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Donnerstag, 5. Februar 2026

Pretzel Bites mit Honig & Senf


Am Wochenende dreht sich wieder alles um den Super Bowl, das große Footballfinale des Jahres. In der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 2026 treffen die Seattle Seahawks und die New England Patriots aufeinander. 
Aber seien wir ehrlich: Neben dem Spiel ist für viele Fans beim Super Bowl das Essen mindestens genauso wichtig wie die Touchdowns. 
Alle sitzen zusammen, reden durcheinander, jubeln, lachen und greifen ständig zu den Snacks. Und genau dafür (und für die Halbzeitshow) liebe ich den Super Bowl.

Einer meiner liebsten Klassiker aus den USA sind Pretzel Bites. Klein, salzig, warm und genau die Art Snack, bei der man plötzlich merkt: Ups, die Schale ist schon wieder leer. 

Sie passen einfach perfekt: unkompliziert und schnell gemacht, teilbar und ideal zum Dippen. 
Für mich gehört das genauso zum Super Bowl wie der Kick-off (vielleicht sogar ein wenig mehr).



Pretzel Bites mit Senf-Honig-Glasur

Zutaten:

2 Brezeln vom Vortag

3 EL Olivenöl

2 EL Senf

2 EL Honig

Salz

Knoblauchpulver

Paprikapulver


Zubereitung

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Brezel in mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl, Senf und Honig in einer Schüssel gut verrühren. Brezelstücke dazugeben und alles gründlich vermengen. Mit Salz, Knoblauchpulver und Paprikapulver würzen. Lieber erst mal sparsam, nachwürzen geht immer. Pretzel Bites auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.

10–15 Minuten backen, zwischendurch einmal wenden, bis sie außen knusprig und leicht karamellisiert sind.


Tipp:

Am besten noch warm servieren. Pur oder mit extra Senf zum Dippen. Achtung: Suchtgefahr.





Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille



Sonntag, 18. Juni 2023

Midsommar Feelings: Kalte Gurkensuppe, Kartoffel-Dill-Köttbullar mit Remoulade, schnelle Mini-Zimtknoten und Blaubeeren-Mascapone-Brioche


Hej! Am 23./24. Juni ist es wieder soweit: Die Schweden feiern ihr midsommar.
In Schweden gehört Mittsommer zu den wichtigsten Festen und wird jedes Jahr am letzten Samstag im Juni gefeiert. Es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahr.
Bereits am Freitagnachmittag, midsommarafton, werden Zweige geschnitten und Blumen gepflückt. Diese werden für die vielen schönen Blumenhaarkränze und für den Midsommarbaum, den so genannte majstång, gebraucht. Der Midsommarbaum wird, nachdem er mit viel Grün und Blumen geschmückt wurde, auf einem offenen Platz aufgestellt. Später wird dann gemeinsam um ihn herum getanzt und gesungen und somit der Höhepunkt des Sommers ausgelassen gefeiert.
Viele Schweden tragen an diesem wichtigen Feiertag die traditionelle Tracht, bei Frauen und Mädchen sind weiße oder geblümte Kleider sehr beliebt.

Schon Tage vorher wird zusammen mit der Familie und Freunden für das gemeinsame Essen zu midsommar geplant. 
Traditionell werden verschiedene Arten von Lachs, eingelegten Herings, den sill, und junge Kartoffeln mit frischem Dill, Sauerrahm und rohen roten Zwiebel gereicht.
Zum Nachtisch kommen die ersten – schwedischen – Erdbeeren des Sommers mit flüssiger Sahne auf den Tisch und natürlich darf es an Bier und Schnaps nicht fehlen.

Mittsommer ist nun nicht mehr weit entfernt und wir lieben es, mit dieser schönen Tradition den Sommer zu begrüßen.
Gemeinsam überlegen wir uns für diesen Abend, was es Leckeres zu essen und zu trinken gibt und können es kaum erwarten bis wir loslegen können.
Auch in diesem Jahr habe ich für euch ein paar Rezeptideen und ein paar Inspirationen zum Mittsommerfest.
Die Rezepte lassen sich alle hervorragend vorher gut vorbereiten, so dass man Abend genug Zeit für seine Familie und Freunde hat.




Kalte Gurkensuppe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
 3 Salagurken
800 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Zucker
500 g Naturjoghurt
 ..........
etwas Dill, 4-5 Scheiben Räucherlachs, Kresse

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und würfeln bzw. fein hacken.
Die Gurken schälen und in grobe Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl andünsten. Die Gurken dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Suppe abkühlen lassen und anschließend fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Zitronensaft abschmecken.
Die Suppe im Kühlschrank kalt stellen.
Vor dem Servieren den Joghurt unterrühren und noch einmal abschmecken. 
Die Suppe mit den in Streifen geschnittenen Lachs, Kresse und einigen Dillspitzen servieren.




Kartoffel-Dill-Köttbullar

750 mehlig gekochte Kartoffeln
2 Eigelb
250 g Ricotta
50 g geriebenen Parmesan
50 g Semmelbrösel
2 El gehackte Petersilie
3 El fein gehackte Kapern
5 El fein geschnittener Dill
Salz, Pfeffer, Muskat
.............
 2 Eiweiß
1 Ei
4 El fein gehackte Petersilie
100 g Semmelbrösel

Die geschälten und mehlig gekochte Kartoffeln fein stampfen und mit den Eigelben, Ricotta, Parmesan, Semmelbrösel, Petersilie, Kapern und Dill mischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Masse zu ca. 30 Kugeln formen (je 1 El).
Die beiden Eiweiß mit einem Ei zusammen verquirlen. Die Petersilie mit den Semmelbrösel vermischen.
Die Köttbullar ert im Ei und dann in der Petersilie-Semmelbrösel-Mischung wenden.
Von allen Seiten in heißen Olivenöl goldbraun braten.

Die Köttbullar schmecken Heiß & Kalt!




Limetten-Remoulade

200 g Schmand
100 g Mayonnaise
Abrieb und Saft von einer Bio-Limette
3 El fein gehackte Kapern
5 El fein geschnittener Dill
5 El fein geschnittener Schnittlauch
Salz, Pfeffer, etwas Zucker

Alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken.






Schnelle Mini-Zimtknoten

1 Rolle frischer Blätterteig
80 g weiche Butter
70 g brauner zucker
3 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlener Kardamom
..........
etwas Puderzucker

Blätterteig ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen.
Zucker, Zimt und Kardamom verrühren und auf den Blätterteig streuen.
Die eine Hälfte des Blätterteig über die andere Hälfte klappen und den Teig in ca. 10 Streifen schneiden.
Jeden Streifen etwas eindrehen und zu lockeren Knoten formen.
Die Zimtknoten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





Blaubeeren-Mascapone-Brioche

250 ml Milch
100 g Butter
700 g Mehl
 1 Würfel Hefe
100 g Zucker
 1 El Vanilleextrakt
2 Eier, gr. m
250 g Mascapone
3 El Milch
 1 Pck. vanillepuddingpulver
2 El Zucker
300 g Blaubeeren, frisch oder Tk
.............
etwas Puderzucker

Milch und Butter erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Mehl, Zucker Vanilleextrakt, 1 Ei und Milch-Butter-Hefe-Mischung vermischen und 5 Minuten kräftig kneten.
Den Teig zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Mascapone mit Milch, Puddingpulver und Zucker glatt rühren.
Eine Kastenform vorbereiten und etwas einfetten. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.
Die Creme darauf verteilen und mit den Blaubeeren bestreuen.
Teig von beiden langen Seiten bis zur Mitte aufrollen und in die Kastenform legen.
15 minuten gehen lassen und anschließend mit dem restlichen Ei bestreichen.
Kuchen ca. 45 Minuten backen und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und genießt den Sommer!
Salut.... Eure mellimille



Sonntag, 12. März 2023

Choco Coco Banana Granola - schokoladiges Kokos-Müsli


Liebt ihr auch Granola zum Frühstück?
Wir lieben es sehr und seit langer Zeit kaufen wir keine fertigen Müslimischungen im Supermarkt mehr, sondern lassen unserer Kreativität freien Lauf und backen unser Müsli selbst.
So entstand unser absolutes Lieblingsmüsli mit Koks, Bananen und Schokolade, wegen dem bis jetzt jeder ins Schwärmen gekommen ist.

Sehr gerne mische ich das Granola mit Joghurt und frischen Früchten, aber es schmeckt auch superlecker als Topping auf Desserts, einfach nur mit Milch gegessen oder pur als kleine Snackerei.

Und ihr? Habt ihr auch schon mal Müsli selbst gemacht? Wie würde denn euer Lieblingsmüsli aussehen?



Choco Coco Banana Granola
500 g Haferflocken, zart 
( man kann aber auch mit Kernigen mischen oder nur Kernige nehmen)
4 El Backkakao 
1 Prise Salz
200 g/ml Kokosöl, geschmolzen 
150 g Agavendicksaft 
200 g Haferflecks
200 g Kokosflocken
1 Tüte Bananenchips
1 Tüte Kokoschips
Schokodrops oder gehackte Schokolade

Haferflocken, Kakao, Salz, Kokosöl, Agavendicksaft, Haferflecks und 100 g Kokosflocken vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen und zwischendurch immer wieder mal das Granola wenden. 
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. 
Die restlichen Kokosflocken, Bananenchips, Kokoschips und ca. 200g grob gehackte Zartbitterschokolade unterrühren.

Das Granola mit Milch/Pflanzendrink, Joghurt, Obst, ect. servieren.
In verschließbaren Gläsern hält sich das Granola ca. 4 Wochen.
(Diese Rezeptangaben ergeben eine recht ordentliche Menge Granola. Evtl halbiert man das Rezept.)

+++

Das ist das Basisrezept für mein selbstgemachtes Müsli. 
Allerdings kann man es ganz unterschiedlich variieren:
  • Kokosöl kann durch Sonnenblumenöl ersetzt werden.
  • Agavendicksaft ersetzen durch Honig, braunen Rohrzucker oder Ahornsirup. 
  • Den Backkakao weglassen und dafür z.B. mit Zimt, Kardamom oder Lebkuchengewürz würzen.
  • Statt Kokosflocken kann man Mandelblättchen, Nussmischungen, Sonnenblumenkerne oder gehackte Pistazien nehmen.
  • Statt Dinkelpops kann man Haferkissen, Haferflecks, Cornflakes, ect nehmen. 
DER KREATIVITÄT SIND KEINE GRENZEN GESETZT.

Bitte aber darauf achten, das Zutaten wie zum Beispiel Bananenchips, Rosinen, Cranbeeries oder Kokoschips erst nach dem Backen dazugegeben werden, weil sie sonst zu hart werden.
Nüsse können gut im Granola mit gebacken werden, da sie dann schöne Röstaromen entwickeln. 


Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

Samstag, 27. August 2022

Italienischer Aperitif: Limoncello Spritz & Zucchiniwölkchen




"We call it... LA DOLCE FAR NIENTE!
 It means... The sweetness of doing nothing!"

Kennt Ihr diesen Spruch aus dem Film "Eat, Pray, Love" mit Julia Roberts? 
Auf ihrer Selbstfindungsreise verbleibt Julia für eine länge Zeit in Italien und bekommt mit nur diesem einem Satz die komplette Lebensphilosophie der Italiener erklärt.
La Dolce Far Niente - das süße Nichtstun! Keiner versteht es besser als die Italiener: einen Moment innehalten und die Zeit genießen. Die Zeit für einen kleinen Moment anhalten und einfach nur im Hier&Jetzt sein.
Und so trifft man sich gerne am frühen Abend zum Aperitivo. Es wird etwas Nettes getrunken, geredet, gelacht, der Sonnenuntergang genossen, dabei kleine Häppchen schnabuliert und über das Leben philosophiert.

Damit Ihr auch ein wenig "Dolce Far Niente"-Feeling geniessen könnt, habe ich für Euch zwei Rezept, die schnell gemacht sind und perfekt das Lebensmotto der Italiener verkörpern:




Limoncello Spritz
Pro Glas:
2 cl Limoncello
75 ml Prosecco
100-150 ml Mineralwasser
Eiswürfel
Zitronenscheiben einer Bio-Zitrone
Minze

Ca. 2-3 große Eiswürfel in ein Weinglas geben.
Limoncello dazu geben. ;it Prosecco und Mineralwasser auffüllen.
Mit Minze und Zitronenscheiben garnieren und servieren.


Zucciniwölkchen
2 kleine Zucchini
4 Eier , Gr. M
2 El Mehl
1/2 Tl  Salz
1 Tl Backpulver
2 El geriebener Parmesankäse
.........
500 g Kokos- oder Pflanzenfett

Die Zucchini in halbe, dünne Scheiben schneiden.
Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und verrühren.
Die Eier mit dem Mehl, Salz, Backpulver und Parmesan vermischen und die Zucchinischeiben unterrühren.
Pflanzenfett/Kokosfett in einem Topf erhitzen. Ca. 1 Esslöffel von der Masse in das heiße Fett geben und goldgelb ausbacken. (Nicht mehr als 3 auf einmal) 
Anschließend die Wölkchen auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und etwas salzen.

Die Zucchiniwölkchen schmecken warm wie auch kalt sehr lecker!


Geniesst La Dolce far Niente!
Salut... Eure mellimille


Sonntag, 16. Januar 2022

Sushi (ohne Fisch) // Rezension: "Tokyo" & "Japan Easy Vegan" vom Tim Anderson


*Rezension/Werbung
Sushi und die japanische Küche sind gerade voll im Trend und dieser Trend ist auch bei uns Zuhause seit einer Weile angekommen. Wer hätte gedacht, das unsere Kinder einmal rohen Fisch essen werden? Und das dann auch noch freiwillig...

Bei meinen Mädels fing es mit vegetarischem Sushi an. 
Inzwischen findet man in unserem Kühlschrank viele verschiedene Sushi-Varianten von Maki, Nigiri, Inside-Out Rolls, und außerdem noch Ramen, Gyoza, Mochi und Edame auf dem Speiseplan. 
Und ich denke, wir sind noch lange nicht am Ende der für uns experimentellen japanischen Kochphase angelangt.

Zwei neue Kochbücher haben bei uns Einzug gehalten und meine Töchter lieben sie einfach. 
Wäre die japanische Küche auch was für euch? Dann stelle ich euch heute gerne einmal die beiden Kochbücher von Tim Anderson vor:





  • Herausgeber ‏ : ‎ Südwest Verlag (9. März 2020)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 256 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3517098523
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3517098524
  • Originaltitel ‏ : ‎ TOKYO STORIES
  • Abmessungen ‏ : ‎ 19.7 x 3 x 25.6 cm

Der Verlag über die Bücher:
"Dieses Buch ist ›dreifach‹ unwiderstehlich! 
1. Dank seiner luxuriösen Ausstattung mit Prägung, Goldfoliendruck und pinkfarbenem Schnitt. 
2. Wegen der außergewöhnlichen Gestaltung und Fotografie, welche die unglaubliche Vielfalt an Geschmäckern die diese Stadt ausmachen, quasi live erlebbar macht. 
3. Aufgrund der authentischen Stories und Rezepte.

TOKYO STORIES ist eine spannende Reise mit dem Tokyo-Kenner Tim Anderson, der in den Labyrinthen der unterirdischen Kaufhäuser genauso zuhause ist, wie in den Restaurants der obersten Luxushoteletagen und in den unzähligen Nudelläden, Sushi-Bars und Yakitori-Hütten dazwischen. Mit sicherem Instinkt hat er die Rezepte aufgespürt, in denen sich die schillernden Facetten der urbanen Genusswelt aufs Beste widerspiegeln. Dazu gehört eine cremige Maissuppe aus einem Food-Automaten genauso, wie ein unerwartet gutes Cheese-Fried-Chicken aus einem Convenience-Store. Authentische Gerichte wie Gyoza, Ramen, Onigiri, selbstgemachte Currys, Udon und vieles mehr dürfen natürlich nicht fehlen. Mit über 80 vor Ort recherchierten Rezepten, deren Quellen sich in spannenden Reportage- und Food-Fotos widerspiegeln, und den lebendig erzählten Anekdoten des Autors, ist dieses Buch ein Muss für jeden Tokyo-Fan und für alle, die verdammt gutes japanisches Essen lieben."


  • Herausgeber ‏ : ‎ Südwest Verlag; 2. Edition (15. März 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 208 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3517099716
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3517099712
  • Originaltitel ‏ : ‎ VEGAN JAPANEASY
  • Abmessungen ‏ : ‎ 19.8 x 2.5 x 25.6 cm

"Ob Sie es glauben oder nicht, die japanische Küche ist ziemlich vegan-freundlich. Viele Gerichte sind vegan oder können ganz einfach »veganisiert« werden. Sie können die unvergleichlich köstlichen, umamireichen Rezepte des modernen japanischen Soul Food genießen, ohne auch nur ein Produkt aus der Fleisch- oder Käsetheke zu verwenden. Und das Beste: alles ist super einfach!

Tim Anderson stellt in diesem Buch über 80 vegane Rezepte vor – selbstverständlich komplett ohne pseudovegane Ersatzstoffe, aber mit besonders viel Geschmack. Die breit gefächerte Rezeptsammlung reicht von Klassikern wie Gemüse-Tempura, Onigiri, Pilz-Gyoza und Agedashi Tofu bis hin zu modernen Interpretationen wie Blumenkohl-Katsu-Curry, Französische Zwiebel-Ramen oder Mapo Tofu mit Buchweizen. Einige unwiderstehliche Desserts und Getränke, wie Butterscotch-Brownies mit Sojasauce, Pfirsichsorbet mit Sake oder Wassermelonen-Mojito runden die Auswahl perfekt ab. Alle Rezepte sind mit gut erhältlichen Zutaten einfach zuzubereiten. Egal, ob Sie die vegane oder die japanische Küche neu entdecken wollen (oder beides zugleich), oder Ihr fleischfreies Rezeptrepertoire erweitern möchten, dies ist das perfekte Buch für Sie!"


Meine Meinung über die Bücher:
Diese Bücher sind ein Feuerwerk! Ein Feuerwerk der Farben, der Kreativität und der Sinne!
Auch wer nichts mit der japanischen Küche und Kultur bisher zu tun hatte, wird nach diesen Büchern über eine Reise nach Tokio nachdenken.

Der 1. Platz geht an die Buchaufmachung. Noch nie hatte ich so kreativ gestaltete Bücher in den Händen. 
Auch meine Töchter lieben diese Bücher und greifen immer wieder nach ihnen, um sich neue Kochideen zu holen oder aber einfach nur zum Anschauen und Wegträumen.
Die kreative Aufmachung wird auch im Inneren des Buches fortgesetzt. Modern, innovativ, kreativ und durchdacht.
Die Bilder zeigen nicht nur die Gerichte aus den Rezepten, sondern laden den Leser auf eine Sightseeingtour durch Tokio ein.

Die Rezepte sind vielseitig. 
Allerdings sind diese Bücher nicht unbedingt für Kochanfänger geeignet und man sollte schon eine gewisse Kocherfahrung haben, wenn man an sich die Rezepte heranwagt.
Viele Gerichte sind schnell zubereitet und auch die Rezepte aus dem "Tokyo" -Kochbuch lassen sich prima veganisieren. 
Eine gewisse Grundausstattung an japanischen Gewürzen und Zutaten bedarf es schon, damit der Leser mit dem Kochen und Ausprobieren der Rezepte beginnen kann.
Mit je 80 Rezepten pro Buch dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Sehr schön sind die vielseitigen Streetfood-Rezepte, die manchmal dem europäischen Gaumen etwas angepasst wurden oder für die etwas wenigere Mutigen der japanischen Küche geeignet sind.
Manche Rezepte sind recht zeitintensiv, dafür aber auch andere relativ schnell zubereitet.
Der Schwierigkeitsgrad wird zu jedem Rezept mit angegeben

Sehr gut gefallen mir die Anekdoten zu den Gerichten und die genauen Erklärungen wie z.B. was beim Sushi-Reis kochen zu beachten ist.
Außerdem liebe ich den Schreibstil von Tim Anderson: Locker, flockig und mit Humor.

Sicherlich werden wir nicht jedes Rezept nach kochen, da uns manches vielleicht doch etwas zu experimentell ist, aber im Großen und Ganzen kann ich nur eine absolute Kaufempfehlung für diese Kochbücher von Tim Anderson aussprechen.


Sushi

150 g Sushireis
190 ml Wasser
ca. 2-3 El Reisessig
1 große Prise Salz
-------
ca. 3 Nori Blätter
-------
Gemüse wie z.B. Gurke, Avocado, Paprika, Karotte, ect.
evtl. Frischkäse
(Optional: Fisch wie z.B. Thunfisch, Lachs, ect. in Sushiqualität)

Den Sushireis vor dem Kochen gut waschen, so das die Stärke raus gewaschen ist.
Den Reis mit dem Wasser zum Kochen bringen. Nun die Temperatur auf die niedrigste Stufe stellen und den Reis 15 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen und anschließend von der Kochstelle nehmen.
Den gekochten Reis vorsichtig mit Stäbchen oder einer Gabel auflockern und bei geschlossenem Deckel noch weitere 5 Minuten ruhen lassen.
Den Reis in eine flache große Schüssel geben und mit dem Essig besprenkeln und dem Salz würzen. Mit Stäbchen oder einer Gabel erneut den Reis vorsichtig lockern und somit die Gewürze einarbeiten.
Den Reis abkühlen lassen und dann zum "Rollen" verwenden.

Für das Rollen des Sushis zu erst das Gemüse waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf die Sushi-Bambusmatte legen. 
1/3 des leicht abgekühlten Sushi-Reises mit angefeuchteten Fingern in einer dünnen Schicht auf dem Noriblatt verteilen. Das obere Drittel des Noriblattes frei lassen. 
(Evtl. eine dünne Schicht Frischkäse auf den Reis streichen.)

Die Füllung mittig auf dem Reis verteilen. Das Noriblatt langsam und mit Hilfe der Bambusmatte so fest wie möglich über die Füllung falten. Das Noriblatt bis fast zum Ende einrollen. Die Matte wird nicht mit eingerollt. 
Das letzte Stück mit etwas Wasser befeuchten und die Rolle vollständig schließen. Die Sushi Rolle mit einem scharfen, nassen Messer in ca. 2-3 cm breite Ringe schneiden.
Für 2 weitere Rollen ebenso verfahren.
Optional mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren. 



Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

* Danke an den SüdwestVerlag und an Random House, die mir diese Bücher zur Verfügung gestellt haben.

** Danke an meine Tochter, die mir dieses selbstgemachte Sushi zur Verfügung gestellt hat.