faschingsklassiker und Pausenhofnostalgie.




Schokokuss Kreppel
Zutaten:
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
75 g Zucker
1 Prise Salz
50g weiche Butter
2 Eier
150 ml Milch
..........
etwas Butter und Zucker
...........
8-10 Schokoschaumküsse
..........
Puderzucker
Zubereitung: 
Mehl, Zucker, Salz und Eier in eine Schüssel geben. Milch mit der Butter zusammen erwärmen und anschließend die Hefe darin auflösen. Zur Mehlmischung geben und alles ordentlich durchkneten, bis eine Teigkugel entstanden ist. An einem warmen Ort abgedeckt für 1 Stunde ruhen lassen. 
Den Teig danach einmal durchkneten und dann ca. 8–10 Stücke abschneiden und zu Kugeln formen. 
Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und abgedeckt ca. 45 min gehen lassen.
Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Berliner anschließend bei 180 °C Umluft ca. 10-15 Minuten goldbraun backen.

Blech herausnehmen und die Kreppel mit ein wenig flüssiger Butter rundherum bestreichen und in Zucker wälzen. Abkühlen lassen.

Kreppel halbieren, Schokokuss auf die untere Kreppelseite setzen und mit dem Kreppeldeckel 'detschen' (Plattdrücken).
Mit Puderzucker bestäuben.


Ein dreifach donnerndes Helau, Helau, Helau!
Salut... Eure mellimille


Donnerstag, 11. Dezember 2025

Saffransbullar med vaniljkräm


Am 13. Dezember feiert Schweden das Luciafest, einen der stimmungsvollsten Tage der Vorweihnachtszeit. Noch bevor die Sonne aufgeht, ziehen Kinder und Jugendliche in weißen Gewändern und mit Kerzen auf den Köpfen oder in den Händen durch Schulen, Kirchen und Wohnhäuser. Angeführt wird der Zug von „Lucia“, der Lichterkönigin. Sie bringt Licht in die dunkelste Zeit des Jahres und markiert symbolisch die Rückkehr der Helligkeit.

Zum Luciafest gehört auch ein Duft, den man sofort mit diesem Tag verbindet: Safran. Er färbt Teig in ein warmes Goldgelb und verleiht ihm ein feines, leicht blumiges Aroma. Safrangebäck ist fester Bestandteil des Festes. Kein Luciazug ohne die traditionellen „Lussekatter“.

Lussekatter sind kleine Hefeteilchen, oft zu S oder Spiralen geformt, in deren Enden Rosinen sitzen. Sie sind weich, buttrig und leuchten intensiv gelb. Doch neben dem Klassiker gibt es inzwischen viele Varianten und eine davon ist besonders beliebt: Saffransbullar med vaniljkräm.

Diese Safranhefebrötchen mit Vanillecreme sind eine modernere, saftigere Interpretation. Der Hefeteig wird großzügig mit Safran verfeinert und nach dem Gehen zu Schnecken oder gefüllten Knoten geformt. Im Inneren verbirgt sich eine Vanille oder Preiselbeercreme. 
Die Kombination aus warmem, aromatischem Safran und süßer Vanille macht sie zu einem der besten Gebäcke der Saison. Perfekt für alle, die Lucia feiern oder einfach nordisches Winterflair in die eigene Küche holen wollen.


Saffransbullar med vaniljkräm 
Zutaten:
600 g Mehl
1 Würfel Hefe
0,2 g Safran
100 g Zucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
300 ml Milch
-----------------
etwas flüssige Butter
etwas Zucker

(mit veganer Butter und Hafermilch od Pflanzendrink sind die Bullar vegan)
⸻

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben.
Die Milch zusammen mit der Butter leicht erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
Den Safran und die Hefe in der warmen Milchmischung auflösen.
Die Milch-Butter-Hefe-Mischung zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Zu einer Teigkugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig noch einmal durchkneten.
Etwa 12 gleich große Stücke abteilen und zu runden Kugeln formen.
Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und erneut ca. 45 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Teigkugeln bei 180 °C Umluft etwa 10–15 Minuten goldbraun backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und die noch warmen Stücke rundherum mit etwas flüssiger Butter bestreichen und in Zucker wälzen.



Vanillecreme 
Zutaten:
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Zutaten laut Packungsanleitung:
(500 ml Milch + 3 El Zucker)
200 ml Schlagsahne
(Mit Pflanzensahne und Pflanzendrink ebenfalls vegan)
⸻

Zubereitung der Creme

Das Vanillepuddingpulver nach Packungsanleitung zubereiten.
Direkt nach dem Kochen den heißen Pudding mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf die Oberfläche legen, damit keine Haut entsteht).
Vollständig auskühlen lassen.

Die Schlagsahne steif schlagen.
Den ausgekühlten Pudding glatt rühren und die Sahne vorsichtig unterheben, bis eine cremige Füllung entsteht.

Mit einem Spritzbeutel und Fülltülle seitlich oder von oben einstechen und die Vanillecreme hineinfüllen.

Wer möchte, kann unter die Puddingcreme ein paar Esslöffel Preiselbeeren unterrühren.



 Glad Lucia
und Salut... Eure mellimille

Samstag, 22. November 2025

Kanelbullesemla mit Mandelmasse


"Kanelbullesemla med mandelmassa"

Draußen ist es langsam ziemlich frostig, die Luft riecht nach Kamin und Schnee und ein Hauch von Winter liegt schon über den Dächern. Drinnen dagegen beginnt die Zeit, in der man sich am liebsten einkuschelt: mit dicken Socken, einer weichen Decke und dem ersten kleinen Vorfreude-Kribbeln auf die Adventszeit.

Die Vorweihnachtszeit schleicht sich nicht mit Pauken und Trompeten ins Haus, sondern leise: ein früherer Sonnenuntergang, das Bedürfnis nach warmem Licht und die Lust auf gemütliche Abende. Genau solche Abende liebe ich am meisten. Serienmarathon mit kitschigen Weihnachtsfilme und etwas Süßes, das die Seele wärmt.

In Schweden nennt man dieses Gefühl mys, und dazu gehört natürlich eine Fika, die kleine Auszeit mit Leckereien. Bei mir gibt es heute Kanelsemla: kleine Hefeteilchen, gefüllt mit Mandelmasse, fluffiger Sahne und getoppt mit gerösteten Mandeln. Der Duft von Zimt und Kardamom zieht durch die Küche, während draußen die Kälte an die Fenster klopft.

Perfekt für diese letzten Novembertage, in denen man sich langsam wieder auf das Glitzern der Lichterketten, auf warmen Tee und auf das Innehalten einstellt und freut.



Kanelbullesemla mit Mandeln

Zutaten (für ca. 8)
(Vegan)

Für den Teig:
500 g Weizenmehl (Type 550)
60 g Zucker
1 TL gemahlener Kardamom
1 Prise Salz
250 ml Pflanzenmilch (z. B. Hafer- oder Sojamilch)
½ Würfel frische Hefe
50 g weiche vegane Margarine oder vegane Butter

Für die Füllung:
90 g weiche vegane Margarine
60 g Zucker
1 El Zimt
etwas Mehl für die Arbeitsfläche

Für die Mandelmasse:
200 g gemahlene Mandeln (ich nehme mit Schale)
150 g Puderzucker
2–3 EL Pflanzenmilch oder Pflanzensahne zum Glattrühren
Für das Topping:
400 ml Schlagsahne // Pflanzensahne
1-2 EL Zucker oder Vanillezucker
100 g Mandeln
2 El Zucker
Puderzucker zum Bestäuben

⸻

Zubereitung

Mehl, Zucker, Kardamom und Salz in eine große Schüssel geben. Pflanzenmilch lauwarm erwärmen. Die Hefe hineinbröckeln und rühren, bis sie sich auflöst. 
Hefemilch und weiche Margarine zum Mehl geben und alles 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Für die Füllung Margarine, Zucker und Zimt verrühren. Den Hefeteig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 60 × 40 cm) ausrollen. Die Füllung auf zwei Dritteln der Teigfläche verstreichen. 
Den unbelegten Teil über die Mitte schlagen, dann das andere Drittel darüberlegen – so entstehen drei Schichten. Teig noch einmal vorsichtig etwas flachrollen.

Den Teig in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden (ergibt etwa 24 Streifen). Je zwei Streifen miteinander verdrehen und zu einem Knoten formen: Die Teigkordel zu einem Kreis legen. Ein Ende durch die Mitte ziehen. Die Knoten auf ein Blech mit Backpapier legen, abdecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze (170 °C Umluft) vorheizen. Knoten mit etwas Pflanzenmilch bestreichen. 18–20 Minuten goldbraun backen.

In einer Pfanne 2 El Zucker flüssig und goldbraun werden lassen. Ganze Manden hinzufügen und rühren bis alle Mandeln mit Zucker umhüllt sind. Die Mandeln vorsichtig auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen.

Für die Mandelmasse 200 g gemahlene Mandeln,150 g Puderzucker, 2–3 EL Pflanzenmilch oder Pflanzensahne glattr ühren.

Von jedem Gebäckstück einen kleinen Deckel abschneiden.
Mit der Mandelmasse füllen und einige ganze Mandeln an die Seiten drücken.
Sahne mit einem Löffel oder Spritzbeutel aufsetzen undDeckel wieder aufsetzen.
Mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

 

Sonntag, 9. November 2025

Zwiebelkuchen


Draußen wird es kühler, der Nebel zieht durch die Straßen und die Tage werden merklich kürzer. 
An diesen kühlen, nebligen Tagen liebe ich es, den Ofen anzumachen und etwas zu backen. Gerne auch etwas Herzhaftes für die Seele wie zum Beispiel diesen Zwiebelkuchen.

Zwiebelkuchen und Apfelmost (oder Federweißer) gehören für mich einfach zum Herbst. Das ist für mich wahres Soulfood: Deftig, aromatisch und perfekt für die kalten Tage, an denen man es sich einfach zuhause gutgehen lassen will. So schmeckt für mich der Herbst. 
Ein Stück Zwiebelkuchen, noch warm aus dem Ofen, und die Welt fühlt sich gleich ein bisschen hyggeliger und wärmer an.

Also: Ofen an, Zwiebeln schnippeln und los geht’s!



Zwiebelkuchen 
Zutaten für den Teig:
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
220 ml lauwarmes Wasser
50 g weiche Butter

Etwas Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Belag:
1,2 Kg Gemüsezwiebeln
200 g magerer Schinkenspeck
2 EL Öl
4 Eier
200 ml Sahne
250 g geriebener Käse (z. B. Emmentaler oder Gouda)
Salz, Pfeffer und Muskat
optional 2 El Kümmel

⸻

Zubereitung:

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen.
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. In die Mitte eine Mulde drücken, das lauwarme Wasser mit Hefe hineingeben und die weiche Butter hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig abgedeckt etwa 1 Stunde ruhen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, so dass dieser auf ein Backblech passt. Auf das gefettete oder mit Backpapier belegte Blech legen und einen kleinen Teigrand hochdrücken.


Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Schinkenspeck und Zwiebeln in einer großen Pfanne mit Öl anbraten, bis die Zwiebeln glasig und leicht gebräunt sind. Dann kurz abkühlen lassen.

In einer Schüssel Eier und Sahne gut verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.
Die Eier-Sahne-Mischung zu den Zwiebeln und dem Speck geben (optional den Kümmel), gut verrühren und bei Bedarf noch einmal abschmecken.

Die Zwiebelmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen, den Käse darüber streuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft etwa 30 Minuten goldbraun backen.




Lasst es euch gut gehen und 
Salut... Eure mellimille