Samstag, 12. Dezember 2020

Safranrolle mit weißer Schokoladensahne und Granatapfelkerne // Saffransrulltårta med vit chokladgrädde och granatäpplekärnor


Morgen ist es wieder soweit: in Schweden wird traditionell am 13.12. das Luciafest gefeiert. 
An diesem Tag ist die älteste Tochter einer Familie die "Luciabraut". Dafür bekommt sie ein weißes Kleid angezogen, das mit einer roter Schleife in der Taille gebunden wird und einer Lichterkrone auf den Kopf gesetzt.
Zusammen mit ihren Geschwistern weckt sie die Eltern und bringt ihnen Kaffee und Gebäck ans Bett. Dabei werden Gedichte und Lieder vorgetragen.

Seit einigen Jahren feiern auch wir bei uns Zuhause das Luciafest.
Es liegt einfach an der Gemütlichkeit und schönen Stimmung, die dieses Fest mit sich bringt, aber auch an dem unheimlich leckeren Safrangebäck, das es an diesem Tag immer gibt. Am bekanntesten sind sicherlich die Lussekatter. Es gibt in Schweden aber noch weit aus andere Leckereien mit Safran wie z.B. Safrankuchen, Luciagebäck aus dem Bräter, herzhafte Safranbrötchen oder Safranschlingen, Safrankonfekt,......



Safranrolle
4 Eier 
120 g Zucker
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
2 El kaltes Wasser
4 g Safran
170 g Mehl
1 Tl Backpulver
etwas Zucker
.................
Schokoladensahne
Kerne von 1 Granatapfel
kleine Zweige von Rosmarin
etwas Kristallzucker

Puderzucker

Die Eier mit dem Zucker,Vanillezucker, Safran und Wasser schaumig schlagen, bis sich die Eiermasse hellgelb gefärbt hat. Das kann 10 Minuten dauern.
Nun das Mehl und Backpulver mischen und unter die Eischaumcreme heben.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und glatt streichen.
In den vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft geben.
Ca. 8 -10 Minuten backen bis der Kuchen hellgoldgelb gebacken ist.

Aus dem Backofen nehmen und gleich auf ein sauberes, trockenes und gezuckertes Geschirrtuch stürzen. Backpapier vorsichtig entfernen.
Anschließend vorsichtig die Biskuitrolle mit Hilfe des Tuches
zusammenrollen und abkühlen lassen.

Zum Befüllen vorsichtig die Rolle wieder ausrollen und vorsichtig die Schokoladensahne auf der Teigplatte verstreichen und die Granatapfelkerne verteilen. 
Evtl. etwas Sahne und Kerne zum Verzieren zur Seite stellen.
Die kleinen Rosmarinzweige unter Wasser halten und anschließend in Zucker tauchen.
Rolle mit Sahne, Granatapfelkerne und Rosmarin verzieren und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Weiße Schokoladensahne
300 g weiße Kuvertüre
300 g Schlagsahne
3 x Sahnesteif

Für die Schokosahne Kuvertüre grob hacken. 
Die Sahne in einem Topf erwärmen und die Schokolade darin schmelzen. Schokosahne abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.

Die Schokoladensahne mit dem Handrührgerät aufschlagen und dabei das Sahnesteif unterrühren.


Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille



Sonntag, 6. Dezember 2020

Weihnachtsmarkt für Zuhause: Gebrannte Mandeln, Magenbrot und Langos



Ohhhhh, wie sehr fehlen sie uns in diesem Jahr: die Weihnachtsmärkte!
Für mich und meine Familie sind sie mit das schönste in der Vorweihnachtszeit. Am 1. Adventswochenende hält uns normalerweise nichts mehr zu Hause und an allen drei Abenden sind wir auf den schönsten Weihnachtsmärkte im Rhein-Main-Gebiet unterwegs....

.... Bratwurstdurft, gebrannte Mandeln und heiße Maronen, an denen man sich immer ein wenig die Finger verbrennt. Magenbrot, Flammlachs, kalte Nasenspitzen und aufgewärmte rote Wangen von dem ein oder anderen Punsch. Lichterglanz, weihnachtsliedersingende Schulchöre und Kartoffelpuffer....

Ohhhh, wie sehr vermissen wir sie!
Aber nicht nur wir kamen auf die Idee: Wir holen uns den Weihnachtsmarkt einfach nach Hause.
Überall im Internet findet man schöne Rezepte und Idee für das Weihnachtsmarktfeeling zu Hause und ich muss wirklich sagen, dass unserer Abend im Garten so gemütlich und schön war, dass wir beschlossen haben an allen Sonntagen im Advent den Weihnachtsmarkt in unseren Garten zu holen.

Und vielleicht habt ihr auch Lust, auf ein paar Weihnachtsmarktgefühle für zu Hause... im Garten oder auf dem Balkon oder vielleicht beim Waldspaziergang?!


Magenbrot
 25 g Pottasche
300 ml starker heißer Kaffee
Saft von einer 1/2 Bio-Zitrone
600 g Zucker
150 g Honig
100 g Backkakao
1 Tl Zimt
1 Prise Salz
1 Messerspitze Nelkenpulver
1 Tl Lebkuchengewürz
900 g Mehl

Pottasche im Kaffee auflösen. Den Zitronensaft zur Kaffeemischung hinzufügen. In einer Schüssel Zucker mit Honig, Kakao, Zimt, Salz, Lebkuchengewürz und Nelkenpulver mischen 

Die flüssige Kaffeemischung nach und nach unter ständigem Rühren in die Trockenmischung einrühren. Zum Schluss das Mehl dazu geben. Alle Zutaten zu einem glatten, homogenen Teig verkneten. Die Masse anschließend in Alufolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 

Nach einer Stunde Ruhezeit den Teig zu daumendicken Würsten ausrollen. Mit genügend Abstand zueinander auf das Blech legen und die Teigwürste leicht andrücken. 

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C muss das Magenbrot zehn bis 15 Minuten backen. Das Nun das lauwarme Brot schräg in rautenförmige Stücke schneiden.

Für die Zuckerglasur 200 Gramm Puderzucker, 1 Tl Backkakao und etwas Wasser vermischen. Der Guss muss sich gut verstreichen lassen, darf aber nicht zu flüssig sein. Deshalb mit einer kleinen Menge Wasser beginnen löffelweise unterrühren bis der Guss die richtige Konsistenz hat. Das Magenbrot mit dem Guss glasieren und vollends auskühlen lassen.



Magenbrot und gebrannte Mandeln lassen sich wunderbar schon ein paar Tage vorher zubereiten und passen, hübsch verpackt, in jede Manteltasche beim Winterspaziergang oder, wenn ihr abends eine Runde lauft und dabei die schöne Weihnachtsbeleuchtung in der Nachbarschaft bestaunt.


Gebrannte Mandeln
250 g Zucker
180 ml Wasser
3 Pck. Vanillezucker
1 1/2 Tl Zimt
1/2 Tl Kardamom
1 Prise Salz
400 g Mandeln mit Schale

Zucker, Wasser, Vanillezucker, Salz, Zimt und Kardamom in eine beschichtete Pfanne mit hohen Rand geben. 
Die Zucker-Wasser-Mischung zum Kochen bringen und rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Die Mandeln dazu geben und rühren bis alle Mandeln gleichmäßig mit dem Zuckerwasser umhüllt sind.
(Achtung: nicht zu hohe Temperaturen verwenden, da der Zucker schnell braun wird. Wird der Zucker zu dunkel, schmecken die Mandeln bitter...)
So lange rühren und köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist und die Mandeln mit einer weißen Zuckerschicht umhüllt sind. Weiterrrühren, denn nach einiger Zeit beginnt die weiße Zuckerschicht zu karamellisieren. (Bitte Geduld! Das kann einige Minuten dauern... dabei immer schön rühren!)
Wenn die Mandeln nun schön glänzen vom Karamell, die Mandeln auf Backpapier breit verteilen und erkalten lassen. (Schön breit verteilen, denn sonst kleben die Mandeln zu einem Klumpen zusammen).

Gebrannte Mandeln sind nicht schwer zu machen. Man braucht nur etwas Zeit und Geduld! Bitte achtet darauf: Heißer Zucker/Karamell ist sehr sehr heiß und kann schlimme Verbrennungen verursachen.




Langos dürfen für uns auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen. Entweder mit Knoblauchcreme oder die süße Variante mit Apfelmus und ordentlich viel Zimtzucker.
Dieses Rezept hier habe ich vor einigen Jahren schon einmal hier auf dem Blog gepostet, aber es ist immer noch mein absolutes Langos-Lieblingsrezept und hat es verdient noch einmal hier zu erscheinen:


Langos 
mit Knoblauchcreme 

500 g Weizenmehl 
1 Würfel Hefe 
2 TL Salz 
250 ml Wasser, lauwarmes
100 ml Milch, lauwarme
2 TL Zucker 

Öl oder Fett zum Frittieren

200 g Käse, geriebener
200 g saure Sahne 
200 g Schmand 
3 Knoblauchzehe(n) 
Salz und Pfeffer

Für die Creme: saure Sahne und Schmand in eine Schüssel geben, den Knoblauch durch eine Presse drücken und dazugeben.
Gut verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken 
und mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Für die Langos Wasser und Milch leicht erwärmen. Die Hefe darin auflösen. In eine Schüssel das Mehl geben, die Hefe-Wasser-Milch dazu gießen. Alles vermischen und ½ TL Salz dazugeben. Den Teig kräftig kneten. 
Sollte der Teig noch an den Händen kleben, vorsichtig Mehl unterkneten, bis der Teig sich gut verarbeiten lässt. Sobald er glatt und fest ist, die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen.

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Die Hände etwas einölen, vom Teig kleine Stücke abreißen und zu flachen Fladen ziehen und drücken.In der Mitte dünner drücken und die Ränder etwas dicker lassen. Die Fladen in das heiße Öl geben, jedoch immer nur so viele Fladen, wie nebeneinander im Topf Platz haben. 

Sobald die eine Seite Farbe bekommen hat, umdrehen und fertig backen.
Aus dem Öl nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit ein wenig Salz bestreuen.
Mit der Creme bestreichen, den Käse darüber streuen und noch heiß servieren.

Tip (!): Wenn Ihr sie nach dem frittieren nicht mit Salz sondern mit Zucker und Zimt bestreut, dazu noch Apfelmus reicht, sind auch auch die süßen Sachleckermäulchen glücklich und zufrieden!




Lasst es Euch gut gehen und
Salut.... Eure mellimille



Samstag, 28. November 2020

Mohnstrudel mit Vanillesauce

 


Morgen ist es soweit: das erste Kerzlein an unserem Adventskranz darf angezündet werden.
Bei uns hat das große Plätzchen backen schon vor einigen Tagen begonnen und das ein oder andere Julgodis wurde vorbereitet. 
In Schweden sagt man zum Backen in der Vorweihnachtszeit Julbak und ganz in der Tradition der Schweden gibt es bei uns sonntags zum Kaffee trinken eine weihnachtliche Schlemmerleckerlei wie zum Beispiel dieser Mohnstrudel mit Vanillesauce.

Dieser Mohnstrudel ist wirklich ruckizucki gemacht, lässt sich wunderbar für Besuch oder als Dessert vorbereiten und schmeckt warm wie auch kalt ausgezeichnet...



Mohnstrudel

1 Rolle Strudelteig /Yufkateig
(9 Blatt)
500 g Fertig-Backmohn
100 g gehackte Mandeln
120 g flüssige Butter
Puderzucker


Drei Strudelteigblätter zu einem langen Rechteck/Streifen auf einem mit Mehl bestäubten Küchentuch auslegen und großzügig mit der flüssigen Butter bestreichen.
Die nächsten drei Teigblätter auf die ersten drei Teigblätter legen und ebenfalls mit Butter bepinseln. 
Mit den letzten drei Teigblätter genauso verfahren.

Den Backmohn auf den Strudelteig geben und mit Hilfe eines Messers vorsichtig bis zu den Teigrändern verstreichen.
Die gehackten Mandel auf der Mohnschicht verteilen.

Mit Hilfe des Tuches den Strudel von der Längsseite aus aufrollen.
Den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und noch einmal mit der flüssigen Butter rundherum bestreichen.
In den vorgeheizten Backofen geben und bei 170°C für ca. 20 Minuten goldgelb backen. 
Nach 10 Minuten Backzeit muss der Strudel noch einmal mit Butter bestrichen werden.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Vanillesauce

1 Vanilleschote
1 l Vollmilch
2 El Milch
2 El Speisestärke
4-5 El Zucker
200 ml Schlagsahne

Die Milch in einen Topf geben.
Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen.
Das Vanillemark, die Vanilleschoten und den Zucker zur Milch geben und erhitzen.
Topf von der Herdplatte nehmen und 15-20 Minuten die Vanille durchziehen lassen.
Die Vanilleschote entfernen und den Topf wieder auf die Herdplatte stellen und erneut erhitzen.
Die Speisestärke mit den 2 El Milch glatt rühren und zur heißen Vanillemilchmischung geben.
Unter Rühren wird alles weiter erhitzt bis die Milchmischung eindickt.
Von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.
Die Schlagsahne dazu rühren und servieren.
Tipp: Die Sahne steif schlagen und unterheben, dann wird die Vanillesauce fluffiger.



Lasst es Euch gut gehen und

Salut... Eure mellimille



Schwedische Julgodis / Weihnachtssüßigkeiten:




Mittwoch, 18. November 2020

Praline Al Mascarpone (Mascarpone-Pralinen) und Rezension zu Melissa Fortis Weihnachts-Backbuch

* Werbung/Rezension

Wie jedes Jahr versüße ich uns die Adventszeit mit kleinen und leckeren Julgodis.
Julgodis sind Weihnachtsleckereien auf Schwedisch! Sie verbreiten eine so herrliche Weihnachtsstimmung beim Zubereiten und Verpacken von verschiedenen Weihnachtsleckereien. Dies gehört in Schweden ebenso zur Vorweihnachtszeit und zum Weihnachtsfest wie der Tanz um den Weihnachtsbaum, Kerzenschein und der Weihnachtsschinken.



Dieses Jahr starte ich meine Julgodis-Zeit aber nicht mit einem typisch schwedischen Julgodis-Rezept, sondern es wird italienisch.
Inspiriert hat mich dazu das Weihnachts-Backbuch von Melissa Forti, das ich euch heute vorstellen möchte:

  • Gebundene Ausgabe : 224 Seiten
  • ISBN-10 : 3791386360
  • ISBN-13 : 978-3791386362
  • Abmessungen : 19.2 x 2.5 x 25.2 cm
  • Herausgeber : Prestel Verlag (21. September 2020)
  • Sprache: : Deutsch

Über das Buch: Was passt besser in die stimmungsvolle Vorweihnachtszeit und die opulenten Festtage als vorzügliches Gebäck? Melissa Forti, kreative Interpretin italienischer Backtradition, präsentiert mit ihrem edel ausgestatteten Weihnachtsbackbuch einen Schatz an süßen Leckereien, der unvergleichlichen Genuss garantiert. 70 Rezepte – von kleinen Naschereien über spektakuläre Kuchenkreationen bis zu Weihnachtsbroten – verbinden das kulinarische Erbe von Melissas Heimatland Italien mit zeitgenössischer Konditorkunst und internationalen Einflüssen. Nachhaltig gebacken und liebevoll in Melissas barocker Ästhetik in Szene gesetzt, wird das im Buch versammelte Backwerk ein Blickfang auf jedem Weihnachtstisch sein!



Meine Meinung über das Buch: 
Gleich als erstes muss ich sagen, dass dieses Backbuch ein Augenschmaus ist. Der Leser könnte sich stundenlang durch dieses Buch blättern und an den wunderschönen, eleganten und stilvollen Bildern erfreuen. 
Die Bilder vermitteln gleich eine Weihnachtsstimmung und laden zum Nachbacken der Rezepte ein.
Das Weihnachts-Backbuch ist sehr hochwertig und edel. 

Die Rezepte sind vielseitig und haben wunderschön klingende Namen wie zum Beispiel Biancomangiare all'Amaretto, Il Mio Strudel alla Ricotta e Cioccolato, Pan D'Arancio, Mostaccioli di Napoli, Gianduiotto, Praline al Mascarpone,...
Eingeteilt ist Buch in drei Kapitel: "Große Torten & prächtige Kuchen", "Plätzchen, Kleingebäck & mehr" und "Weihnachtsbrote & anderes Gebäck".
Der Leser findet einfache/leichte bis zu zeitaufwendige/schwierige Rezepte, die schon ein wenig Backerfahrung und Fingerspitzengefühl benötigen.

Jedes Rezept bringt auch noch eine kleine Anekdote mit sich zum Beispiel aus welcher Region es stammt und was sich dahinter verbirgt. 
Die benötigten Zutaten sind nicht zu ausgefallen und lassen sich leicht in jedem Supermarkt besorgen.

Im Vordergrund steht natürlich die italienische Weihnachts-Backkunst. Gleich hat man als Leser die vielen kleinen Pasticceria vor Augen, die ihre Kunden mit vollen Auslagen in den Schaufenstern locken und verführen: Panettone, Panforte di Siena, Babà, Florentiner, Mandel- und Pistaziengebäck... einfach himmlich!

Dies ist ein Backbuch ganz nach meinem Geschmack und ich werde es noch öfters in die Hand nehmen um darin zu stöbern bzw. mir mit dem ein oder anderen Rezept italienisches Weihnachtsflair nach Hause zu holen.




Praline Al Mascarpone
(Mascarpone-Pralinen)

400 g Zartbitterschokolade,
fein gehackt
200 g fester Mascarpone

( Likör, Orangenabrieb, Kaffeepulver)

Zum Dekorieren: Kakaopulver, Kokosraspel, 
fein gemahlene Pistazien, Krokant,...
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Die Schokolade über einem Wasserbad und unter gelegentlichem Rühren langsam schmelzen.
Anschließend die Schokolade abkühlen lassen bis sie nur noch leicht warm ist. 
Die Mascarpone glatt rühren und die Schokolade unterheben.

Ich habe dann die Schokoladen-Mascarpone-Masse gedrittelt und mit verschieden Zutaten verfeinert wie z.B. einem Teelöffel löslichen Kaffee, einem Eßlöffel Orangenabrieb oder einem Eßlöffel Limoncello....

Die Pralinenmasse für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und anschließend zu kleinen Kugeln formen.
Anschließend in Kakaopulver, Kokosraspel, Krokant, ect. wälzen.

Ich finde diese Pralinen sind eine wunderbare Geschenkidee!!!



Lasst es Euch gut gehen und

Salut... Eure mellimille


 * Lieben Dank an den Prestel-Verlag und Random House, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Gewürz-Butterplätzchen-Mumien



Es ist wieder einmal soweit:

uuuhhhhHAAAALLOOOOWWWEENNNNgrrrrrrr...

*Zähne klappernd* *Knie schlockernd* *Finger zitternd* *Kalter Schauer*

Eigentlich der Abend, an dem sich alle Frankensteins, Draculas, Hexen von Blairwitch, Mumien und Co. treffen!
Der Abend, an dem die Süßigkeitenindustrie Rekordumsätze verbucht, wo Zahnbürsten im Dauereinsatz sind, Zahnärzte ihre Goldzähne fletschen und Wärmflaschen vorsichtshalber
aus den Schränken hervor gekramt werden damit sie auf kugelrunde Bonbonbäuche gelegt werden.

Wie es dieses Jahr wird??? Wir werden es sehen....




... denn eigentlich ist Halloween der Abend vor dem ich zittere und bibbere...
Ich gestehe: Ich bin ein Angsthase!

Mit dem Hund alleine Gassi gehen, wenn es schon dunkel ist?
Gruselbahnfahrten im Vergnügungspark?
Stephen King und sein 'Friedhof der Kuscheltiere'?
'Scream', 'Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast' und 'Final Destination' ?
Spinnen, Schlangen, Krabbelviecher anfassen?
NEVER! 
NIEMALS! 
NIE!
Deswegen: Ich mag Halloween, so lange es niedlich und süß ist und nicht zu gruselig oder angsteinflößend.
Und da kommen mir diese Mumien-Butterplätzchen mit feinen Gewürzen genau richtig!
Manche schauen so putzig drein, dass ich fast Skrupel habe sie zu essen. 
Nicht, das ich am Ende noch als Mumienjäger gefürchtet bin....




Pumpkin-Spice-Butterplätzchen

Für den Teig:
125 g kalte Butter
250 g Mehl
120 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (M)
.................
Für den Guss:
150 g Puderzucker
2-3 El Milch
Zucker-Augen

Alle Zutaten für den Teig rasch miteinander verkneten bis ein schöner glatter Teig entstanden ist.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und kleine Männchen ausstechen.
Die Männchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C für 10-13 Minuten goldbraun backen.

Inzwischen den Guss mit Puderzucker und 2 El Milch verrühren.
Wenn der Guss zu dünn ist = Puderzucker hinzufügen
Wenn der Guss zu dick ist = einige Tropfen Milch hinzufügen.
Achtung: der Zuckerguss darf nicht zu dünn sein!

Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
Den Zuckerguss mit Hilfe eines Löffels oder einer Gabel wild auf die Plätzchen auftragen und mit den Zucker-Augen verzieren.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille