Sonntag, 13. August 2023

Brombeerkuchen mit Baiser (Bjørnebær i himmelseng) // Das Norwegen Backbuch von Nevada Berg

* Rezension/unbezahlte Werbung


Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland - ich liebe einfach Skandinavien! Irgendwie scheint das Leben dort leichter zu sein und unkomplizierter.
Vieles wird nicht ganz so ernst genommen und wieso sollte man Ewigkeiten in der Küche stehen, wenn man aus wenigen guten Zutaten wunderbare Dinge zaubern kann. Die Zeit wird lieber mit der Familie und den Freunden verbracht.
Deswegen empfinde ich die skandinavische Küche als relativ entspannt und trotzdem sehr vielseitig.


Das Norwegen Backbuch zeigt sehr gut, wie vielseitig im Einklang mit den Jahreszeiten gebacken und gekocht werden kann.
Für mich war dieses Buch ein wenig wie Liebe auf den ersten Blick:

  • Herausgeber ‏ : ‎ Prestel Verlag (20. April 2023)
  • Autorin: Nevada Berg
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 256 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3791388606
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3791388601


Über das Buch:
 Von rustikalen Broten über saftige Beerenkuchen bis zu feinen Weihnachtsplätzchen – die norwegische Backtradition ist reich und vielfältig. Die preisgekrönte Food-Bloggerin Nevada Berg lebt auf einem Bauernhof mitten in Norwegen und präsentiert in diesem einmaligen Backbuch ihre besten Rezepte für landestypische Klassiker und modern interpretierte Köstlichkeiten: Mandeltarte mit Brennnessel-Creme, Oregano-Brot mit wilden Blaubeeren, Wacholderschnecken, Wikinger-Pizza mit Walderdbeeren, Apfelkuchen mit Gin-Karamell und natürlich Lefse, das traditionelle norwegische Fladenbrot. Geleitet von den Jahreszeiten, enthalten die 90 süßen oder herzhaften Rezepte das Beste, was die Natur bereithält. Herrliche Fotos fangen die schönsten Stimmungen der norwegischen Landschaft ein, ob Mitternachtssonne oder eisiges Winterlicht. Ein köstliches Fest des naturnahen Landlebens und der nordischen Backkultur.



Meine Meinung über das Buch: Ich bin ein riesengroßer Scandi-Fan und genauso groß war meine Vorfreude auf dieses Buch. 
Als ich dieses Kochbuch in meinen Händen hielt, war ich komplett überfordert, denn ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welches leckere Rezept ich zuerst nachbacken sollte.


Das Titelbild versprach schon vieles und hielt Wort: die Bilder in diesem Buch sind einfach grandios und machen Lust auf Norwegen und seine Küche.
Von herzhaften Rezepte wie zum Beispiel die Wildpilz-Pfannekuchen, Kartoffel-Dinkel-Fladen und Jarlsberg-Kümmel-Cracker, einer Menge süßer Rezepte wie zum Beispiel Schmalzkringel, Krapfen, Hefeschnecken und Preisbeertorte, sind auch viele Rezepte beinhaltete, die in ganz naher Verbindung mit Norwegens Natur stehen wie z.B. Moltebeerenkuchen, Fichtenspitzensirup oder Fladenbrot mit Bärlauch und Brennnessel.
Insgesamt warten 90 süße und herzhafte Rezepte und 120 farbige Abbildungen auf 256 Seiten auf den Leser.

Sehr gut gefällt mir die Einteilung des Buches: Backen im Einklang mit den Jahreszeiten.
Beginn macht das 'Winterlicht', wenn die Dunkelheit des Winters langsam weniger wird und Platz für 'Neues Licht' wird und das Frühjahr beginnt. Anschließend folgt die 'Mitternachtssonne' und die Sommerzeit, der Herbst mit 'Feuer und Eis' und am Schluß die 'Dunkelzeit', die in Norwegen den Winter bezeichnet.
Zu jeder Jahreszeit gibt es von der Autorin einen schön geschrieben Begleittext und bringt dadurch die Leser in die richtige Stimmung für diese Jahreszeit und seine Rezepte.

Zu jedem Rezept gibt es ebenfalls einen kleinen Begleittext, der erläutert, welche Verbindung die Autorin bzw. die Norweger mit diesem Gericht haben und warum sie so wunderbar in diese Jahreszeit passen.
Zu jedem Rezeptnamen gibt es auch die norwegische Übersetzung.

Die Rezepte sind vielseitig und geübtere Hobbyköche*innen und auch teilweise für Kochanfänger*innen geeignet.
Die meisten Zutaten sind in unseren Supermärkten zu erhalten und sollte es sich um ein Produkt handeln, dass man meist nur in Norwegen findet, bietet die Autorin Alternativen an.
Ein Beispiel wäre zB der Moltebeerkuchen mit Baiser (Mutter i himmelseng - Moltebeeren im Himmelsbett). Moltebeeren gibt es in Deutschland so gut wie gar nicht zu finden. Hier empfiehlt die Autorin gelbe Himbeeren, Pfirsische oder mit anderen Sommerfrüchten zu experimentieren.


Dieses Backbuch macht Lust auf Norwegen und bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung.




Brombeerkuchen mit Baiser
(Abgewandelt nach einer Rezeptidee aus 'Das Norwegen Backbuch')


Für den Teig:
4 Eier, Größe M
100 g Zucker
120 g Mehl
1/2 Tl Backpulver

Für den Pudding:
2 EL Zucker
4 Eigelb, Größe M
1 EL Speisestärke
200 g Schmand
1 Tl Vanilleextrakt

Für das Baiser:
4 Eiweiß , Größe M
150 g Zucker
...............................

200 g Brombeeren
Puderzucker


Für den Teig die Eier und Zucker mit einem Rührgerät oder Küchenmaschine etwa 5 Minuten luftig aufschlagen.

Mehl und Backpulver vermischen, über die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte 23er Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 170°C Umluft ca. 20 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen.

Für den Pudding Zucker und Eigelb verquirlen und die Speisestärke zufügen. Alles zu einer dicken hellgelben Masse aufschlagen.
Den Schmand zusammen mit dem Vanilleextrakt in einem Topf erhitzen (nicht kochen!). Die Schmandmischung unter ständigem Rühren langsam in die Eimasse gießen.
Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis der Pudding eingedickt ist.
Pudding leicht abkühlen lassen.

Für das Baiser das Eiweiß steif schlagen und dabei den Zucker langsam einrieseln lassen.

Den Pudding auf den Kuchenteig geben und verstreichen.
Die Beeren darüber verteilen. Dabei einige Brombeeren für die Dekoration übrig behalten und zur Seite stellen.
Das Baiser vorsichtig auf den Beeren verteilen.
Den Kuchen ca. 15 Minuten im Ofen backen bis das Baiser leicht gebräunt ist. Kuchen vollständig abkühlen lassen.

Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen und mit den restlichen Brombeeren belegen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


*Danke an Random House und an den Prestel Verlag, die mir dieses Buch zur verfügung gestellt haben.

Mittwoch, 9. August 2023

Beeren Käsekuchen mit Streuseln


Wenn der Sommer schon nicht richtig in die Puschen kommen will, dann wenigstens etwas Summerfeelings auf dem Tisch, oder?! 
Wie wäre es denn mit diesem sommerlichen Beeren Käsekuchen und knusprigen Streuseln?
Er ist ruckizucki gemacht und genauso ruckizucki wieder verschwunden, weil sooooo leckerschmecker.

Ich habe mich für Blaubeeren und Johannisbeeren entschieden, aber ihr könnt diesen Käsekuchen auch mit Him-, Brom-, Stachel- oder Erdbeeren backen. Oder einfach mit allen Beeren der Saison? Mehr Sommer in einem Kuchen geht nicht!
Probiert es aus und berichtet mir gerne, welche eure Lieblingsvariante ist.



Beeren Käsekuchen mit Streuseln

Für den Teig:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Tl Zimt
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
1 Ei

Für den Belag:
500 g Speisequark
1 Pck. Vanillepuddingpulver
100 g Zucker
2 Eier
2 El Zitronensaft
300 g gemischte Beeren
.........
Puderzucker
eine handvoll gehackte Pistazienkerne

Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Butter dazugeben und alles miteinander zu Streuseln verkneten.
Ca. 1/3 der Streusel zur Seite stellen.
Zum restlichen Teig das Ei hinzugeben und zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig abdecken und für 30 Minuten kalt stellen.

Die Beeren waschen und putzen.
Quark, Puddingpulver, Zucker, Eier und Zitronensaft in einer Schüssel verrühren.

Den Boden einer 24 cm Springform mit Backpapier auslegen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform legen. Dabei einen Rand mit andrücken. Den Mürbeteig mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Die Quarkmasse auf den Teig geben und mit den Beeren belegen. Die Streusel darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft für 45-60 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker und gehackten Pistazien bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Samstag, 15. Juli 2023

Johanisbeere-Baiser-Kuchen


Nun ist sie endlich da: die Zeit der roten sauren Früchtchen. 
In diesem Jahr leuchtet mir eine ganz schön große Menge rote Johannisbeeren aus meinem Garten entgegen und warten nur darauf, dass ich etwas feines aus ihnen zaubere.
Da diese roten Kügelchen einen gewissen Säuregrad mit sich bringen, verpacke ich sie gerne in kleinen süßen Baiserwölkchen auf einem feinen Kuchenboden. 
Diese Kombi ist einfach unschlagbar und nicht ohne Grund der All-Time-Favorite von meiner Mutter.
Zudem ist er blitzschnell gebacken und genauso schnell verschwunden. Denn eins ist Gewiss': es bleibt nicht nur bei einem Stück!



Johannisbeer-Baiser-Kuchen

4 Eier
150 g Zucker
150 g Mehl
2 Tl Backpulver
50 g zerlassene Butter
150 g Zucker
300 g rote Johannisbeeren



Die Eier trennen.
Das Eigelb mit dem Zucker ca. 5-10 Min. schaumig schlagen, danach das gesiebte Mehl mit Backpulver und der zerlassene Butter vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine runde, mit Backpapier ausgelegten Backform füllen 
und bei 160°C Umluft ca. 15 min backen.

In der Zwischenzeit Eischnee steif schlagen. Nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen.

Die gut abgetropften, gewaschenen und entstielte Johannisbeeren 
vorsichtig unterheben und die Masse auf dem gebackenen Kuchenboden wellenartig verteilen.

Solange backen, bis die Masse leicht gebräunt ist. (Stäbchenprobe!!!)

Den Kuchen abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Samstag, 8. Juli 2023

Zimtschneckeneis // Kanelbullar Glass


Als wir heute morgen bei sehr (sehr) sommerlichen Temperaturen im schwedischen Möbelhaus waren, gab es mittags zur Stärkung Zimtschnecken und Eis. 
Es durchfuhr mich wie ein Geistesblitz, warum ich bisher noch nicht auf die Idee gekommen bin, Zimtschnecken und Eiscreme zu kombinieren.
Und -Zack- war es geboren:mein schwedisches Kanellbullar Glass!

Der Hit an diesem Eis ist die Kombination von Zimt, Kardamom und kleinen Zimtschneckenstückchen.
Also: wo sind die Zimtschnecken-Liebhaber??? Ihr müsst es einfach probieren!



Zimtschneckeneis
400 g Sahne
500 g griechischer Joghurt
2-3 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlenen Kardamom
100 g Zucker
8 kleine Zimtschnecken 
(gibt es zum Beispiel zu kaufen beim schwedischen Möbelhaus)

Sahne steif schlagen. 
Joghurt, Zimt, Kardamom und Zucker verrühren und die Sahne unterheben.
Zimtschnecken in kleine Stückchen schneiden.

Variante 1: Die Zimtschneckenstücke unter die Eiscrememasse rühren. Die Masse in einem verschließbaren Behälter für 5 Stunden ins Eisfach stellen und 15 Minuten vor dem Verzehr herausnehmen.

Variante 2: Die Eiscrememasse für knapp eine Stunde in die Eismaschine geben. Kurz vor Ende der Kühlzeit die Zimtschneckenstücke unterrühren.
Das Eis gleich servieren oder in einem verschließbaren Behälter in den Gefrierer stellen.
15 Minuten vor dem Verzehr herausnehmen.



Lasst es Euch gut gehen und
Salut... Eure mellimille


Sonntag, 2. Juli 2023

Mandel Zimt Granola mit Kardamom

 


Im Sommer besteht für mich das perfekte Frühstück aus Joghurt, frischem Obst und Granola.
Granola ist wirklich schnell selbstgemacht und du weißt genau, welche Zutaten drinnen stecken.
Meine zwei All-Time-Favorite-Granolas sind einmal Choco-Cococ-Banana* und dieses Mandel-Zimt-Kardamom-Granola. Und keine Angst: es schmeckt nicht nach Weihnachten! 

Bei der Mischung eines Granolas sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und ich zeige dir im unten stehenden Rezept ein paar Möglichkeiten, mit denen du verschiedene Varianten auf deinen Frühstückstisch zaubern kannst.


Mandel Zimt Granola
mit Kardamom

500 g Haferflocken zart 
( man kann aber auch mit kernigen Haferflocken mischen 
oder nur kernige nehmen)
1 Prise Salz
200 g/ml Kokosöl, geschmolzen 
150 g Agavendicksaft 
200 g Haferflecks
200 g Mandelblättchen
1 El Zimt
Kardamomsamen (Menge nach Belieben)

Haferflocken, Mandelblättchen, Salz, Kokosöl, Agavendicksaft, Zimt, Kardamom und Dinkelpops vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft ca. 25-30 Minuten backen und zwischendurch immer wieder mal das Granola wenden. 
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. 

Das Granola mit Milch/Pflanzendrink, Joghurt, Obst, ect. servieren.
Hält sich ca. 4 Wochen in verschließbaren Gläser. 
(Diese Rezeptangaben ergeben eine recht ordentliche Menge Granola. Evtl halbiert man das Rezept.)

+++

Das ist das Basisrezept für mein selbstgemachtes Müsli. 
Allerdings kann man es ganz unterschiedlich variieren:
  • Kokosöl kann durch Sonnenblumenöl ersetzt werden.
  • Agavendicksaft ersetzen durch Honig, braunen Rohrzucker oder Ahornsirup. 
  • Mit Backkakao, Zimt, Kardamom oder Lebkuchengewürz würzen.
  • Mandelblättchen, Kokosflocken, Nussmischungen, Sonnenblumenkerne oder gehackte Pistazien nehmen.
  •  Dinkelpops, Haferkissen, Haferflecks, Cornflakes. 
  • Schokodrops bzw. gehackte Schokolade (Weiße, Vollmilch, Zartbitter, Ruby)
DER KREATIVITÄT SIND KEINE GRENZEN GESETZT.

Bitte aber darauf achten, das Zutaten wie zum Beispiel Bananenchips, Rosinen, Cranbeeries oder Kokoschips erst nach dem Backen dazugegeben werden, weil sie sonst zu hart werden.
Nüsse können gut im Granola mit gebacken werden, da sie dann schöne Röstaromen entwickeln. 




Lasst es Euch gut gehen und
Salut.... Eure mellimille


Sonntag, 18. Juni 2023

Midsommar Feelings: Kalte Gurkensuppe, Kartoffel-Dill-Köttbullar mit Remoulade, schnelle Mini-Zimtknoten und Blaubeeren-Mascapone-Brioche


Hej! Am 23./24. Juni ist es wieder soweit: Die Schweden feiern ihr midsommar.
In Schweden gehört Mittsommer zu den wichtigsten Festen und wird jedes Jahr am letzten Samstag im Juni gefeiert. Es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahr.
Bereits am Freitagnachmittag, midsommarafton, werden Zweige geschnitten und Blumen gepflückt. Diese werden für die vielen schönen Blumenhaarkränze und für den Midsommarbaum, den so genannte majstång, gebraucht. Der Midsommarbaum wird, nachdem er mit viel Grün und Blumen geschmückt wurde, auf einem offenen Platz aufgestellt. Später wird dann gemeinsam um ihn herum getanzt und gesungen und somit der Höhepunkt des Sommers ausgelassen gefeiert.
Viele Schweden tragen an diesem wichtigen Feiertag die traditionelle Tracht, bei Frauen und Mädchen sind weiße oder geblümte Kleider sehr beliebt.

Schon Tage vorher wird zusammen mit der Familie und Freunden für das gemeinsame Essen zu midsommar geplant. 
Traditionell werden verschiedene Arten von Lachs, eingelegten Herings, den sill, und junge Kartoffeln mit frischem Dill, Sauerrahm und rohen roten Zwiebel gereicht.
Zum Nachtisch kommen die ersten – schwedischen – Erdbeeren des Sommers mit flüssiger Sahne auf den Tisch und natürlich darf es an Bier und Schnaps nicht fehlen.

Mittsommer ist nun nicht mehr weit entfernt und wir lieben es, mit dieser schönen Tradition den Sommer zu begrüßen.
Gemeinsam überlegen wir uns für diesen Abend, was es Leckeres zu essen und zu trinken gibt und können es kaum erwarten bis wir loslegen können.
Auch in diesem Jahr habe ich für euch ein paar Rezeptideen und ein paar Inspirationen zum Mittsommerfest.
Die Rezepte lassen sich alle hervorragend vorher gut vorbereiten, so dass man Abend genug Zeit für seine Familie und Freunde hat.




Kalte Gurkensuppe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
 3 Salagurken
800 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Zucker
500 g Naturjoghurt
 ..........
etwas Dill, 4-5 Scheiben Räucherlachs, Kresse

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und würfeln bzw. fein hacken.
Die Gurken schälen und in grobe Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl andünsten. Die Gurken dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Suppe abkühlen lassen und anschließend fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Zitronensaft abschmecken.
Die Suppe im Kühlschrank kalt stellen.
Vor dem Servieren den Joghurt unterrühren und noch einmal abschmecken. 
Die Suppe mit den in Streifen geschnittenen Lachs, Kresse und einigen Dillspitzen servieren.




Kartoffel-Dill-Köttbullar

750 mehlig gekochte Kartoffeln
2 Eigelb
250 g Ricotta
50 g geriebenen Parmesan
50 g Semmelbrösel
2 El gehackte Petersilie
3 El fein gehackte Kapern
5 El fein geschnittener Dill
Salz, Pfeffer, Muskat
.............
 2 Eiweiß
1 Ei
4 El fein gehackte Petersilie
100 g Semmelbrösel

Die geschälten und mehlig gekochte Kartoffeln fein stampfen und mit den Eigelben, Ricotta, Parmesan, Semmelbrösel, Petersilie, Kapern und Dill mischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Masse zu ca. 30 Kugeln formen (je 1 El).
Die beiden Eiweiß mit einem Ei zusammen verquirlen. Die Petersilie mit den Semmelbrösel vermischen.
Die Köttbullar ert im Ei und dann in der Petersilie-Semmelbrösel-Mischung wenden.
Von allen Seiten in heißen Olivenöl goldbraun braten.

Die Köttbullar schmecken Heiß & Kalt!




Limetten-Remoulade

200 g Schmand
100 g Mayonnaise
Abrieb und Saft von einer Bio-Limette
3 El fein gehackte Kapern
5 El fein geschnittener Dill
5 El fein geschnittener Schnittlauch
Salz, Pfeffer, etwas Zucker

Alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken.






Schnelle Mini-Zimtknoten

1 Rolle frischer Blätterteig
80 g weiche Butter
70 g brauner zucker
3 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlener Kardamom
..........
etwas Puderzucker

Blätterteig ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen.
Zucker, Zimt und Kardamom verrühren und auf den Blätterteig streuen.
Die eine Hälfte des Blätterteig über die andere Hälfte klappen und den Teig in ca. 10 Streifen schneiden.
Jeden Streifen etwas eindrehen und zu lockeren Knoten formen.
Die Zimtknoten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





Blaubeeren-Mascapone-Brioche

250 ml Milch
100 g Butter
700 g Mehl
 1 Würfel Hefe
100 g Zucker
 1 El Vanilleextrakt
2 Eier, gr. m
250 g Mascapone
3 El Milch
 1 Pck. vanillepuddingpulver
2 El Zucker
300 g Blaubeeren, frisch oder Tk
.............
etwas Puderzucker

Milch und Butter erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Mehl, Zucker Vanilleextrakt, 1 Ei und Milch-Butter-Hefe-Mischung vermischen und 5 Minuten kräftig kneten.
Den Teig zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Mascapone mit Milch, Puddingpulver und Zucker glatt rühren.
Eine Kastenform vorbereiten und etwas einfetten. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.
Die Creme darauf verteilen und mit den Blaubeeren bestreuen.
Teig von beiden langen Seiten bis zur Mitte aufrollen und in die Kastenform legen.
15 minuten gehen lassen und anschließend mit dem restlichen Ei bestreichen.
Kuchen ca. 45 Minuten backen und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.




Lasst es Euch gut gehen und genießt den Sommer!
Salut.... Eure mellimille