Posts mit dem Label Süßes Gebäck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Süßes Gebäck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 23. Oktober 2026

Halloween Brownies


Halloween steht vor der Tür und da darf natürlich auch etwas Süßes nicht fehlen. Dieses Jahr habe ich mich für saftige Schokobrownies entschieden, die mit einem Spinnennetz aus Marshmallows dekoriert werden. Das sieht nicht nur ziemlich cool aus, sondern ist auch viel einfacher gemacht, als man vielleicht denkt.

Die Brownies sind richtig schön schokoladig, innen noch etwas weich und dabei schnell zusammengerührt. Das Highlight ist aber definitiv das Spinnennetz. Dafür werden ein paar Marshmallows kurz in der Mikrowelle geschmolzen und anschließend mit den Fingern zu dünnen Fäden gezogen. Zugegeben, das Ganze ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit und anfangs braucht man ein bisschen Übung. Aber genau das macht auch Spaß, und das Ergebnis muss überhaupt nicht perfekt aussehen. Je wilder die Fäden über den Brownies verteilt sind, desto besser passt es zu Halloween.

Ich finde, solche einfachen Ideen sind oft die schönsten. Man braucht keine besonderen Backutensilien und muss auch kein großes Dekorationstalent haben. Die Brownies lassen sich außerdem gut vorbereiten und sind ein toller Hingucker auf dem Halloween-Buffet.




Halloween Brownies

Zutaten für ca. 12 Stück

125 g Butter
150 g Zartbitterschokolade
2 Eier
125 g brauner Zucker
1 Prise Salz
100 g Mehl
25 g Backkakao
1 TL Backpulver
5–6 Marshmallows
Zuckeraugen

Zubereitung

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen und eine kleine, quadratische Backform mit Backpapier auslegen.
Die Schokolade zusammen mit der Butter bei schwacher Hitze schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Eier, Zucker und Salz einige Minuten cremig aufschlagen. Anschließend die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren.
Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und kurz unter den Teig rühren.
Den Teig in die Form geben und etwa 20–25 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
Die Marshmallows in einer mikrowellengeeigneten Schüssel bei 600 Watt etwa 15–20 Sekunden erwärmen, bis sie weich sind. Bei Bedarf noch einige Sekunden weiter erhitzen.
Sobald die Marshmallowmasse nicht mehr heiß ist, mit den Fingern in die Masse und anschließend die Finger auseinanderziehen. Die entstandenen dünnen Fäden wie ein Spinnennetz über die Brownies legen. Mit Zuckeraugen dekorieren.
Das Marshmallow-Spinnennetz fest werden lassen und die Brownies in etwa 12 Stücke schneiden.



Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


 

Samstag, 12. September 2026

Schokoschnecken


Wenn die Tage langsam kürzer werden, draußen die ersten Blätter fallen und man es sich drinnen wieder so richtig gemütlich macht, beginnt für mich die Soulfood-Zeit. Und was könnte da besser passen als frisch gebackene Hefeschnecken?
Diese Schoko-Hefeschnecken sind wunderbar weich und fluffig, innen herrlich schokoladig. Am allerbesten schmecken sie natürlich noch leicht warm, wenn die Schokolade schön weich ist. Dazu eine große Tasse Kaffee oder Tee, eine kuschelige Decke und ein verregneter Herbstnachmittag: mehr braucht es manchmal einfach nicht. 

Und keine Sorge vor Hefeteig: Die Schnecken brauchen zwar ein bisschen Zeit zum Gehen, die eigentliche Zubereitung ist aber wirklich unkompliziert. Das Warten lohnt sich spätestens beim ersten Biss in eine noch warmen Schokoschnecke.



Schokoschnecken

220 ml lauwarme Milch
30 g frische Hefe
1 TL Zucker
75 g weiche Butter
60 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
500 g Mehl
100 ml Sahne

Für die Füllung

ca. 250–300 g Schokocreme
100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokochunks

100 g Schokochunks

Zubereitung

Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln, 1 TL Zucker dazugeben und verrühren. Etwa 10 Minuten stehen lassen.

Anschließend Hefemilch, Butter, Zucker, Ei und Salz in eine große Schüssel geben. Mehl dazugeben und alles mehrere Minuten zu einem weichen, geschmeidigen Hefeteig verkneten.

Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Den Teig anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 5 mm dicken Rechteck ausrollen. Mit der Schokocreme bestreichen und die gehackte Schokolade darauf verteilen.

Von der langen Seite her aufrollen und in etwa 3–4 cm dicke Schnecken schneiden. Die Schoko Rolls mit etwas Abstand in eine gefettete Auflaufform setzen und nochmals 20–30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Die 100 ml Sahne gleichmäßig über die Rolls gießen und anschließend etwa 25–30 Minuten backen.

Nach dem Backen die restlichen Schokochunks auf den warmen Schnecken verteilen.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille

 

Sonntag, 14. Juni 2026

Schwedischer Midsommar: Polarbröd, Forellenfrischkäse-Aufstrich, gegrillter Lachs mit Dill-Kapern-Pesto, schwedischer Kartoffelsalat, knusprige Kardamomkekse und Erdbeerkuchen mit Vanillepudding

Wenn die Tage in Schweden kaum noch dunkel werden und die Natur in voller Blüte steht, beginnt eine der schönsten Zeiten des Jahres: Midsommar. Das traditionelle Mittsommerfest wird 2026 am 19./20. Juni gefeiert und gilt für viele Schweden als der eigentliche Höhepunkt des Jahres und noch wichtiger als Weihnachten.



Midsommar ist ein Fest des Lichts, der Gemeinschaft und der Lebensfreude. Familien und Freunde kommen zusammen, schmücken die Midsommarstång mit Birkenzweigen und Blumen, tragen Blumenkränze im Haar, singen traditionelle Lieder und genießen die langen Sommerabende im Freien. Besonders schön ist es, das Fest im eigenen Garten zu feiern: zwischen blühenden Beeten, unter Lichterketten und mit einer festlich gedeckten Tafel voller schwedischer Köstlichkeiten.



Zu Midsommar darf das Essen unkompliziert sein: frische Zutaten, leichte Aromen und Rezepte, die mehr Zeit mit Gästen als in der Küche ermöglichen. 
Ob knackige Salate, neue Kartoffeln, aromatische Kräuter oder süße Beeren. Einfache Gerichte bringen den nordischen Sommer auf den Tisch und zeigen, dass Genuss keine stundenlange Vorbereitung brauchen. Perfekt für lange Abende, gute Gespräche und entspanntes Feiern unter freiem Himmel.




Bei unserem Midsommar-Buffet durfte natürlich frisches Polarbröd nicht fehlen. Das weiche nordschwedische Fladenbrot ist die perfekte Grundlage für einen cremigen Forellenfrischkäse-Aufstrich.

Polarbröd
(ca. 20 Stück)

Zutaten
50 g frische Hefe (1 Würfel)
500 ml handwarmes Wasser
50 g Butter oder Margarine
50 ml Sirup
2 TL Salz
400 g Dinkelmehl
500 g Roggenmehl
etwas Mehl zum Ausrollen

Zubereitung
Die Hefe im handwarmen Wasser auflösen. Sirup, Salz sowie die weiche Butter oder Margarine hinzufügen und alles gut verrühren. Anschließend Dinkel- und Roggenmehl nach und nach einarbeiten und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und etwa 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf 275 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech darin erhitzen.

Den Teig nach der Gehzeit kurz durchkneten und in 20 gleich große Stücke teilen. Die Stücke zu kleinen Kugeln formen und etwa 5 Minuten ruhen lassen. Danach jede Kugel zu einem dünnen, runden Fladen ausrollen und die Oberfläche mehrmals mit einer Gabel einstechen oder einer speziellen Knäckebrot-Rolle ausrollen.

Die Fladen nochmals etwa 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend jeweils 3 bis 4 Fladen auf das heiße Backblech legen und auf der unteren Schiene etwa 3 Minuten backen.

Die fertigen Polarbröd auf einem Kuchengitter unter einem Küchentuch auskühlen lassen.

Tipp: Die Brote lassen sich hervorragend einfrieren und schmecken nach dem Auftauen fast wie frisch gebacken.





Forellenfrischkäse-Aufstrich

Zutaten
300 g Frischkäse
100 ml Sahne
250 g geräucherte Forelle
Saft einer halben Zitrone
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die geräucherte Forelle von eventuell vorhandenen Gräten befreien und zusammen mit Frischkäse, Sahne und Zitronensaft in einen Mixer oder ein hohes Gefäß geben.

Alles fein pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nochmals kurz durchmixen.

Den Aufstrich vor dem Servieren etwa 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.

Tipp: Der Forellenaufstrich schmeckt besonders gut auf frischem Brot, knusprigem Knäckebrot oder als Dip zu Gemüsesticks.



Es gab einen klassischen schwedischen Kartoffelsalat. 
Anders als viele deutsche Varianten kommt er leicht und frisch daher, mit jungen Kartoffeln, Kapern, Kräutern und einem feinen Dressing, das die Zutaten perfekt zur Geltung bringt.

Schwedischer Kartoffelsalat
Zutaten
600 g neue Kartoffeln (Frühkartoffeln)
250 g Kirschtomaten, halbiert
2-3 Snackgurken (oder eine halbe Schlangengurke)
1 kleine rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
80 g Kapern

Zutaten für das Kräuterdressing
1 Bund Dill
3 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
3 EL Wasser
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung
Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen und anschließend etwas abkühlen lassen. Danach halbieren oder in mundgerechte Stücke schneiden.
Tomaten halbieren und Gurke in Scheiben schneiden.

Die Kartoffeln mit den Kirschtomaten, Gurken, Kapern und der roten Zwiebel in eine Schüssel geben und alles vorsichtig vermengen.

Für das Kräuterdressing den Dill fein hacken. Mit Olivenöl, Weißweinessig verrühren, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
Das Dressing über den Kartoffelsalat geben, gut vermischen und durchziehen lassen.





Der Star des Abends war ein saftiges Stück gegrillter Lachs, serviert mit einem aromatischen Dill-Kapern-Pesto. 
Die Kombination aus frischem Dill, würzigen Kapern und zartem Fisch bringt den Geschmack des schwedischen Sommers direkt auf den Teller.

Gegrillter Lachs mit
Dill-Kapern-Pesto
Zutaten
Lachsfilet
1 Bund Dill
100 g Kapern
Olivenöl
Saft einer Zitrone

Zubereitung
Das Lachsfilet nach Wunsch würzen und auf dem Grill oder in einer Grillpfanne garen, bis es saftig und leicht gebräunt ist.

Währenddessen den Dill fein hacken und mit den Kapern, etwas Olivenöl und dem Zitronensaft vermischen. Alles gut verrühren und einige Minuten durchziehen lassen.

Den gegrillten Lachs auf einer Platte anrichten und das Dill-Kapern-Pesto darübergeben.

Tipp: Dazu passen neue Kartoffeln, Ofenkartoffeln oder ein frischer Blattsalat besonders gut.




Als süßer Abschluss des Festes standen knusprige Kardamomkekse auf dem Tisch. 
Ihr warmer, würziger Duft gehört in Schweden einfach zum Sommer dazu.

Knusprige Kardamomkekse
(ca. 100 Stück)
Zutaten
1 EL ganze Kardamomkapseln
200 g Butter
150 g Zucker
50 ml heller Sirup
300 g Weizenmehl
1 TL Backpulver

Zubereitung
Die Kardamomkapseln grob im Mörser zerstoßen (oder gemahlenen Kardamom verwenden). Butter, Zucker und Sirup schaumig rühren. Den Kardamom sowie das mit Backpulver vermischte Mehl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in zwei gleich große Portionen teilen und jeweils zu einer Rolle von etwa 4 cm Durchmesser formen. Die Rollen in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teigrollen in dünne Scheiben schneiden und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.

Die Kekse auf der mittleren Schiene etwa 8-10 Minuten backen, bis sie leicht goldgelb sind. Anschließend vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Tipp: In einer gut verschlossenen Dose bleiben die Kardamomkekse mehrere Wochen frisch und entwickeln dabei sogar noch mehr Aroma.




Noch verführerischer als die Kekse war der Erdbeerkuchen mit Vanillepudding: ein knuspriger Mürbeteigboden, cremige Vanillefüllung und süße Erdbeeren. Ein Dessert, das Midsommar auf perfekte Weise abrundet.

Erdbeerkuchen mit
Vanillepudding
Zutaten für den Mürbeteigboden
250 g Mehl
125 g kalte Butter
75 g Zucker
1 Prise Salz

Zutaten für den Vanillepudding
500 ml Milch
40 g Speisestärke
40 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote

Außerdem
500 g frische Erdbeeren

Zubereitung
Für den Mürbeteigboden Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Stückchen hinzufügen und mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Das Ei dazugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Den Teig ausrollen, in eine gefettete Tarte- oder Springform legen und einen kleinen Rand formen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und etwa 20 bis 25 Minuten goldgelb backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.

Für den Vanillepudding etwas von der Milch abnehmen und mit Speisestärke und Zucker glatt verrühren. Die restliche Milch zusammen mit der Vanille aufkochen. Die angerührte Stärke einrühren und unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen, bis der Pudding eindickt. Den Pudding vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Den Vanillepudding auf dem ausgekühlten Mürbeteigboden verteilen und glatt streichen.

Die Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Früchte gleichmäßig auf dem Pudding verteilen. Mit Schokoladeraspeln oder gehackten Pistazienkerne und essbaren Blüten verzieren,

Den Erdbeerkuchen bis zum Servieren kühl stellen.





Während die Sonne langsam hinten am Feldrand verschwindet und die Gespräche bis in den späten Abend hinein andauern, wird wieder einmal deutlich, warum die Schweden ihr Midsommar so lieben: Es ist ein Fest, von gemeinsamen Momenten, gutem Essen und dem Gefühl, den Sommer in seiner schönsten Form zu feiern.



God natt och vi ses snart.
Salut.... Eure mellimille


Samstag, 9. Mai 2026

Puddingteilchen mit Erdbeeren


Frühling auf dem Wochenmarkt ist für mich vor allem eins: Spargel, Rhabarber und die ersten wirklich guten Erdbeeren. Nicht die wässrigen aus dem Supermarkt, sondern die, die nach etwas riechen und auch so schmecken. Ich kaufe dann meistens mehr, als ich eigentlich brauche.
Dieses Mal sind daraus einfache Puddingteilchen geworden. Nichts Aufwendiges aus einem ganz normaler Hefeteig, dazu selbst gekochter Vanillepudding. Die Erdbeeren kommen erst ganz am Ende drauf und werden direkt auf den Pudding gelegt. Mehr braucht es nicht. Kein Schnickschnack, kein Guss, kein extra Zucker.
Was ich daran mag: Es ist ein etspanntes Rezept. Man muss nichts perfekt machen. Der Teig darf ein bisschen ungleichmäßig sein und die Erdbeeren sowieso. 
Am Ende schmeckt es trotzdem genau richtig: fluffig, cremig und mit dieser frischen Säure, die nur gute Erdbeeren haben.



Puddingteilchen mit Erdbeeren

Zutaten:
500 g Weizenmehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe
100 g Zucker
350 ml lauwarme Milch

1 Päckchen Vanillepuddingpulver (nach Packungsanleitung zubereitet)

Erdbeeren (ganz)
Mandelblättchen
ein paar gehackte Pistazienkerne

Zubereitung:

Mehl, Salz, Trockenhefe und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die lauwarme Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und etwas abkühlen lassen.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und in etwa 10 Streifen schneiden. Jeden Streifen leicht verdrehen und zu einem Kreis formen. Die Enden gut zusammendrücken und die Kränze auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

In die Mitte der Kreise den Vanillepudding geben. Den Rand leicht mit etwas Milch bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Die Teilchen noch einmal kurz ruhen lassen und anschließend bei 170°C Umluft etwa 20–25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Nach dem Backen die Teilchen mit ganzen Erdbeeren und einigen Pistazienkerne bestücken und mit Puderzucker bestäuben. Auf dem Blech abkühlen lassen!



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille



Sonntag, 26. April 2026

Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren

 


Endlich haben Erdbeeren wieder Saison und frisch vom Markt schmecken sie einfach am besten. Sie sind so schön süß, saftig und bringen Farbe und Frische in die Küche. Ich nehme dann meistens eine Schale mehr mit. Eine zum gleich Naschen und die andere, weil man daraus so viele einfache und leckere Sachen daraus zaubern kann.
Am Wochenende darf es bei mir gern etwas Gebackenes sein, aber ohne großen Aufwand. Diese Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren sind dafür genau richtig. Der Teig ist schön fluffig, die Quarkfüllung cremig und die Erdbeerstücke sorgen für eine fruchtige Note. Beim Backen werden sie weich und geben genau die richtige Süße ab.

Ich mag solche Rezepte besonders, weil sie unkompliziert sind und trotzdem etwas hermachen. Man kann die Hörnchen gut vorbereiten und frisch aus dem Ofen schmecken sie einfach am besten, noch leicht warm, mit ein bisschen Puderzucker oben drauf.
Ob zum entspannten Sonntagsfrühstück oder später zum Kaffee am Nachmittag: sie passen eigentlich immer. Genau das Richtige für diese Jahreszeit: saisonal, einfach und richtig lecker. 




Cheesecake Hörnchen mit Erdbeeren

Zutaten
•⁠  ⁠250 g Magerquark 
•⁠  ⁠1 Päckchen Vanillepuddingpulver
•⁠  ⁠7 EL Zucker
•⁠  ⁠½ Würfel Hefe (ca. 21 g)
•⁠  ⁠250 ml Milch
•⁠  ⁠100 ml Öl
•⁠  ⁠500 g Dinkelmehl
•⁠  ⁠1 Prise Salz
•⁠  ⁠1 Päckchen Backpulver
•⁠  ⁠2 Eier
•⁠  ⁠200 g Erdbeeren (klein geschnitten) 
•⁠  ⁠50 g Mandelblättchen
• Puderzucker


Quark, Puddingpulver und 3 EL Zucker verrühren. 
Hefe zerbröseln und mit 4 EL Zucker verrühren, bis sie flüssig wird. 
Milch lauwarm erwärmen, Öl dazugeben. 
Mehl, Salz und Backpulver mischen. 
1 Ei, Hefemischung und Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.

Teig in 10-12 Stücke teilen. Jedes Stück oval ausrollen. Oben mit einem Messer senkrecht kleine Schnitte einschneiden. Unten ca. einen Esslöffel Quarkcreme und einige Erdbeerstückchen  darauf geben. Von unten aufrollen und zu Hörnchen formen.
Hörnchen auf ein Backblech legen. Mit dem zweiten Ei bestreichen und mit Mandeln bestreuen. 
Bei Umluft 160 °C ca. 15 Minuten backen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille