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Mittwoch, 14. Januar 2026

Toasted Marshmallow Hot Chocolate


Eiskalte Wintertage haben ihren ganz eigenen Charme.Kalte Luft, knirschender Eis und Schneeboden unter den Schuhen. Ein Spaziergang durch den Wald und der Atem wird sichtbar, die Hände kalt.Genau der richtige Zeitpunkt für etwas Warmes und Süßes Zuhause.

Nach dem Draußensein gibt es kaum etwas Schöneres als heiße Schokolade: Dick, cremig, dampfend. Und aktuell bekommt sie ein Upgrade, das man überall sieht: der geröstete Marshmallow-Tassenrand.

Statt Marshmallows einfach ins Getränk zu werfen, werden sie heute als Ring auf den Tassenrand gesetzt und dann flambiert. Außen goldbraun und leicht karamellisiert, innen weich und süß. Ein bisschen Lagerfeuer, ein bisschen Kindheit, sehr viel Soulfood.

Woher kommt dieser Trend?
Seinen Ursprung hat er in den USA. Dort ist „toasted marshmallow hot chocolate“ schon lange ein Klassiker, inspiriert von S’mores und Lagerfeuerabenden.



Toasted Marshmallow 
Hot Chocolate

Zutaten (für 2 Tassen)

Für die heiße Schokolade
400 ml Milch (oder Hafer-/Mandelmilch)
80 g Zartbitterschokolade (gehackt)
2 EL Backkakao 
2 EL Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 kleine Prise Salz

Für den Marshmallow-Rand
Fertige Marshmallowcreme
(gibt es im Supermarkt in der Länder-Abteilung)

Zum Rösten:
Ein Flambierbrenner

Milch in einem Topf langsam erwärmen.
Zuerst Kakao und Zucker in der warmen Milch glatt rühren. Schokolade einrühren, bis sie komplett geschmolzen ist. 
Vanille und eine Prise Salz hinzufügen.
Alles kurz leicht köcheln lassen.

Marshmallowscreme mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Tassenrand geben.
Mit dem Brenner vorsichtig rösten, bis sie goldbraun sind.

Die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen.
Heiße Schokolade in die Tassen füllen. Mit einem Eisportionierer eine Kugel Sahne auf die heiße Schokolade geben.

Sofort genießen! Der warme Kakao mit dem karamellisierte Marshmallow und der Sahne sind eine perfekte Kombination. 
Es erinnert an die bekannten S'mores aus Amerika.



Lasst es euch schmecken und
Salut.... Eure mellimille

Sonntag, 29. Januar 2023

Germknödel aus dem Backofen //mit Pflaumenmus gefüllte Buchteln

 


Obwohl ich kein Skihase bin und mit Wintersport recht wenig am Hut habe, lechze ich im Winter nach Schnee und Hüttenschmaus.
Für mich sind Almhüttengerichte oft absolutes Soulfood und ganz oben auf meiner "Hüttenschmaus-Soulfoodliste-Liste" stehen Germknödel.

Klassisch werden diese mit Pflaumenmus gefüllten Hefeknödel in einem Topf über einem Wasserbad gedämpft, aber schneller und einfacher geht es eindeutig im Backofen.
Dadurch erhalten die Germknödel eine schöne knusprige Schicht und sehen nicht ganz so farblos wie ihr klassisches Gegenüber aus.

Nun kann die Hüttengaudi los gehen! Germknödel sind da - fehlt nur noch der Schnee!




Germknödel
aus dem Backofen

1 Würfel Hefe
125 ml lauwarme Milch
3 El Zucker
500g Mehl
1 Prise Salz
2 Eier
50 weiche Butter
.........
etwas neutrales Speiseöl
zum Einfetten der Auflaufform
.........
ca. 20 g geschmolzene Butter
.........
ca. 1 Glas Pflaumenmus
Puderzucker
gemahlener Mohn
Vanillesauce

Milch lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Das Mehl in einer Schüssel mit der Milch, Zucker, Salz, Eier und der weichen Butter vermischen.
Alles zusammen zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig ca. 1 Stunden zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig noch einmal kräftig durchkneten und in 6-8 gleichgroße Teigkugeln teilen.
Die Kugeln einzeln ausrollen und mit 2 El Pflaumenmus füllen. Anschließend vorsichtig den Teig über der Füllung verschließen und gut zudrücken bis die Naht gut verschlossen ist.
Die gefüllten Teigkugeln mit der Naht nach unten in eine gefettete Auflaufform geben.
Die Teigkugeln zugedeckt weitere 30 Minuten ruhen lassen.

Vanillesauce zubereiten.
Puderzucker mit Mohn vermischen.

Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und dabei eine ofenfeste Form bzw. Backblech unten hineinstellen.
Die Teigkugeln in den Backofen geben und die hineingestellte Form / Blech mit Wasser füllen.
Die Germknödel ca. 20 Minuten backen. 
Gleich nach dem Backen mit der geschmolzenen Butter bestreichen.

Germknödel mit Vanillesauce, Zucker und Mohn servieren.



Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille



Sonntag, 7. März 2021

Älpler One Pot



Vor einigen Jahren besuchten wir unsere Bekannten in der Schweiz. Gemeinsam saßen wir im schönsten Sonnenschein auf einer Almhütte und ließen uns Älplermagronen schmecken. 
Älplermagronen ist ein Gericht, das aus dem schweizerischen Alpengebiet stammt und besteht aus Nudeln, Kartoffeln, Sahne, Käse und Zwiebeln. 
Der Name setzt sich zusammen aus Älpler als Bezeichnung für  die Alpen und Magronen, hergeleitet von dem italienischen Wort Maccheroni.
Sowas Feines, sag ich Euch! 
Und das es gar nicht lange braucht, bis man sich zum Schweizer-Soulfood-Himmel gekocht hat, zeigt diese einfache One Pot Variante....



Älpler One Pot
300 g kurze Macceroni
200 g festkochende Kartoffeln 
(in ca. 1 cm grosse Würfel)
1 Apfel (in Würfel)
150 g Schinkenspeckwürfel
1 Bund Frühlingszwiebeln
200 ml Sahne
600 ml Gemüsebrühe
...................
100 g Appenzeller, gerieben
100 ml Sahne
30 g Röstzwiebeln
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten in einen großen Topf geben, mischen und aufkochen.
Offen unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 8-10 Minuten köcheln, bis die Nudeln al dente sind.
Den geriebenen Käse und 100 ml Sahne daruntermischen, würzen und die Röstzwiebeln darauf verteilen.



Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Mittwoch, 4. Januar 2017

Früchtepunsch... Baby, it's cold outside


Brrrrrr, das neue Jahr fängt ziemlich weiß und frostig an. Aber mich stört es nicht. Ich mag Schnee. Eis und Glätte brauche ich nicht, auch Matschepampe brauche ich eher weniger. Aber in der Sonne glitzernder Schnee ist schon was Feines. 
Ist es nicht wunderschön im Schnee spazieren zu gehen? Über schneebedeckte Felder und durch einen weiß verhangenen Blätterwald. Der Schneeengel im Garten darf natürlich auch nicht fehlen. Und Mr. Frosty (egal wie groß er ist) weckt das Kind in jedem Erwachsenen,oder?!



Zu jedem Nachmittag im Schnee gehört auch ein Getränk, an dem wir uns nicht nur die Finger, sondern auch die Seele erwärmen können. Deswegen gibt es für die Kinder ohne und für die Großen mit Schuß. 
Sollte jemand Schnee und Kälte nicht leiden können, dann wird er alleine für diesen Punsch freiwillig eine Runde Schneeballschlacht ertragen!



Früchtepunsch
(mit oder ohne Schuß)

1/4 Liter Früchtetee
1 Liter naturtrüber Apfelsaft
1/2 Liter Johannisbeernektar
1/2 Liter Orangensaft
1 kleines Stück Ingwer
1 Sternanis
1 Prise Muskat
2 Zimtstangen
5 Nelken
Saft und Schale von einer unbehandelten Zitrone
2 - 3 El Honig
------------------
Rum

Den Früchtetee zubereiten, die Säfte dazu geben. Die Gewürze, Zitronenschale und Ingwer in einen Teefilter geben und hinzufügen. Einmal kurz aufkochen lassen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Mit Honig süßen.
 Je nach Geschmack kann pro Becher ein Schuß Rum hinzugefügt werden.
Einen Apfel in Scheiben schneiden und zu dem Punsch im Becher geben.



Auf geht's: holt eure Schlitten raus, packt euch schön warm ein, schnappt euch die Thermokanne mit Punsch und raus mit euch ins Winterwonderland! Es gibt eh nur so wenige Tage mit richtig schön Schnee. Deswegen genießt sie!


Salut... Eure mellimille


Mittwoch, 17. Februar 2016

*Rezension* JETZT! Nudeln von Sebastian Dickhaut .... Älplermagronen


Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich behaupte "Nudeln gehen immer". Keine Zeit zum Kochen? NUDELN! Deine Kinder stehen mit einer ganzen Horde Freunde im Flur, die zum Essen bleiben wollen? NUDELN! Sommer, Sonne, Sonnenschein,gemütliches Beisammensein mit einem Gläschen Wein im Garten? NUDELN! Kalte, klare Luft, nach einem langen Winterspaziergang? NUDELN! Mit Freunden in einer Schweizer Almhütte? NUDELN! Nudeln??? Oh ja! Nämlich superleckere Älplermagronen. Ähnlich wie Käsespätzle, nur das bei Älplermagronen auch noch feine Kartoffelstückchen mitmischen. 
Das Rezept habe ich aus einem wundervollen Kochbuch, das sich ganz und gar der Nudel verschrieben hat:


  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Südwest Verlag (30. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3517093580
  • ISBN-13: 978-3517093581

Vorschautext des Buches: 
Alle lieben Nudeln: Die Italiener ihre Pasta asciutta, die Indonesier ihr Bami goreng, die Japaner ihre Ramen, die Bayern ihre Kässpatzen. Und ganz viele lieben das alles zusammen. Deswegen ist Nudeln kochen immer eine gute Tat, überall und zu jeder Zeit. Und mit diesem Buch helfen wir, Gutes zu tun – mit über 100 Rezepten für Spaghetti, Spätzle oder japanische Soba-Nudeln. Natürlich sind die Klassiker der Pasta-Küche ebenso dabei wie die beliebtesten Nudelgerichte Asiens – authentische Haus- und Lieblingsrezepte, die sich alle gut bei uns machen lassen. Das innovative Konzept bietet für jedes Rezept eine Kurzversion für den geübten Koch – so wie die Freundin, die man fragt: "Mensch, wie haste denn das gemacht?" – und eine Langversion für Anfängerköche.



Meine Meinung zu dem Buch: Dieses Buch lässt wirklich keinen (Nudel-) Wunsch aus! Ob asiatisch, mediterran oder bayrisch. Ob überbacken, mit Saucen oder als Suppe. Als Beilage, Hauptspeise oder Dessert. One Pot Pasta, aufwendige Gerichte oder in 15 Minuten zubereitet. 
In diesem Buch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Rezepte sind gut verständlich und die Bilder machen Hunger. 
Es wird gezeigt, dass es nicht immer die einfache Tomatensauce sein muss, sondern, dass mit wenigen extra Zutaten der gewisse Pfiff in eine Sauce gezaubert werden kann.
Über 100 Rezepte sind in diesem Buch enthalten und diese sind in verschiedene Kategorien eingeteilt:

Nudeln Pur
Nudeln mit viel Sauce
Nudeln aus der Pfanne
Nudeln aus dem Ofen
Nudeln in Salaten und Suppen
Speisekammer

Der Autor stellt im hintersten Teil des Buches über 70 verschiedene Nudelsorten vor. Nudeln wohin das Auge reicht...
Ein wahrer (Nudel-) Schatz!


Älplermagronen

400 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
60 g Butterschmalz
250g kurze Makkaroni
1/2 l Milch
1/4 l klare Brühe
Salz, Pfeffer
2 Kleine Zwiebeln
300 g kräftigen Käse wie z.B. Emmentaler
oder Gruyére, frisch gerieben
Butter für die Form

Kartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden. 2 El Butterschmalz in einem großen Topf schmelzen und dann unter Rühren die Kartoffelwürfel 3 Minuten braten.
Die Nudeln 1 minute mitbraten, dann mit Milch und Brühe aufgießen, mit Salz und Pfeffer würzen und unter gelegentlichen Rühren bei mittlerer Hitze 12-15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar und die Nudeln bissfest sind.
Inzwischen die Zwiebeln halbieren, abziehen und in Halbringe schneiden. Diese in einem Topf im übrigen Butterschmalz zugedeckt bei kleiner Hitze in 5 Minuten weich dünsten, dann offen bei stärkerer Hitze unter Rühren bräunen.
Den Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. die gegarten Älplermagronen mit 200 Gramm Käse vermengen und in eine gebutterte Auflaufform füllen.
Die Zwiebeln und den übrigen Käse darüber verteilen und alles auf der mittleren Schiene für gute 5 Minuten in den Ofen schieben bis der Käse geschmolzen ist und zu bräunen beginnt. Das Gericht gleich servieren. dazu passt prima ein Tomatensalat.


Oan Guadn und Salut... Eure mellimille

Vielen Dank an Random House und den Südwest-Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Das Buch ist z.B. Hier erhältlich...


Mittwoch, 28. Januar 2015

Hüttengaudi, die Fünfte: Allgäuer Käsesuppe

 
Es gibt doch nichts Besseres als eine schön deftige
 und warme Suppe an eiskalten Tagen wie diese.
Der Teller mit dampfender Flüssigkeit steht vor einem auf dem Tisch
und Löffel für Löffel landet ein wohliges Gefühl
mitten in den Bauch und direkt in die Seele.
Genüsslich tunkt man dann seine Scheibe Brot hinein
 und vergisst den ganzen grauen Alltagstrott.
 
 
Wenn die Suppe dann auch noch wie Weihnachten und
 Silvester zusammen schmeckt
und an das gemeinsame Käsefondue mit Freunden erinnert,
ja, dann kann der Abend nur noch schön gemütlich und kuschelig werden.
 
Ihr glaubt, ich übertreibe?
Dann probiert doch einfach mal die Allgäuer Käsesuppe aus!
 


Allgäuer Käsesuppe

2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 El Butter
100 ml Weißwein (ersatzweise Brühe)
400 ml Fleischbrühe
200 ml Milch
200 g Sahne
200 g geriebener Emmentaler
Salz, Pfeffer, Muskatnuss gerieben
-----------------
geröstete Weißbrotwürfel
Frühlingszwiebelringe
 
Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden
Knoblauch schälen.
Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel ca. 2 Minuten anschwitzen.
Knoblauch dazupressen und weitere 2 Minuten dünsten.
Mit Weißwein ablöschen.
Brühe, Milch und Sahne angießen.
Suppe kurz aufkochen lassen.
Den Käse bei schwacher Hitze nun nach und nach dazu geben und
 ständig rühren bis der Käse sich aufgelöst hat.
Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener
Muskatnuss abschmecken.
Mit gerösteten Weißbrotwürfel und Frühlingszwiebelringe garnieren.
 
 (Quelle: 'Schwäbisch kochen' von GU)
 
 
Ich wünsche Euch einen gemütlichen und genüsslichen Abend
und
Salut... Eure mellimille
 
 


Sonntag, 25. Januar 2015

Hüttengaudi, die Vierte: Engadiner Nusstorte


Natürlich kann man auf einer Hüttn nicht nur abends lecker schmeckern,
sondern auch tagsüber wie z.B. zur Kaffeestunde:
draussen wird es dann schon langsam duster 
und die Sonne versinkt langsam hinter den Bergen.
Die Bäume heben sich wie ein Scherenschnitt vom hellblaugrauen Himmel ab
und der Schnee deckt alles friedlich ein.
Dann sitzen wir in der Hütte, wärmen unsere Finger an einem heißen Kakao 
oder noch heißeren Kaffee auf und geniessen ein Stück von dieser Nusstorte.


Natürlich schmeckt die Engadiner Nusstorte auch sehr gut ohne mein Kopfkino!
Wir haben das nämlich letztes Wochenende getestet und das ohne Hüttenzauber...
...und was soll ich sagen?!
Lecker war's trotzdem!





Dieses Rezept habe ich aus dem Buch 'Lust auf Backen' 
vom Gräfe & Unzer Verlag,
das von Karens Backwahn auf Wanderschaft geschickt wurde.
Allerdings hatte das Rezept seine Tücken und wollte mich richtig ärgern.

 Nur der Genuss könnte mich überzeugen diese Torte jemals wieder zu backen....


Engadiner Nusstorte

Für den Mürbeteig:
200 g weiche Butter
80 g Zucker
eine Prise Salz
1 Eigelb (M)
225 g Mehl
1/2 Tl Backpulver
1/2 Tl Zitronenabrieb

Für die Füllung:
250 g grob gehackte Walnusskerne
200 g Sahne
50 ml Milch
60 g Butter
3 x 100 g Zucker

Für die Deko:
40 g Zartbitterkuvertüre
12 Walnusshälften
Puderzucker

Ausserdem:
etwas Mehl
etwas Milch

Für den Teig: Butter, Zucker, Salz, und Eigelb mit dem Handmixer verrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Anschließend das Mehl, das Backpulver und den Zitronenabrieb unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden in den Kühlschrank geben.

Den Teig aus der Folie wickeln, kurz ruhen lassen und noch einmal durchkneten.
Einen Drittel des Teiges auf einer bemehlten Fläche 3 mm kreisrund ausrollen und in die Springform (24 cm ) geben. Im 200C° vorgeheizten Backofen 5-8 Minuten goldgelb vorbacken.
Den Boden abkühlen lassen und den Ofen auf 180C° runter drehen.

Für die Füllung: Sahne, Milch und 40g Butter in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen.
In einem weiteren Topf die restliche Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und die ersten 100 g Zucker dazu geben. Rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat, dann die nächsten 100 g Zucker dazu geben. Wieder frühen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den restlichen Zucker darauf verteilen und goldgelb karamellisieren lassen.

(Achtung(!): Unbedingt jetzt den Topf von der Herdplatte nehmen, denn es kann übersprudeln):
Die heiße Sahnemilch auf den Karamell gießen (Vorsicht, es dampft und zischt!) und mit einem Holzlöffel verrühren. Wieder kurz auf die Herdplatte stellen. Die Walnüsse darunter rühren und nun die Masse abkühlen lassen.

Aus der Hälfte des restlichen Teiges eine ca 1 cm dicke Rolle formen und in der Springform als 2-3 cm hohen Rand andrücken. Die Walnussmasse hinein füllen und glatt streichen. Den restlichen Teig kreisrund auf einer bemehlten Fläche ausrollen und als Deckel auf die Walnussmasse legen. Die Ränder nach unten an den Teigrand drücken.

Den Teigrand mit Milch bestreichen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Kuchen in der Ofenmitte für 30-40 Minuten goldgelb backen. ( Ich hatte ihn 30 Minuten im Ofen und er war schon recht braun.... ich denke das je nach oben auch 25 Minuten reichen.)
In der Form abkühlen lassen.

Kuvertüre schmelzen, die Walnußhälften mit der unteren Hälfte eintauchen und auf jedes Kuchenstück 1 Walnußhälfte setzen.
Eventuell noch mit Puderzucker bestäuben.

Eingewickelt in Folie bleibt die Nusstorte ca. 7 Tage lang saftig und aromatisch.



Was soll ich Euch sagen???
Ich werde diese Torte auf jeden Fall wieder backen...
Sauguad!!!

Geniesst die noch wenigen Schneereste
und
Salut... Eure mellimille



Donnerstag, 15. Januar 2015

Hüttengaudi, die Dritte: Ofenschlupfer



Hüttenfeeling bedeutet für mich, wenn viele Leute mit Gabeln in den Händen an einem Tisch sitzen und nur darauf warten, 
dass gleich ein riesengroßes Gefäß 
mit heißem Essen in die Tischmitte gestellt wird.

In den meisten Fällen befindet sich in diesem 'Gefäß' Käsefondue oder Rösti,
in meinem Fall allerdings ein Ofenschlupfer.
Er kommt in einer großen Auflaufform daher und wartet nur darauf, 
dass alle am Tisch Sitzenden 'Ahhhhhh!'s und 'Ohhhh!'s rufen
 und begeistert in die Hände klatschen.


Diese Szenerie beschreibt ungefähr den
 vergangenen Sonntag im Hause mellimille.
Der Ofenschlupfer war herrlich schnell zubereitet.
Mann, Kinder plus Freunde waren hellauf begeistert....
...und das ganz ohne Schnee und Hütt'n.


Ofenschlupfer
Zutaten:
1 Kg Äpfel
etwas Zitronensaft
8-10 Brötchen vom Vortag
3 Eier
1/2 l Milch
200 g Sahne
80 g Zucker
 1 Päckchen Vanillezucker
100 g gehobelte Mandeln
(evtl. Rosinen)
etwas Butter für die Form
Puderzucker
Vanillesauce

Äpfel waschen (evtl.schälen),Kerngehäuse entfernen 
und die Äpfel in Spalten schneiden.

Brötchen in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Eier trennen. Milch mit Eigelb, Sahne, Zucker 
und Vanillezucker schaumig schlagen.
Eiweiß steif schlagen und unterheben.

Eine große Auflaufform fetten.
Äpfel, Brötchen, Mandeln (und Rosinen) in Lagen schichten 
und mit Brötchen abschließen.
Die Milchmischung darüber geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 30 Minuten goldgelb backen.
Mit Puderzucker bestäuben und zusammen mit Vanillesauce servieren.


Oan Guadn
und
Salut... Eure mellimille