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Samstag, 14. Februar 2026

Schokokuss Kreppel (Krapfen/ Berliner/Pfannekuchen)


In Hessen weiß man, Faschingszeit ist Kreppelzeit. Punkt. Keine Diskussion. Während anderswo Berliner, Krapfen oder Pfannkuchen auf den Tellern landen, beißen wir Hessen ganz selbstverständlich in fluffige, goldbraun ausgebackene Kreppel, dick bestäubt mit Puderzucker und traditionell gefüllt mit Hagebuttenmarmelade oder Pflaumenmus.

Dann gibt es da noch diese zweite hessische Kult-Delikatesse: Ein „Gedetschtes“. Ein Schokoschaumkuss im Brötchen. Süß, weich und offen gesagt: komplett genial. Ein frisches Brötchen wird aufgeschnitten, Schokokuss rein, leicht zusammendrücken und fertig ist das Kindheitsglück und der Star auf jedem Pausenhof. 
Im hessischen Dialekt bedeutet „gedetscht“ so viel wie ‘zusammengedrückt oder plattgedrückt’. Daher der Name Gedetschtes.

Dieses Jahr wandert der Schokokuss nicht ins Brötchen, sondern er landet im Kreppel. Statt Marmelade wartet im Inneren ein luftiger Schokoschaumkern, umhüllt von zart schmelzender Schokolade und Knusperwaffel. Außen goldbrauner Hefeteig, innen cremige Süße. Eine tolle Kombination aus Faschingsklassiker und Pausenhofnostalgie.




Schokokuss Kreppel
Zutaten:
500g Mehl
1/2 Würfel Hefe
75 g Zucker
1 Prise Salz
50g weiche Butter
2 Eier
150 ml Milch
..........
etwas Butter und Zucker
...........
8-10 Schokoschaumküsse
..........
Puderzucker
Zubereitung: 
Mehl, Zucker, Salz und Eier in eine Schüssel geben. Milch mit der Butter zusammen erwärmen und anschließend die Hefe darin auflösen. Zur Mehlmischung geben und alles ordentlich durchkneten, bis eine Teigkugel entstanden ist. An einem warmen Ort abgedeckt für 1 Stunde ruhen lassen. 
Den Teig danach einmal durchkneten und dann ca. 8–10 Stücke abschneiden und zu Kugeln formen. 
Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und abgedeckt ca. 45 min gehen lassen.
Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Berliner anschließend bei 180 °C Umluft ca. 10-15 Minuten goldbraun backen.

Blech herausnehmen und die Kreppel mit ein wenig flüssiger Butter rundherum bestreichen und in Zucker wälzen. Abkühlen lassen.

Kreppel halbieren, Schokokuss auf die untere Kreppelseite setzen und mit dem Kreppeldeckel 'detschen' (Plattdrücken).
Mit Puderzucker bestäuben.


Ein dreifach donnerndes Helau, Helau, Helau!
Salut... Eure mellimille


Mittwoch, 14. Januar 2026

Toasted Marshmallow Hot Chocolate


Eiskalte Wintertage haben ihren ganz eigenen Charme.Kalte Luft, knirschender Eis und Schneeboden unter den Schuhen. Ein Spaziergang durch den Wald und der Atem wird sichtbar, die Hände kalt.Genau der richtige Zeitpunkt für etwas Warmes und Süßes Zuhause.

Nach dem Draußensein gibt es kaum etwas Schöneres als heiße Schokolade: Dick, cremig, dampfend. Und aktuell bekommt sie ein Upgrade, das man überall sieht: der geröstete Marshmallow-Tassenrand.

Statt Marshmallows einfach ins Getränk zu werfen, werden sie heute als Ring auf den Tassenrand gesetzt und dann flambiert. Außen goldbraun und leicht karamellisiert, innen weich und süß. Ein bisschen Lagerfeuer, ein bisschen Kindheit, sehr viel Soulfood.

Woher kommt dieser Trend?
Seinen Ursprung hat er in den USA. Dort ist „toasted marshmallow hot chocolate“ schon lange ein Klassiker, inspiriert von S’mores und Lagerfeuerabenden.



Toasted Marshmallow 
Hot Chocolate

Zutaten (für 2 Tassen)

Für die heiße Schokolade
400 ml Milch (oder Hafer-/Mandelmilch)
80 g Zartbitterschokolade (gehackt)
2 EL Backkakao 
2 EL Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 kleine Prise Salz

Für den Marshmallow-Rand
Fertige Marshmallowcreme
(gibt es im Supermarkt in der Länder-Abteilung)

Zum Rösten:
Ein Flambierbrenner

Milch in einem Topf langsam erwärmen.
Zuerst Kakao und Zucker in der warmen Milch glatt rühren. Schokolade einrühren, bis sie komplett geschmolzen ist. 
Vanille und eine Prise Salz hinzufügen.
Alles kurz leicht köcheln lassen.

Marshmallowscreme mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Tassenrand geben.
Mit dem Brenner vorsichtig rösten, bis sie goldbraun sind.

Die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen.
Heiße Schokolade in die Tassen füllen. Mit einem Eisportionierer eine Kugel Sahne auf die heiße Schokolade geben.

Sofort genießen! Der warme Kakao mit dem karamellisierte Marshmallow und der Sahne sind eine perfekte Kombination. 
Es erinnert an die bekannten S'mores aus Amerika.



Lasst es euch schmecken und
Salut.... Eure mellimille

Sonntag, 4. Januar 2026

Galettes au chocolat

 


Der 6. Januar, der Dreikönigstag, ist für mich untrennbar mit der Galette des Rois verbunden..

Die Tradition stammt aus Frankreich: ein runder Blätterteigkuchen, gefüllt mit Mandelcreme oder Schokolade, der mit allen Personen am Tisch geteilt wird.
In der Galette wird eine kleine Fève (Figur, Mandel oder Bohne) versteckt. Wer sie findet, wird für einen Tag der König oder die Königin. 

Ich backe die Galette dieses Jahr in Mini-Form, nicht klassisch mit Frangipane, sondern gefüllt mit Nussnougatcreme. Diese Galletes sind unkompliziert, schnell gebacken mit wenig Zutaten und passen zu einem schönen Dreikönigstag zu Hause oder bei Freunden, denn sollte man am Dreikönigstag eingeladen sein, lassen sich diese Mini Galettes wunderbar als Mitbringsel verpacken und verschenken.




Galettes au Chocolat

Zutaten:
1 Rolle Blätterteig (rund oder rechteckig)
6–8 EL Nussnougatcreme
Etwas Pflanzendrink zum Bestreichen

Zubereitung:
Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. 
Den Blätterteig ausrollen und mit einem Glas 10-12 Kreise ausstechen (Je nach Größe des Glases 10-16 Kreise).
Auf der Hälfte der Kreise jeweils 1 EL Nussnougatcreme geben, dabei rundherum etwas Rand lassen.
Den Rand mit etwas Pflanzendrink (oder Milch, Wasser, ect) anfeuchten.
Die übrigen Teigstücke darauflegen und die Ränder andrücken und mit einer Gabel verschließen, damit die Füllung nicht ausläuft. 
Die Oberseite für Glanz und Farbe mit etwas Pflanzendrink bestreichen.
Die Mini Galettes auf ein Backblech mit Backpapier legen und ca. 15–20 Minuten goldbraun backen.
Kurz abkühlen lassen und noch leicht warm genießen (kalt schmecken sie auch sehr lecker).

Tipp: Wer mag, kann die Oberseite vorher noch leicht einschneiden oder ein Muster einritzen.



Statt Nussnougatcreme könnt ihr auch Marzipan verwenden.
Oder Milch-Nuss-Creme, Pistaziencreme, Kekscreme, ect....
Eurer Fantasien sind dabei keine Grenzen gesetzt. Je nach Gusto.



Habt es fein und lasst es euch gut gehen!
Salut... Eure mellimille

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Saffransbullar med vaniljkräm


Am 13. Dezember feiert Schweden das Luciafest, einen der stimmungsvollsten Tage der Vorweihnachtszeit. Noch bevor die Sonne aufgeht, ziehen Kinder und Jugendliche in weißen Gewändern und mit Kerzen auf den Köpfen oder in den Händen durch Schulen, Kirchen und Wohnhäuser. Angeführt wird der Zug von „Lucia“, der Lichterkönigin. Sie bringt Licht in die dunkelste Zeit des Jahres und markiert symbolisch die Rückkehr der Helligkeit.

Zum Luciafest gehört auch ein Duft, den man sofort mit diesem Tag verbindet: Safran. Er färbt Teig in ein warmes Goldgelb und verleiht ihm ein feines, leicht blumiges Aroma. Safrangebäck ist fester Bestandteil des Festes. Kein Luciazug ohne die traditionellen „Lussekatter“.

Lussekatter sind kleine Hefeteilchen, oft zu S oder Spiralen geformt, in deren Enden Rosinen sitzen. Sie sind weich, buttrig und leuchten intensiv gelb. Doch neben dem Klassiker gibt es inzwischen viele Varianten und eine davon ist besonders beliebt: Saffransbullar med vaniljkräm.

Diese Safranhefebrötchen mit Vanillecreme sind eine modernere, saftigere Interpretation. Der Hefeteig wird großzügig mit Safran verfeinert und nach dem Gehen zu Schnecken oder gefüllten Knoten geformt. Im Inneren verbirgt sich eine Vanille oder Preiselbeercreme. 
Die Kombination aus warmem, aromatischem Safran und süßer Vanille macht sie zu einem der besten Gebäcke der Saison. Perfekt für alle, die Lucia feiern oder einfach nordisches Winterflair in die eigene Küche holen wollen.


Saffransbullar med vaniljkräm 
Zutaten:
600 g Mehl
1 Würfel Hefe
0,2 g Safran
100 g Zucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
300 ml Milch
-----------------
etwas flüssige Butter
etwas Zucker

(mit veganer Butter und Hafermilch od Pflanzendrink sind die Bullar vegan)

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben.
Die Milch zusammen mit der Butter leicht erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
Den Safran und die Hefe in der warmen Milchmischung auflösen.
Die Milch-Butter-Hefe-Mischung zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Zu einer Teigkugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig noch einmal durchkneten.
Etwa 12 gleich große Stücke abteilen und zu runden Kugeln formen.
Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und erneut ca. 45 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Teigkugeln bei 180 °C Umluft etwa 10–15 Minuten goldbraun backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und die noch warmen Stücke rundherum mit etwas flüssiger Butter bestreichen und in Zucker wälzen.



Vanillecreme 
Zutaten:
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Zutaten laut Packungsanleitung:
(500 ml Milch + 3 El Zucker)
200 ml Schlagsahne
(Mit Pflanzensahne und Pflanzendrink ebenfalls vegan)

Zubereitung der Creme

Das Vanillepuddingpulver nach Packungsanleitung zubereiten.
Direkt nach dem Kochen den heißen Pudding mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf die Oberfläche legen, damit keine Haut entsteht).
Vollständig auskühlen lassen.

Die Schlagsahne steif schlagen.
Den ausgekühlten Pudding glatt rühren und die Sahne vorsichtig unterheben, bis eine cremige Füllung entsteht.

Mit einem Spritzbeutel und Fülltülle seitlich oder von oben einstechen und die Vanillecreme hineinfüllen.

Wer möchte, kann unter die Puddingcreme ein paar Esslöffel Preiselbeeren unterrühren.



 Glad Lucia
und Salut... Eure mellimille

Samstag, 22. November 2025

Kanelbullesemla mit Mandelmasse


"Kanelbullesemla med mandelmassa"

Draußen ist es langsam ziemlich frostig, die Luft riecht nach Kamin und Schnee und ein Hauch von Winter liegt schon über den Dächern. Drinnen dagegen beginnt die Zeit, in der man sich am liebsten einkuschelt: mit dicken Socken, einer weichen Decke und dem ersten kleinen Vorfreude-Kribbeln auf die Adventszeit.

Die Vorweihnachtszeit schleicht sich nicht mit Pauken und Trompeten ins Haus, sondern leise: ein früherer Sonnenuntergang, das Bedürfnis nach warmem Licht und die Lust auf gemütliche Abende. Genau solche Abende liebe ich am meisten. Serienmarathon mit kitschigen Weihnachtsfilme und etwas Süßes, das die Seele wärmt.

In Schweden nennt man dieses Gefühl mys, und dazu gehört natürlich eine Fika, die kleine Auszeit mit Leckereien. Bei mir gibt es heute Kanelsemla: kleine Hefeteilchen, gefüllt mit Mandelmasse, fluffiger Sahne und getoppt mit gerösteten Mandeln. Der Duft von Zimt und Kardamom zieht durch die Küche, während draußen die Kälte an die Fenster klopft.

Perfekt für diese letzten Novembertage, in denen man sich langsam wieder auf das Glitzern der Lichterketten, auf warmen Tee und auf das Innehalten einstellt und freut.



Kanelbullesemla mit Mandeln

Zutaten (für ca. 8)
(Vegan)

Für den Teig:
500 g Weizenmehl (Type 550)
60 g Zucker
1 TL gemahlener Kardamom
1 Prise Salz
250 ml Pflanzenmilch (z. B. Hafer- oder Sojamilch)
½ Würfel frische Hefe
50 g weiche vegane Margarine oder vegane Butter

Für die Füllung:
90 g weiche vegane Margarine
60 g Zucker
1 El Zimt
etwas Mehl für die Arbeitsfläche

Für die Mandelmasse:
200 g gemahlene Mandeln (ich nehme mit Schale)
150 g Puderzucker
2–3 EL Pflanzenmilch oder Pflanzensahne zum Glattrühren
Für das Topping:
400 ml Schlagsahne // Pflanzensahne
1-2 EL Zucker oder Vanillezucker
100 g Mandeln
2 El Zucker
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung

Mehl, Zucker, Kardamom und Salz in eine große Schüssel geben. Pflanzenmilch lauwarm erwärmen. Die Hefe hineinbröckeln und rühren, bis sie sich auflöst. 
Hefemilch und weiche Margarine zum Mehl geben und alles 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Für die Füllung Margarine, Zucker und Zimt verrühren. Den Hefeteig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 60 × 40 cm) ausrollen. Die Füllung auf zwei Dritteln der Teigfläche verstreichen. 
Den unbelegten Teil über die Mitte schlagen, dann das andere Drittel darüberlegen – so entstehen drei Schichten. Teig noch einmal vorsichtig etwas flachrollen.

Den Teig in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden (ergibt etwa 24 Streifen). Je zwei Streifen miteinander verdrehen und zu einem Knoten formen: Die Teigkordel zu einem Kreis legen. Ein Ende durch die Mitte ziehen. Die Knoten auf ein Blech mit Backpapier legen, abdecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze (170 °C Umluft) vorheizen. Knoten mit etwas Pflanzenmilch bestreichen. 18–20 Minuten goldbraun backen.

In einer Pfanne 2 El Zucker flüssig und goldbraun werden lassen. Ganze Manden hinzufügen und rühren bis alle Mandeln mit Zucker umhüllt sind. Die Mandeln vorsichtig auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen.

Für die Mandelmasse 200 g gemahlene Mandeln,150 g Puderzucker, 2–3 EL Pflanzenmilch oder Pflanzensahne glattr ühren.

Von jedem Gebäckstück einen kleinen Deckel abschneiden.
Mit der Mandelmasse füllen und einige ganze Mandeln an die Seiten drücken.
Sahne mit einem Löffel oder Spritzbeutel aufsetzen undDeckel wieder aufsetzen.
Mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

 

Sonntag, 12. Oktober 2025

Pflaumenkuchen / Apfelkuchen mit Quarkschicht und Zimtstreusel vom Blech


Auf dem Markt ist der Herbst jetzt richtig angekommen und überall leuchtet es an den Ständen in warmen Farben: orangene Kürbisse, violette Zwetschgen, Pilze, Birnen, Äpfel. Ich konnte einfach nicht widerstehen. 
Mit meiner kleinen Ausbeute an Äpfeln und Zwetschgen ist in der Küche dann das entstanden, was man wohl "Herbst-Soulfood" nennt: ein Apfel- bzw. Zwetschgenkuchen mit Quarkschicht und buttrigen Streuseln. Saftig, fruchtig und ganz unkompliziert. 
Die Zimtstreusel, Äpfel und Zwetschgen verbreiten beim Backen ein Gefühl von Zuhause und Hygge. Wenn ihr das nur riechen könntet.....


Der Kuchen schmeckt lauwarm fast am besten, wenn die Kruste noch leicht knuspert und die Quarkschicht weich und cremig ist. Dazu ein Tee oder Kaffee. Mehr braucht es an nebeligen und kühlen Herbsttagen nicht.



Pflaumenkuchen / Apfelkuchen mit Quarkschicht und Zimtstreusel vom Blech

Für den Hefeteig:
30 g frische Hefe
250 ml lauwarme Milch
500 g Mehl 
100 g Zucker
80 g weiche Butter
1 Prise Salz

Für die Quarkcreme:
100 g weiche Butter
120 g Zucker
3 Eier (Größe M)
750 g Magerquark
50 g Vanillepuddingpulver
1 Prise Salz
100 ml Milch

Für den Belag:
500 g Äpfel (z. B. Boskop, Elstar oder Braeburn)
500 g Zwetschgen
(Oder jeweils 1 Kg von nur einer Sorte)

Für die Streusel:
125 g weiche Butter
100 g Zucker
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Zimt

Zubereitung

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen.
Mehl, Zucker, Butter und Salz in eine Schüssel geben.
Die Hefemilch dazugeben und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Für die Creme die weiche Butter, Zucker und Eier cremig schlagen.
Quark, Puddingpulver, Salz und Milch unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht.

Äpfel waschen in dünne Spalten schneiden.
(Wer mag, kann sie mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.)
Zwetschgen waschen, entkernen und halbieren.

Butter, Zucker, Mehl und Salz mit den Händen zu krümeligen Streuseln verarbeiten.

Den aufgegangenen Hefeteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ausrollen.
Quarkcreme gleichmäßig daraufstreichen.
Die Apfelspalten bzw. Zwetschgen darauf verteilen.
Zum Schluss die Streusel gleichmäßig darübergeben.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft etwa 30 - 35 Minuten goldbraun backen.
Abkühlen lassen und nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben.


Tipp:
Schmeckt frisch gebacken am besten, aber auch am nächsten Tag noch wunderbar saftig!
Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis. 


Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Dienstag, 12. Dezember 2023

Schwedische Saffransbollar


Morgen ist es in Schweden und ganz Skandinavien wieder soweit: Der St. Lucia Tag wird gefeiert.

Jedes Jahr am 13.12. wird dieser wichtigen Feiertag zelebriert: die älteste Tochter einer jeden Familie darf die Luciabraut sein. Sie bekommt ein weißes Kleid an, mit einer roter Schleife um die Taille gebunden, und einer Lichterkrone auf den Kopf gesetzt. Mit ihren Geschwistern zusammen weckt sie die Eltern und bringt ihnen Kaffee und Gebäck ans Bett. Dabei werden Gedichte und Lieder vorgetragen.

In Schweden findet zur Weihnachtszeit Safran in vielerlei verschiedenen Gebäcken seinen Platz: in den klassichen Lussekatter oder Lussebuns, in Safranpfannenkuchen, in Plätzchen oder ganz klassisch im Kuchen.

Bei uns gibt es Safran dieses Jahr in der Bollarform. Ihr kennt bestimmt die typisch schwedischen Chokladbollar. Aber kennt ihr auch die schwedischen Saffransbollar, die es zur Weihnachtszeit in Schweden gibt? 
Wenn ihr sie nicht kennt, dann müsst ihr es dringend nachholen!




Saffransbollar 

 Zutaten:

100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
0,3 g Safran
150 g Haferflocken
3-4 El Milch
................
Kokosraspel oder Hagelzucker

Zubereitung: Bis auf KokosraspelHagelzucker werden alle Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischt und zu einem homogenen Teig verknetet. Anschließend je ca. 1 Teelöffel Teig zu kleinen runden Kugeln formen und in den Kokosraspel oder Hagelzucker wälzen. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.


Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Donnerstag, 23. November 2023

Schokoladen Tannenzapfen


So langsam starten wir jetzt mit der Weihnachtsbäckerei durch: in der Adventszeit gibt es bei uns nicht immer nur Plätzchen zum Nachmitags-Kaffeekränzchen, sondern auch gerne mal ein Stück Kuchen, Muffins oder anderes Kleingebäck zum Schnabulieren.
Seit letztem Jahr verfolgen mich diese Schokoladen-Tannenzapfen und endlich konnte ich sie bei der Geburtstagsfeier meiner Mutter einmal ausprobieren und den Gästen servieren.
Die Kinderaugen leuchteten und die Erwachsenen waren am Staunen. Es war so schön, die Reaktionen auf die schokoladigen Tannenzapfen zu sehen.

Für diese Tannenzapfen gibt es im Internet verschiedene Varianten. Aus Allergiegründen habe ich mich gegen die Nussnougatvariante entschieden, dafür aber einen weihnachtlichen Touch durch Spekulatiusgewürz hinzugefügt.



Ihr könnt das Rezept ganz nach eurem Geschmack zusammenstellen:
  • ersetzt die Mascapone durch Frischkäse, Nutella, Schokoladencreme, ect.
  • statt Biskuitboden könnt ihr jeden andern beliebigen Rühkuchen oder Brownie verwednen.
  • verleiht euren Tannenzapfen durch  Gewürze wie z.B. Lebkuchengewürz, Zimt, Bittermandelaroma, Karadmom, ect. verschiedene Geschmacksrichtungen.



Schokoladen Tannenzapfen
Für ca. 6 Tannenzapfen

einen 250 g Biskuitboden
250 g Mascapone
3-4 El Backkakao
1-2 Tl Spekulatiusgewürz
Choco Chips Ceralien
Puderzucker

Den Biskuitboden in einer Schüssel mit den Fingern fein zerkrümmeln.
Mascapone, Backkakao und Spekulatiusgewürz hinzufügen und alles zusammen zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Jeweils 2 El Teig zu einem Zapfen formen und die Choco Chips hineinstecken. Dabei von unten beginnen und nach oben versetzt stecken.
Die Tannenzapfen bis zu dem Servieren kühl stellen und kurz vor dem Servieren mit Puderzucker leicht bestäuben.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille