Mittwoch, 9. August 2023

Beeren Käsekuchen mit Streuseln


Wenn der Sommer schon nicht richtig in die Puschen kommen will, dann wenigstens etwas Summerfeelings auf dem Tisch, oder?! 
Wie wäre es denn mit diesem sommerlichen Beeren Käsekuchen und knusprigen Streuseln?
Er ist ruckizucki gemacht und genauso ruckizucki wieder verschwunden, weil sooooo leckerschmecker.

Ich habe mich für Blaubeeren und Johannisbeeren entschieden, aber ihr könnt diesen Käsekuchen auch mit Him-, Brom-, Stachel- oder Erdbeeren backen. Oder einfach mit allen Beeren der Saison? Mehr Sommer in einem Kuchen geht nicht!
Probiert es aus und berichtet mir gerne, welche eure Lieblingsvariante ist.



Beeren Käsekuchen mit Streuseln

Für den Teig:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Tl Zimt
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
1 Ei

Für den Belag:
500 g Speisequark
1 Pck. Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
2 Eier
2 El Zitronensaft
300 g gemischte Beeren
.........
Puderzucker
eine handvoll gehackte Pistazienkerne

Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Butter dazugeben und alles miteinander zu Streuseln verkneten.
Ca. 1/3 der Streusel zur Seite stellen.
Zum restlichen Teig das Ei hinzugeben und zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig abdecken und für 30 Minuten kalt stellen.

Die Beeren waschen und putzen.
Quark, Puddingpulver, Zucker, Eier und Zitronensaft in einer Schüssel verrühren.

Den Boden einer 24 cm Springform mit Backpapier auslegen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform legen. Dabei einen Rand mit andrücken. Den Mürbeteig mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Die Quarkmasse auf den Teig geben und mit den Beeren belegen. Die Streusel darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft für 45-60 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker und gehackten Pistazien bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Samstag, 15. Juli 2023

Johanisbeere-Baiser-Kuchen


Nun ist sie endlich da: die Zeit der roten sauren Früchtchen. 
In diesem Jahr leuchtet mir eine ganz schön große Menge rote Johannisbeeren aus meinem Garten entgegen und warten nur darauf, dass ich etwas feines aus ihnen zaubere.
Da diese roten Kügelchen einen gewissen Säuregrad mit sich bringen, verpacke ich sie gerne in kleinen süßen Baiserwölkchen auf einem feinen Kuchenboden. 
Diese Kombi ist einfach unschlagbar und nicht ohne Grund der All-Time-Favorite von meiner Mutter.
Zudem ist er blitzschnell gebacken und genauso schnell verschwunden. Denn eins ist Gewiss': es bleibt nicht nur bei einem Stück!



Johannisbeer-Baiser-Kuchen

4 Eier
150 g Zucker
150 g Mehl
2 Tl Backpulver
50 g zerlassene Butter
150 g Zucker
300 g rote Johannisbeeren



Die Eier trennen.
Das Eigelb mit dem Zucker ca. 5-10 Min. schaumig schlagen, danach das gesiebte Mehl mit Backpulver und der zerlassene Butter vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine runde, mit Backpapier ausgelegten Backform füllen 
und bei 160°C Umluft ca. 15 min backen.

In der Zwischenzeit Eischnee steif schlagen. Nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen.

Die gut abgetropften, gewaschenen und entstielte Johannisbeeren 
vorsichtig unterheben und die Masse auf dem gebackenen Kuchenboden wellenartig verteilen.

Solange backen, bis die Masse leicht gebräunt ist. (Stäbchenprobe!!!)

Den Kuchen abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Samstag, 8. Juli 2023

Zimtschneckeneis // Kanelbullar Glass


Als wir heute morgen bei sehr (sehr) sommerlichen Temperaturen im schwedischen Möbelhaus waren, gab es mittags zur Stärkung Zimtschnecken und Eis. 
Es durchfuhr mich wie ein Geistesblitz, warum ich bisher noch nicht auf die Idee gekommen bin, Zimtschnecken und Eiscreme zu kombinieren.
Und -Zack- war es geboren:mein schwedisches Kanellbullar Glass!

Der Hit an diesem Eis ist die Kombination von Zimt, Kardamom und kleinen Zimtschneckenstückchen.
Also: wo sind die Zimtschnecken-Liebhaber??? Ihr müsst es einfach probieren!



Zimtschneckeneis
400 g Sahne
500 g griechischer Joghurt
2-3 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlenen Kardamom
100 g Zucker
8 kleine Zimtschnecken 
(gibt es zum Beispiel zu kaufen beim schwedischen Möbelhaus)

Sahne steif schlagen. 
Joghurt, Zimt, Kardamom und Zucker verrühren und die Sahne unterheben.
Zimtschnecken in kleine Stückchen schneiden.

Variante 1: Die Zimtschneckenstücke unter die Eiscrememasse rühren. Die Masse in einem verschließbaren Behälter für 5 Stunden ins Eisfach stellen und 15 Minuten vor dem Verzehr herausnehmen.

Variante 2: Die Eiscrememasse für knapp eine Stunde in die Eismaschine geben. Kurz vor Ende der Kühlzeit die Zimtschneckenstücke unterrühren.
Das Eis gleich servieren oder in einem verschließbaren Behälter in den Gefrierer stellen.
15 Minuten vor dem Verzehr herausnehmen.



Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Sonntag, 2. Juli 2023

Mandel Zimt Granola mit Kardamom

 


Im Sommer besteht für mich das perfekte Frühstück aus Joghurt, frischem Obst und Granola.
Granola ist wirklich schnell selbstgemacht und du weißt genau, welche Zutaten drinnen stecken.
Meine zwei All-Time-Favorite-Granolas sind einmal Choco-Cococ-Banana* und dieses Mandel-Zimt-Kardamom-Granola. Und keine Angst: es schmeckt nicht nach Weihnachten! 

Bei der Mischung eines Granolas sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und ich zeige dir im unten stehenden Rezept ein paar Möglichkeiten, mit denen du verschiedene Varianten auf deinen Frühstückstisch zaubern kannst.


Mandel Zimt Granola
mit Kardamom

500 g Haferflocken zart 
( man kann aber auch mit kernigen Haferflocken mischen 
oder nur kernige nehmen)
1 Prise Salz
200 g/ml Kokosöl, geschmolzen 
150 g Agavendicksaft 
200 g Haferflecks
200 g Mandelblättchen
1 El Zimt
Kardamomsamen (Menge nach Belieben)

Haferflocken, Mandelblättchen, Salz, Kokosöl, Agavendicksaft, Zimt, Kardamom und Dinkelpops vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft ca. 25-30 Minuten backen und zwischendurch immer wieder mal das Granola wenden. 
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. 

Das Granola mit Milch/Pflanzendrink, Joghurt, Obst, ect. servieren.
Hält sich ca. 4 Wochen in verschließbaren Gläser. 
(Diese Rezeptangaben ergeben eine recht ordentliche Menge Granola. Evtl halbiert man das Rezept.)

+++

Das ist das Basisrezept für mein selbstgemachtes Müsli. 
Allerdings kann man es ganz unterschiedlich variieren:
  • Kokosöl kann durch Sonnenblumenöl ersetzt werden.
  • Agavendicksaft ersetzen durch Honig, braunen Rohrzucker oder Ahornsirup. 
  • Mit Backkakao, Zimt, Kardamom oder Lebkuchengewürz würzen.
  • Mandelblättchen, Kokosflocken, Nussmischungen, Sonnenblumenkerne oder gehackte Pistazien nehmen.
  •  Dinkelpops, Haferkissen, Haferflecks, Cornflakes. 
  • Schokodrops bzw. gehackte Schokolade (Weiße, Vollmilch, Zartbitter, Ruby)
DER KREATIVITÄT SIND KEINE GRENZEN GESETZT.

Bitte aber darauf achten, das Zutaten wie zum Beispiel Bananenchips, Rosinen, Cranbeeries oder Kokoschips erst nach dem Backen dazugegeben werden, weil sie sonst zu hart werden.
Nüsse können gut im Granola mit gebacken werden, da sie dann schöne Röstaromen entwickeln. 




Lasst es Euch gut gehen und
Salut.... Eure mellimille


Sonntag, 18. Juni 2023

Midsommar Feelings: Kalte Gurkensuppe, Kartoffel-Dill-Köttbullar mit Remoulade, schnelle Mini-Zimtknoten und Blaubeeren-Mascapone-Brioche


Hej! Am 23./24. Juni ist es wieder soweit: Die Schweden feiern ihr midsommar.
In Schweden gehört Mittsommer zu den wichtigsten Festen und wird jedes Jahr am letzten Samstag im Juni gefeiert. Es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahr.
Bereits am Freitagnachmittag, midsommarafton, werden Zweige geschnitten und Blumen gepflückt. Diese werden für die vielen schönen Blumenhaarkränze und für den Midsommarbaum, den so genannte majstång, gebraucht. Der Midsommarbaum wird, nachdem er mit viel Grün und Blumen geschmückt wurde, auf einem offenen Platz aufgestellt. Später wird dann gemeinsam um ihn herum getanzt und gesungen und somit der Höhepunkt des Sommers ausgelassen gefeiert.
Viele Schweden tragen an diesem wichtigen Feiertag die traditionelle Tracht, bei Frauen und Mädchen sind weiße oder geblümte Kleider sehr beliebt.

Schon Tage vorher wird zusammen mit der Familie und Freunden für das gemeinsame Essen zu midsommar geplant. 
Traditionell werden verschiedene Arten von Lachs, eingelegten Herings, den sill, und junge Kartoffeln mit frischem Dill, Sauerrahm und rohen roten Zwiebel gereicht.
Zum Nachtisch kommen die ersten – schwedischen – Erdbeeren des Sommers mit flüssiger Sahne auf den Tisch und natürlich darf es an Bier und Schnaps nicht fehlen.

Mittsommer ist nun nicht mehr weit entfernt und wir lieben es, mit dieser schönen Tradition den Sommer zu begrüßen.
Gemeinsam überlegen wir uns für diesen Abend, was es Leckeres zu essen und zu trinken gibt und können es kaum erwarten bis wir loslegen können.
Auch in diesem Jahr habe ich für euch ein paar Rezeptideen und ein paar Inspirationen zum Mittsommerfest.
Die Rezepte lassen sich alle hervorragend vorher gut vorbereiten, so dass man Abend genug Zeit für seine Familie und Freunde hat.




Kalte Gurkensuppe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
 3 Salagurken
800 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Zucker
500 g Naturjoghurt
 ..........
etwas Dill, 4-5 Scheiben Räucherlachs, Kresse

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und würfeln bzw. fein hacken.
Die Gurken schälen und in grobe Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl andünsten. Die Gurken dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Suppe abkühlen lassen und anschließend fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Zitronensaft abschmecken.
Die Suppe im Kühlschrank kalt stellen.
Vor dem Servieren den Joghurt unterrühren und noch einmal abschmecken. 
Die Suppe mit den in Streifen geschnittenen Lachs, Kresse und einigen Dillspitzen servieren.




Kartoffel-Dill-Köttbullar

750 mehlig gekochte Kartoffeln
2 Eigelb
250 g Ricotta
50 g geriebenen Parmesan
50 g Semmelbrösel
2 El gehackte Petersilie
3 El fein gehackte Kapern
5 El fein geschnittener Dill
Salz, Pfeffer, Muskat
.............
 2 Eiweiß
1 Ei
4 El fein gehackte Petersilie
100 g Semmelbrösel

Die geschälten und mehlig gekochte Kartoffeln fein stampfen und mit den Eigelben, Ricotta, Parmesan, Semmelbrösel, Petersilie, Kapern und Dill mischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Masse zu ca. 30 Kugeln formen (je 1 El).
Die beiden Eiweiß mit einem Ei zusammen verquirlen. Die Petersilie mit den Semmelbrösel vermischen.
Die Köttbullar ert im Ei und dann in der Petersilie-Semmelbrösel-Mischung wenden.
Von allen Seiten in heißen Olivenöl goldbraun braten.

Die Köttbullar schmecken Heiß & Kalt!




Limetten-Remoulade

200 g Schmand
100 g Mayonnaise
Abrieb und Saft von einer Bio-Limette
3 El fein gehackte Kapern
5 El fein geschnittener Dill
5 El fein geschnittener Schnittlauch
Salz, Pfeffer, etwas Zucker

Alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken.






Schnelle Mini-Zimtknoten

1 Rolle frischer Blätterteig
80 g weiche Butter
70 g brauner zucker
3 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlener Kardamom
..........
etwas Puderzucker

Blätterteig ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen.
Zucker, Zimt und Kardamom verrühren und auf den Blätterteig streuen.
Die eine Hälfte des Blätterteig über die andere Hälfte klappen und den Teig in ca. 10 Streifen schneiden.
Jeden Streifen etwas eindrehen und zu lockeren Knoten formen.
Die Zimtknoten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





Blaubeeren-Mascapone-Brioche

250 ml Milch
100 g Butter
700 g Mehl
 1 Würfel Hefe
100 g Zucker
 1 El Vanilleextrakt
2 Eier, gr. m
250 g Mascapone
3 El Milch
 1 Pck. vanillepuddingpulver
2 El Zucker
300 g Blaubeeren, frisch oder Tk
.............
etwas Puderzucker

Milch und Butter erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Mehl, Zucker Vanilleextrakt, 1 Ei und Milch-Butter-Hefe-Mischung vermischen und 5 Minuten kräftig kneten.
Den Teig zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Mascapone mit Milch, Puddingpulver und Zucker glatt rühren.
Eine Kastenform vorbereiten und etwas einfetten. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.
Die Creme darauf verteilen und mit den Blaubeeren bestreuen.
Teig von beiden langen Seiten bis zur Mitte aufrollen und in die Kastenform legen.
15 minuten gehen lassen und anschließend mit dem restlichen Ei bestreichen.
Kuchen ca. 45 Minuten backen und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und genießt den Sommer!
Salut.... Eure mellimille



Montag, 12. Juni 2023

Crêpes Suzette ohne Alkohol (aus Marseille)

 


Unser erster Stopp während unserer Mittelmeerreise war Marseille.
Marseille ist die zweitgrößte und älteste Stadt Frankreichs. Ihre Einwohner nennen sich Marseillais
Als großer Fan von gutriechenden Duschgels und Seifen, müsste jedem klar sein, was als Souvenir in meinem Koffer landete: Le petit Marseillais.
Und als großer Fan von Crêpes ist auch klar, was an diesem Tag in meinem Magen landete.
Auch sonst hat Marseille kulinarisch einiges zu bieten: Navettes (Gebäck mit Orangenblütenwasser oder Anis), Panisses (herzhafte Kichererbsenplätzchen), Pastis (Anisschnaps/-likör), Bouillabaisse (Fischsuppe) oder Brot und dazu Tapenade (schwarze Olivenpaste).

Crêpes Suzette ist ein Klassiker der französischen Küche und darf bei einem Frankreichbesuch nicht fehlen.
Diese Crêpes schmecken herrlich fruchtig und wunderbar nach Sommer in Südfrankreich.



Crêpes Suzette
Für ca. 8 Crêpes

Für den Teig:
7 Tl Butter
150 g Mehl
4 Eier
120 ml Milch
6-8 El Mineralwasser
1 Prise Salz
.............
etwas neutrales Pflanzenöl zum Braten

Für die Orangensauce:
5 Bio Orangen
4 El Zucker
100 ml Orangensaft

Die Butter schmelzen und leicht abhühlen lassen.
Das Mehl mit den Eiern und Salz mischen und Milch, Mineralwasser und flüssige Butter nach und nach unterrühren.
Den Teig 20 Minuten ruhen lassen und währenddessen die Sauce vorbereiten.
2 Orangen schälen und filetieren.
Die anderen Orangen auspressen. 
Den Saft mit dem Zucker in eine Pfanne geben und ca. 5 Minuten einköcheln lassen. Die Orangenfilets dazugeben und weitere 5 minuten köcheln lassen.

In einer beschichten (Crêpes-) Pfanne nacheinander hauchdünne Crêpes ausbacken.
Die Crêpes einzeln durch die Orangensauce ziehen und auf Teller anrichten. Die restliche Sauce und Orangenfilets auf den Crêpes verteilen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Dienstag, 6. Juni 2023

Orangen-Mandelkuchen (aus Barcelona)

 


Eines Vorweg: um Barcelona zu erleben, zu sehen und zu spüren, reicht ein Tag bei weiten nicht aus - sich aber in die Stadt zu verlieben allemal! 
Barcelona ist von seiner Architektur einfach ein Traum. Überall sieht und spürt man Gaudis Wirken und ist einfach nur am Staunen. Die Sagrada Familia ist Gaudis absolutes Meisterwerk und mir blieb für einen winzig kleinen Augenblick der Atem weg als wir um die Ecke kamen und die Kirche vor uns stand.
Anschließend bummelten wir über die Las Ramblas und besuchten den Mercado de la Boqueria (Markthalle).

Kulinarisch hat Barcelona auch einiges zu bieten: Churros (frittiertes Spritzgebäck), verschiedene Tapas wie zum Beispiel Tortilla, Patata Bravas, Boquerones, Manchego-Käse und Jamón Ibérico, Paellea, Crema Catalana und Mandeln.

In Spanien ist Mandelkuchen sehr beliebt. Und Orangen. Und so entstand dieser leckere und fluffige Kuchen (eine Art Biskuitkuchen), der einfach beides miteinander vereint.
Ein kleines Stück Spanien auf dem Kuchenteller. Probiert es gerne einmal aus!



Orangen-Mandelkuchen
7 Eier, Gr. M
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Tl Kurkuma
1 Msp. Kardamom
200 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl
1 Prise Salz
 Schale von 2 Bio-Orangen
...............
Puderzucker


Orangen heiß abwaschen und die Schale fein abreiben.
Eier mit Zucker, Prise Salz, Vanillezucker, Kurkuma, Kardamom und der Orangenschale in einer Schüssel sehr schaumig aufschlagen bis die Masse fast weißlich ist.
Mehl mit den Mandeln vermischen und vorsichtig unter den Teig heben.
Den Teig in eine gefettete Kuchenform geben (Springform, Silikonform, Kastenform) und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Aus dem Ofen nehmen und und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Ihr wollt den Kuchen lieber glutenfrei? So ersetzt das Mehl durch zusätzliche 100 g gemahlene Mandeln.




Lasst es Euch gut gehen und Salut...
Eure mellimille