Samstag, 14. Dezember 2013

Mohn-Himbeer-Sterne damit der kleine Sterntaler nicht am Ende so ganz nackisch da steht…..



Weihnachten - Sterne - Sterntaler !

Das Märchen vom kleinen Sterntaler gehört für mich
genauso in die Weihnachtszeit
wie Hänsel und Gretel
und 3 Haselnüsse für Aschenbrödel.

Das Märchen ist schnell erzählt,
hat aber, gerade zur Weihnachtszeit,
 eine sinnvolle Botschaft:
Mit anderen Menschen Dinge teilen!
Ihnen eine Freude bereiten oder sogar helfen.
Nicht nur an sich denken...

...und deswegen teile ich mit Euch heute
eines meiner Lieblings-Plätzchen-Rezepte
und den dazu gehörigen Genuss.




Es ist ein altes Familienrezept, 
welches auf dem Plätzchenteller
einfach nicht fehlen darf.
Ich hoffe,ich kann Euch damit 
eine kleine Freude bereiten:




Mohn-Himbeer-Sterne
Damit der kleine Sterntaler 
nicht am Ende so ganz nackisch da steht.


250 g
Mehl 
75 g
Rohrzucker
2 Pck.
Vanillezucker
1 Prise
Salz
1
Ei(er)
125 g
Butter
1 Msp.
Backpulver
5 EL
gemahlener Mohn
5 EL
Marmelade (Himbeermarmelade)
evtl.
Puderzucker, zum Bestäuben

Mehl für die Arbeitsfläche


Aus Mehl, Backpulver, Rohrzucker, Vanillezucker, Salz, dem Ei, Butter und Mohn einen Knetteig herstellen. 
Ca. 30 Minuten kalt stellen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca.0,3 bis 0,5 cm) und jeweils zur Hälfte Sterne komplett ausstechen und zur Hälfte aus den Sternen noch mal einen kleinen Stern oder ein Loch mittig ausstechen. 
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 
Bei ca. 200°C Ober-/Unterhitze ca. 9 Minuten hellbraun backen.

Nach dem Backen sofort die kompletten Sterne mit der glattgerührten Himbeermarmelade bestreichen (bis knapp zum Rand!), die Sterne mit dem Loch darauf setzen und leicht andrücken.
Evtl. nach dem Erkalten mit Puderzucker bestreuen.

(Quelle:Chefkoch)



Sterntaler

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und eigentlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.

Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: "Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig." Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: "Gott segne dir's," und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: "Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann." Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: "Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben," und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin.

Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.




Ein wunderschönes 3. Adventswochenende

und
Salut… Eure mellimille


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Knusper,Knusper,Knäuschen…. Lebkuchen für Hänsel und Gretel


Das heutige Märchen wird wohl vor hunderten vor Jahren
im Dezember gespielt haben.
Zumindest kurz vor der Weihnachtszeit.
Denn in keinem anderen Märchen wie in diesem
finden wir so viele leckere Zutaten,
die wir alle in der Weihnachtszeit so sehr lieben.

Zuckerstangen, Zuckerguss.
Kuchen und Kekse.
Lollis und Bonbons.

Und natürlich Lebkuchen und Hexenhäuschen!



Diesen Lebkuchen backe ich schon seit Jahren 
in der Weihnachtszeit nach.
Er eignet sich hervorragend 
zur Herstellung von Baumbehang
und natürlich auch zum Bau eines Hexenhäuschen.

Für mich gehört dieser Lebkuchen zu Weihnachten
wie der Tannenbaum,die Kerzen und die Märchen.
So schmeckt Weihnachten!



Lebkuchen
"Knusper.Knusper,Knäuschen...
wer knuspert an meinem Häuschen?"
Ups....Erwischt!
400 g
Honig
100 g
Wasser
100 g
Zucker, braun
60 g
Fett (Biskin)
300 g
Mehl (Weizenmehl)
300 g
Mehl (Roggenmehl)
6 g
Backpulver
1 Pck.
Lebkuchengewürz
16 g
Natron
etwas
Kondensmilch zum Bepinseln


Honig, Wasser und braunen Zucker in einem Topf erhitzen. 
Fett dazugeben und die Masse abkühlen lassen. 
Danach die restlichen Zutaten dazugeben und alles mit den Knethaken gut vermengen. 
Teig über Nacht kühl stellen. (Hält sich auch gut eine Woche).

Danach große Lebkuchen, Herzen oder Sterne ausstechen. Mit etwas Kondensmilch bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 180 - 200 Grad ca. 15 Minuten backen.

Nach dem Backen ist der Lebkuchen erst einmal hart.
Legt ihn in eine Plätzchendose mit 2-3 Stücke Apfel.
Nach wenigen Tagen ist der Lebkuchen weich.
Apfel alle 3-4 Tage wechseln.

(Quelle:Chefkoch)


Hänsel und Gretel

Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker, der hatte nichts zu beißen und zu brechen und kaum das tägliche Brot für seine Frau und seine zwei Kinder, Hänsel und Gretel. Endlich kam die Zeit, da konnte er auch das nicht schaffen und wusste keine Hülfe mehr für seine Not. Wie er sich nun abends vor Sorge im Bett herumwälzte, sprach seine Frau zu ihm: „Höre, Mann, morgen früh nimm die beiden Kinder, gib jedem noch ein Stückchen Brot, dann führ sie hinaus in den Wald, mitten hinein, wo er am dicksten ist, da mach ihnen ein Feuer an, dann geh weg und lass sie dort allein, wir können sie nicht länger ernähren." „Nein, Frau", sagte der Mann, „wie soll ich übers Herz bringen, meine eigenen lieben Kinder den wilden Tieren im Wald zu bringen, die würden sie bald zerrissen haben!" „Wenn du das nicht tust", sprach die Frau, „so müssen wir alle miteinander Hungers sterben." Dies ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte.

Die zwei Kinder waren auch noch vor Hunger wach gewesen und hatten mit angehört, was die Mutter zum Vater gesagt hatte. Gretel dachte, nun ist es um mich geschehen, und fing erbärmlich an zu weinen, Hänsel aber sprach: „Sei still, Gretel, und gräme dich nicht, ich will uns schon helfen." Damit stand er auf, zog sein Röcklein an, machte die Untertüre auf und schlich hinaus. Da schien der Mond hell und die weißen Kieselsteine glänzten wie lauter Batzen. Hänsel bückte sich und steckte so viel in sein Rocktäschlein, als nur hinein wollten, dann ging er zurück ins Haus. „Tröste dich, Gretel, und schlaf nur ruhig", sprach er, legte sich wieder ins Bett und schlief ein.

Morgens früh, ehe die Sonne noch aufgegangen war, kam die Mutter und weckte die beiden Kinder: „Steht auf, wir wollen in den Wald gehen; da hat jedes von euch ein Stücklein Brot, hebt's euch für den Mittag auf." Gretel nahm das Brot unter die Schürze, weil Hänsel die Steine in der Tasche hatte, dann machten sie sich auf den Weg zum Wald hinein. Wie sie ein Weilchen gegangen waren, stand Hänsel still und guckte nach dem Haus zurück, bald darauf wieder und immer wieder. Der Vater sprach: „Hänsel, was guckst du zurück und hältst dich auf, hab Acht und heb deine Beine auf." — „Ach, Vater, ich sehe nach meinem weißen Kätzchen, das sitzt oben auf dem Dach und will mir Ade sagen." Die Mutter sprach: „Ei Narr, das ist dein Kätzchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein scheint." Hänsel aber hatte nicht nach dem Kätzchen gesehen, sondern immer einen von den blanken Kieselsteinen aus seiner Tasche auf den Weg geworfen.

Wie sie mitten in den Wald gekommen waren, sprach der Vater: „Nun sammelt Holz, ihr Kinder, ich will ein Feuer anmachen, dass wir nicht frieren." Hänsel und Gretel trugen Reisig zusammen, einen kleinen Berg hoch. Da steckten sie es an und wie die Flamme recht groß brannte, sagte die Mutter: „Nun legt euch ans Feuer und schlaft, wir wollen in dem Wald das Holz fällen; wartet, bis wir wieder kommen und euch abholen."

Hänsel und Gretel saßen bis Mittag an dem Feuer, da aß jedes sein Stücklein Brot; sie glaubten, der Vater wäre noch im Wald, weil sie die Schläge seiner Art horten, aber das war ein Ast, den er an einen Baum gebunden hatte und den der Wind hin und her schlug. Nun warteten sie bis zum Abend, aber Vater und Mutter blieben aus und niemand wollte kommen und sie abholen. Wie es nun finstere Nacht wurde, fing Gretel an zu weinen, Hänsel aber sprach: „Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist." Und als der Mond aufgegangen war, fasste er die Gretel bei der Hand, da lagen die Kieselsteine und schimmerten wie neu geschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg. Da gingen sie die ganze Nacht durch und wie es Morgen war, kamen sie wieder bei ihres Vaters Haus an. Der Vater freute sich, als er seine Kinder wieder sah, denn es war ihm zu Herzen gegangen, wie er sie so allein gelassen hatte; die Mutter stellte sich auch, als wenn sie sich freute, heimlich aber war sie bös.

Nicht lange danach war wieder kein Brot im Hause und Hänsel und Gretel hörten, wie abends die Mutter zum Vater sagte: „Einmal haben die Kinder den Weg zurückgefunden und da habe ich's gut sein lassen; aber jetzt ist wieder nichts, als nur noch ein halber Laib Brot im Haus, du musst sie morgen tiefer in den Wald führen, dass sie den Weg nicht zurück finden, es gibt sonst keine Hilfe mehr für uns." Dem Manne fiel es schwer aufs Herz und er dachte, es wäre doch besser, wenn du den letzten Bissen mit deinen Kindern teiltest; weil er es aber einmal getan hatte, so dürfte er nicht nein sagen. Als die Kinder das Gespräch gehört hatten, stand Hänsel auf und wollte wieder Kieselsteine auflesen, wie er aber an die Türe kam, da hatte sie die Mutter zugeschlossen. Doch tröstete er die Gretel und sprach: „Schlaf nur, Gretel, der liebe Gott wird uns schon helfen."

Morgens früh erhielten sie ihr Stücklein Brot, noch kleiner als das vorige Mal. Auf dem Wege bröckelte es Hänsel in der Tasche, stand oft still, und warf ein Bröcklein an die Erde. „Was bleibst du immer stehen, Hänsel, und guckst dich um", sagte der Vater, „geh deiner Wege." — „Ach! Ich sehe nach meinem Täubchen, das sitzt auf dem Dach und will mir Ade sagen." — „Du Narr", sagte die Mutter, „das ist dein Täubchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein oben scheint." Hänsel aber zerbröckelte all sein Brot, und warf die Bröcklein auf den Weg.

Die Mutter führte sie noch tiefer in den Wald hinein, wo sie ihr Lebtag nicht gewesen waren, da sollten sie wieder bei einem großen Feuer sitzen und schlafen, und abends wollten die Eltern kommen und sie abholen. Zu Mittag teilte Gretel ihr Brot mit Hänsel, weil der seins all auf den Weg gestreut hatte, aber der Mittag verging und der Abend verging und niemand kam zu den armen Kindern. Hänsel tröstete die Gretel und sagte: „Wart, wenn der Mond aufgeht, dann sehe ich die Bröcklein Brot, die ich ausgestreut habe, die zeigen uns den Weg nach Haus." Der Mond ging auf, wie aber Hänsel nach den Bröcklein sah, da waren sie weg, die viel tausend Vöglein in dem Wald, die hatten sie gefunden und aufgepickt. Hänsel meinte doch den Weg nach Haus zu finden und zog die Gretel mit sich, aber sie verirrten sich bald in der großen Wildnis, und gingen die Nacht und den ganzen Tag, da schliefen sie vor Müdigkeit ein. Dann gingen sie noch einen Tag, aber kamen nicht aus den Wald heraus und waren so hungrig, denn sie hatten nichts zu essen als ein paar kleine Beeren, die auf der Erde standen.

Als sie am dritten Tage wieder bis zu Mittag gegangen waren, da kamen sie an ein Häuslein, das war ganz aus Brot gebaut und war mit Kuchen gedeckt, und die Fenster waren von hellem Zucker. „Da wollen wir uns niedersetzen und uns satt essen", sagte Hänsel; „ich will vom Dach essen, iss du vom Fenster, Gretel, das ist fein süß für dich." Wie nun Gretel an dem Zucker knusperte, rief drinnen eine feine Stimme:

„Knusper, knusper, Knäuschen!
„Wer knuspert an meinem Häuschen!"
Die Kinder antworteten:
„Der Wind! Der Wind!
„Das himmlische Kind!"
Und aßen weiter. Gretel brach sich eine ganze runde Fensterscheibe heraus und Hänsel riss sich ein großes Stück Kuchen vom Dach ab. Da ging die Türe auf und eine steinalte Frau kam heraus geschlichen. Hänsel und Gretel erschraken so gewaltig, dass sie fallen ließen, was sie in Händen hatten. Die Alte aber wackelte mit dem Kopf, und sagte: „Ei, ihr lieben Kinder, wo seid ihr denn hergelaufen, kommt herein mit mir, ihr sollt es gut haben." Sie fasste beide an der Hand und führte sie in ihr Häuschen. Da ward gutes Essen aufgetragen, Milch und Pfannkuchen mit Zucker, Äpfel und Nüsse und dann wurden zwei schöne Bettlein bereitet, da legten sich Hänsel und Gretel hinein und meinten, sie waren im Himmel.

Die Alte aber war eine böse Hexe, die lauerte den Kindern auf und hatte bloß um sie zu locken ihr Brodhäuslein gebaut und wenn eins in ihre Gewalt kam, da machte sie es tot, kochte es und aß es und das war ihr ein Festtag. Da war sie nun recht froh, wie Hänsel und Gretel ihr zugelaufen kamen. Früh, ehe sie noch erwacht waren, stand sie schon auf, ging an ihre Bettlein und wie sie die zwei so lieblich ruhen sah, freute sie sich und murmelte: „Das wird ein guter Bissen für mich sein!" Darauf packte sie den Hänsel und steckte ihn in einen kleinen Stall. Wie er nun aufwachte, war er von einem Gitter umschlossen, wie man junge Hühner einsperrt und konnte nur ein paar Schritte gehen. Das Gretel aber schüttelte sie und rief: „Steh auf, du Faulenzerin, hol Wasser, geh in die Küche und koch was Gutes zu essen, dort steckt dein Bruder in einem Stall, den will ich erst fett machen und wenn er fett ist, dann will ich ihn essen; jetzt sollst du ihn füttern." Gretel erschrak und weinte, musste aber tun, was die Hexe verlangte. Da ward nun alle Tage dem Hänsel das beste Essen gekocht, dass er fett werden sollte, Gretel aber bekam nichts als die Krebsschalen, und alle Tage kam die Alte und sagte: „Hänsel, streck deine Finger heraus, dass ich fühle, ob du fett genug bist." Hänsel streckte ihr aber immer ein Knöchlein heraus, da wunderte sie sich, dass er gar nicht zunehmen wollte.

Nach vier Wochen sagte sie eines Abends zu Gretel: „Sei flink, geh und trag Wasser herbei, dein Brüderchen mag nun fett sein oder nicht, morgen will ich es schlachten und sieden, ich will inzwischen den Teig anmachen, dass wir auch dazu backen können." Da ging Gretel mit traurigem Herzen und trug das Wasser, worin Hänsel sollte gesotten werden. Früh morgens musste Gretel aufstehen, Feuer anmachen und den Kessel mit Wasser aufhängen. „Gib nun Acht", sagte die Hexe, „ich will Feuer im Backofen machen und das Brot hinein schieben." Gretel stand in der Küche, weinte blutige Tränen und dachte, hätten uns lieber die wilden Tiere im Walde gefressen, so wären wir zusammen gestorben, und müssten nun nicht das Herzeleid tragen, und ich müsste nicht selber das Wasser sieden, zu dem Tode meines lieben Bruders: „Du lieber Gott, hilf uns armen Kindern aus der Not!"

Da rief die Alte: „Gretel, komm gleich hierher zu dem Backofen." Wie Gretel kam, sagte sie: „Guck hinein, ob das Brot schon hübsch braun und gar ist, meine Augen sind schwach, ich kann nicht so weit sehen und wenn du auch nicht kannst, so setz dich auf das Brett, so will ich dich hinein schieben, da kannst du darin herumgehen und nachsehen." Wenn aber Gretel darin war, da wollte sie zumachen, Gretel sollte in dem heißen Ofen backen und sie wollte es auch aufessen: Das dachte die böse Hexe und darum hatte sie Gretel gerufen. Gott gab es aber dem Mädchen ein, dass es sprach: „Ich weiß nicht, wie ich das anfangen soll, zeige mir es erst und setz dich auf, ich will dich hinein schieben." Da setzte sich die Alte auf das Brett und weil sie leicht war, schob Gretel sie hinein, so weit es konnte, dann machte es geschwind die Türe zu und steckte den eisernen Riegel vor. Nun fing die Alte an in dem heißen Backofen zu schreien und zu jammern, Gretel aber lief fort, und sie musste elendiglich verbrennen.

Da lief Gretel zum Hänsel, machte ihm sein Türchen auf, und rief: „Spring heraus, Hänsel, wir sind erlöst!" Da sprang Hänsel heraus wie ein eingesperrtes Vöglein aus dem Käfig springt, wenn ihm das Türchen geöffnet wird. Sie weinten vor Freude und küssten einander herzlich. Das ganze Häuschen aber war voll von Edelsteinen und Perlen, damit füllten sie ihre Taschen, gingen fort und suchten den Weg nach Haus. Sie kamen aber vor ein großes Wasser und konnten nicht hinüber. Da sah das Schwesterchen ein weißes Entchen hin und her schwimmen, dem rief es zu: „Ach, liebes Entchen, nimm uns auf deinen Rücken." Als das Entchen das hörte, kam es geschwommen, trug Gretel hinüber und hernach holte es auch Hänsel. Danach fanden sie bald ihre Heimat. Der Vater freute sich herzlich, als er sie wieder sah, denn er hatte keinen vergnügten Tag gehabt, seit seine Kinder fort waren. Die Mutter aber war gestorben. Nun brachten die Kinder Reichtümer genug mit und sie brauchten für Essen und Trinken nicht mehr zu sorgen.

(Gebrüder Grimm)



Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit 
mit leckeren Lebkuchen

und
Salut…Eure mellimille


Dienstag, 10. Dezember 2013

3 Haselnuss - Schnitten für Aschenbrödel


Wie bei vielen von Euchdarf dieser eine Film niemals nie in der Weihnachtszeit fehlen: 3 Haselnüsse für Aschenbrödel.
Schon als Kind liebte ich diesen Film und ich träumte mir aus,wie meine Hochzeit sein wird,wenn ich in genau diesem Kleid erscheinen würde.
Gut,Modegeschmack kann sich ändern,aber nicht der Film-/Kitschgeschmack und so werden auch dieses Jahr meine Mädels und ich mindestens 5x Aschenbrödel im Fernsehen anschauen.(Mein armer Mann!)


Haselnuss-Schnitten
Somit fängt der Prinz ganz leicht 
sein Aschenbrödel ein.

400 gr.
Vollmilchschokolade
100 gr.
Blockschokolade
200 gr.
Haselnüsse gehackt
2 große
Waffelblblätter = Oblaten
28 x 38 cm

Die Haselnüsse in einer Pfanne leicht anrösten. 
Die Schokolade über einem Wasserbad langsam schmelzen. 
Wenn die gesamte Schokolade geschmolzen ist, die gerösteten Haselnüsse unter mischen.

Das eine Waffelblatt auf ein Brett legen und mit der Masse bestreichen. 
Das zweite Blatt darauf legen, mit einem zweiten Brett beschweren und für 1 Std. im Kühlschrank kalt stellen. Danach in kleine Stücke schneiden.


(Quelle:Kochbar)




3 Haselnüsse für Aschenbrödel

Der Schimmel Nikolaus, der Hund Kasperle und eine Schmuckschatulle, die von der Eule Rosalie bewacht wird, sind alles, was Aschenbrödel nach dem Tod ihrer Eltern geblieben ist. Aschenbrödel lebt bei der Stiefmutter, einer Gutsherrin und deren leiblicher Tochter Dora, die es nach Kräften erniedrigen und wie eine Dienstmagd behandeln.
Der König und die Königin kommen im Winter auf das Gut der untertänigen Stiefmutter, die zusammen mit ihrer Tochter eine Einladung zum Hofball erhält, wo Dora das Herz des Prinzen gewinnen soll. Eigentlich sollten der Prinz und seine Begleiter Karl und Wilhelm auch mitreiten, aber sie verschwinden im Wald, um zu jagen.
Während des königlichen Besuches begegnet Aschenbrödel dem Prinzen das erste Mal im Wald in „eigener“ Gestalt – nämlich verschmutzt und verdreckt. Als der Prinz gerade ein Reh abschießen will, bewirft sie den Prinzen mit einem Schneeball, so dass er das Ziel verfehlt. Der Prinz jagt Aschenbrödel daraufhin mit seinen zwei Gefährten quer durch den Wald, „erwischt“ es letztendlich auch – nur flieht Aschenbrödel dann auf seinem Pferd, spielt ein wenig Katz und Maus mit den drei Jägern und gelangt ungesehen auf den Hof zurück.
Dora und ihre Mutter gelangen an eine Einladung des Königs zum königlichen Ball. Während Knecht Vinzek für die Herrschaften teure Kleider aus der Stadt mitbringt, fallen ihm drei Haselnüsse in den Schoß (diese werden schicksalhafterweise direkt vom Prinzen dem Knecht aus einem Vogelnest in den Schoß geschossen). Diese bringt er Aschenbrödel mit, da sie sich das wünschte, was ihm auf „dem Weg vor die Nase kommt“.
Die Nüsse sind verzaubert: Die erste Nuss enthält ein Jagdgewand. So ausstaffiert begegnet Aschenbrödel dem Prinzen ein zweites Mal, der mit seinem Gefolge zur königlichen Jagd aufgebrochen ist. Aschenbrödel wird für einen „jungen Jägersmann“ gehalten und überzeugt den Prinzen durch ihre Schießkünste mit der Armbrust, reitet dann jedoch unbemerkt weg.
Der Tag des Hofballs rückt heran. Als Schikane vermischt die Stiefmutter Linsen mit Mais, verteilt das Ganze auf dem Boden und lässt Aschenbrödel die Linsen und den Mais sortieren. Dank der tatkräftigen Hilfe von Tauben, die die Arbeit für das Mädchen übernehmen, hat Aschenbrödel genügend Zeit und öffnet die zweite Nuss. Mit dem darin enthaltenen Ballkleid sucht sie den Hofball auf. Der König will unbedingt seinen Sohn verheiraten. Der Prinz, der bisher alle ihm vorgestellten Damen verschmäht hat, tanzt mit dem später erschienenen Aschenbrödel und verliebt sich auf der Stelle. Aschenbrödel trägt einen Gesichtsschleier, damit der Prinz sie nicht erkennt.
Sie stellt ihm auf dem Ball ein Rätsel, das zeigt, dass sie gerne von ihm erkannt werden möchte:
„Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.“
Damit spielt sie auf ihre bisherigen zwei, sowie die gegenwärtige Begegnung an, aber der Prinz kann es nicht lösen und so entzieht sie sich ihm abermals durch Flucht, verliert aber auf der Schlosstreppe ihren Schuh.
Dem Prinzen gelingt es aber, Aschenbrödel zu verfolgen und erreicht so schließlich den Hof der Stiefmutter. Doch keinem der hier lebenden Mädchen und Frauen passt der Tanzschuh der Unbekannten. Schließlich fällt einem der Knechte Aschenbrödel ein, das aber spurlos verschwunden scheint. Nachdem auch der letzte Versuch der Stiefmutter, ihre Tochter Dora mit dem Prinzen zu vermählen, scheitert, findet der Prinz Aschenbrödel, dem der Schuh passt. Das Brautkleid Aschenbrödels zur folgenden Hochzeit mit dem Prinzen entstammt der dritten Haselnuss.
Die Schlussszene zeigt, wie Aschenbrödel und der Prinz über die verschneiten Felder zum Schloss reiten und der Prinz den Präzeptor mitsamt seiner Historienstunde einfach ignoriert.
(Quelle: Wikipedia)




Die liebe Rosalie darf natürlich nicht fehlen!
Ich gehe jetzt in den Wald zum Nüsse sammeln
und träumen…
Salut…. Eure mellimille

Sonntag, 8. Dezember 2013

Post aus meiner Küche: Lasst uns froh und lecker sein… ein märchenhaftes Thema !

(Bildquelle:Pinterest)

Wie groß war meine Freude,
als ich bei Facebook laß:
"Post aus meiner Küche startet in die nächste Runde!"

Und wie sollte es anders sein,
war kurz vor Weihnachten das Thema
"Lasst uns froh und lecker sein!"

Letztes Jahr beschenkte ich meine liebe Tauschpartnerin Bianca mit italienischen Weihnachtsspezialitäten,
die an die schönen Momente in Italien anlehnten.

Dieses Jahr erinnerte ich mich 
beim Planen meines Weihnachtspäckchens 
sehr an das Weihnachtsfest meiner eigene Kindheit.

Die viele Magie,
die in dieser Zeit in der Luft lag.
An die vielen Rituale,
die mit der Weihnachtszeit verbunden waren.
Und an die wunderschönen Geschichten, 
die es jedes Jahr zu Weihnachten gab
und die ich heute meinen eigenen Kindern erzähle.

Und so ging ein märchenhaftes Päckchen auf Reisen
zu meiner Tauschpartnerin Johanna…

(Ich hoffe, dass das Päckchen noch zu ihr findet,
denn es ist seit 10 Tagen unterwegs dank DPD und DHL.)


1.)



2.)



3.)



4.)




5.)



6.)



7.)



8.)



9.)



Die Rezepte werde ich Euch hier nach und nach einstellen…
natürlich mit dem passenden Märchen!

Eine märchenhafte Vorweihnachtszeit
und
Salut… Eure mellimille

Sonntag, 1. Dezember 2013

Advent,Advent, der Backofen brennt….ähmm…leckere Lebkuchenschnitten für den 1.Advent


Meine Lieben,
ich wünsche Euch einen wunderschönen 1. Advent !

Jetzt geht es also los mit der schönen,
aber oft auch stressigen Zeit.
Hier eine Weihnachtsfeier,
da ein Adventsnachmittag.
Zwischendurch noch schnell Geschenke besorgen
zum Wichteln und Gedanken machen,
was bringe ich zur Weihnachtsfeier an der Schule meiner Tochter mit.

Wie ihr zwischen den Zeilen vielleicht lesen könnt,
spielte sich genau diese Szene am vergangenen Freitag bei mir ab.



Ich kann Euch leider nicht das Backen abnehmen,
oder das Besorgen der Geschenke.
Aber ich kann Euch die Idee und das Rezept liefern,
für die schnellsten und leckersten
 Lebkuchenschnitten in der Weihnachtszeit.

Ihr müsst nur noch den Ofen anschmeißen,
Teig anrühren,
verzieren und los geht's 
mit einem Blech Lebkuchenschnitten unter dem Arm
zur nächsten Weihnachtsfeier!

Ihr werdet sehen:
Sie sind als erstes auf dem Kuchenbuffet restlos verschwunden!




 Schnelle Lebkuchenschnitten


½ Liter
Milch
500 g
Mehl
1 Päckchen

100 g
Backpulver

gehackte Mandeln
400 g
Zucker
1
Ei(er)
2 EL
Öl
2 EL
Kakaopulver
1  Tütchen
Lebkuchengewürz
1 EL
Honig
400 g


Zum Dekorieren:
Zartbitterkuvertüre


Belegkirschen, gestiftete Mandeln, gehackte Pistazien


Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. 
Zucker, Gewürze und Kakaopulver dazugeben.

Eiweiß und Eigelb trennen.
Eiweiß steif schlagen.

Milch, Eigelb, Öl und Honig in eine weitere Schüssel geben 
und miteinander vermengen. 
Nach und nach die Mehlmischung unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Den Eischnee unterheben.
Die gehackten Mandeln unterrühren.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes,tiefes Backblech gießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen.
Abkühlen lassen.


Die Zartbitterkuvertüre schmelzen und anschließend dick auf den Kuchen streichen.

Mit Belegkirschen,Mandeln und Pistazien dekorieren
und gleich in Quadrate schneiden.(ca. 24 Stück)
Die Schokolade fest werden lassen.
Servieren.

Tipp: Möglich ist es auch, einen Teil des Mehls durch geriebene Mandeln zu ersetzen. 

(abgeändert; Quelle: Chefkoch)


Ich wünsche Euch eine wundervolle
und nicht all so hektische Adventszeit!

Salut …. Eure mellimille

P.S. Ich mache beim Adventswichteln
von Sandra mit!
Eine richtig tolle Sache hat sie da 
auf die Beine gestellt! 
Vielen lieben Dank!

 Adventswichteln 2013


Letzte Woche erreichte mich dann das Päckchen
von meinem Wichtel.
Es ist die liebe Sandra

Jeden Adventssonntag darf ich nun ein Päckchen auspacken und das war heute für mich drinnen:


...den lassen wir uns jetzt schmecken!