Kürbis-Scherennudeln mit Salbeibutter
Zutaten
400 g Kürbispüree, am besten Hokkaido
200 g Hartweizengrieß
400 g Dinkelmehl
1 TL Salz
eventuell etwas kaltes Wasser
Etwas Mehl: Je nach Kürbis kann die Feuchtigkeit variieren, deshalb das Mehl am Ende nach Gefühl anpassen.
100 g Butter
1 Bund frischer Salbei
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
optional etwas geriebener Parmesan
optional frische Feigen zum Servieren
Den Kürbis in Stücke schneiden und weich garen. Anschließend sehr fein pürieren und vollständig abkühlen lassen. Das Kürbispüree sollte möglichst wenig Flüssigkeit enthalten. Wichtig ist, den Kürbis nicht in Wasser zu kochen, sondern im Ofen zu rösten oder zu dämpfen. Ofengerösteter Kürbis ist für mich hier die bessere Variante: weniger Wasser, konzentrierterer Geschmack und intensivere Farbe.
Hartweizengrieß, Dinkelmehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Das Kürbispüree dazugeben und alles zu einem festen, geschmeidigen Teig kneten. Ist der Teig zu trocken, nach und nach wenig kaltes Wasser hinzufügen. Ist er durch das Kürbispüree bereits weich genug, wird kein zusätzliches Wasser benötigt.
Den Teig abdecken und etwa 15–20 Minuten ruhen lassen.
Inzwischen einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise in die Hand nehmen und mit einer Küchenschere kleine Stücke direkt ins siedende Wasser schneiden.
Die Kürbis-Scherennudeln etwa 2–3 Minuten garen. Sobald sie an die Oberfläche steigen, mit einer Schaumkelle herausnehmen und gut abtropfen lassen.
Währenddessen die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Die klein geschnittene Salbeiblätter dazugeben und bei mittlerer Hitze braten, bis die Butter leicht nussig duftet und der Salbei leicht knusprig wird.
Die frisch gekochten Scherennudeln direkt in die Salbeibutter geben und einige Minuten darin schwenken. Wer mag, lässt sie dabei stellenweise leicht goldbraun anrösten. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Serviertipp: Die Kürbis-Scherennudeln mit knusprigem Salbei und frisch geriebenem Parmesan servieren. Frische Feigen passen mit ihrer feinen Süße ebenfalls wunderbar dazu.
Vegane Variante: Die Butter einfach durch eine gute vegane Butteralternative ersetzen und statt Parmesan einen pflanzlichen Hartkäse oder etwas Hefeflocken verwenden.
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