Freitag, 12. Dezember 2014

Mit Felix Weihnachten feiern .... Lussekatter aus Schweden


Als ich vor ein paar Jahren das Buch
'Weihnachtsbriefe von Felix' kaufte, ahnte ich nicht,
dass mit diesem Buch auch eine neue Tradition in unser Haus mitzog.

Das Buch begleitet den Kuschelhasen Felix auf seine Reisen in ferne Länder
und zeigt den Kindern viele verschieden Weihnachtstraditionen,
die wir hier so nicht kennen.
Zum Beispiel reist der Nikolaus in Holland auf einem Schiff an,
in Italien kommt am 6.Januar Befana, die Weihnachtshexe,
in Norwegen wuseln die Wichtel umher
und in Schweden gibt es am 13.12. eines jeden Jahres das Luciafest.


Sicherlich kennen inzwischen die meisten von Euch die Tradition,
dass die älteste Tochter einer Familie an diesem Tag 
zur Luciabraut gewählt wird.
Sie bekommt ein weißes Kleid mit roter Schleife und
 einen Lichterkrone auf den Kopf gesetzt.
Sie weckt zusammen mit ihren Geschwistern die Eltern 
und bringt ihnen Kaffe und Gebäck ans Bett
und tragen Gedichte und Lieder vor.

Diese Geschichte faszinierte meine beiden Mädels so sehr,
dass wir seit dieser Geschichte von Felix,
jedes Jahr das Luciafest feiern.
Mit goldgelben Safrangebäck, viel Kerzenschein, Gedichten und Geschichten.
Allerdings nicht morgens, sondern abends zu unserem Lichterabend.


Lussekatter
(ca. 18 Stück)
Zutaten:
500 Gramm Mehl
1 Würfel Hefe
1/4 l Milch
100 Gramm Butter
2 Eier
1/2 Tl Salz
100 Gramm Zucker
0,2 Gramm Safran
30 Gramm geschälte und gehackte Mandeln
Rosinen zum Verzieren


Hefe in einer Schüssel zerkrümeln und 
mit etwas kalter Milch anrühren.
Ein Ei verquirlen und hinzufügen.
Butter und restliche Milch in einem Topf lauwarm erhitzen.
Diese Flüssigkeit über die Hefe gießen.

Salz, Zucker und Safran dazugeben.
Das Mehl und die Mandeln nach und nach unterrühren.
Zu einem Teig verkneten.
Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, 
bis er die doppelte Größe erreicht hat.

Den Teig noch einmal durchkneten,
kleine Teilmengen abnehmen (ca.1El)
und Lussekatter formen ( S-Form ). 
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen 
und zugedeckt nochmals gehen lassen.

Nach ca. 15-20 Minuten die Lussekatter mit dem verquirlten Ei bestreichen und mit Rosinen (evtl. auch mit Hagelzucker) verzieren.
Im vorgeheizten Backofen bei 220°C ca. 8 Minuten backen.



Ich wünsche Euch einen wunderschönen Luciatag
und
Salut... Eure mellimille

Samstag, 6. Dezember 2014

....lustig, lustig tralalalala! Heut ist Nikolausabend daaaaa! Lecker Elisenlebkuchen



"Laßt uns froh und munter sein
Und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, tralalala,
heut ist Nikolausabend da,
heut ist Nikolausabend da!

Dann stell‘ ich den Teller auf,
Niklaus legt gewiß was drauf.
Lustig, lustig, tralalala,
heut ist Nikolausabend da,
heut ist Nikolausabend da!

Wenn ich schlaf‘, dann träume ich:
Jetzt bringt Nikolaus was für mich.
Lustig, lustig, tralalala,
heut ist Nikolausabend da,
heut ist Nikolausabend da!

Wenn ich aufgestanden bin,
lauf ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, tralalala,
heut ist Nikolausabend da,
heut ist Nikolausabend da!

Niklaus ist ein guter Mann,
dem man nicht g(e)nug danken kann!
Lustig, lustig, tralalala,
heut ist Nikolausabend da,
heut ist Nikolausabend da! "



..... gut, dass ich gestern noch das Lebkuchenrezept von Nadin (ohne e)
gefunden habe und es ruckizucki (mit leichten Abänderungen) 
nach gebacken habe.



Elisenlebkuchen

(ca. 15 Stück)

3 Eier
200g Zucker
1/2 TL Nelken
1/4 TL Muskatnuss
1/2 Tl Orangenschalenabrieb
1 Tl Backpulver
ein kleiner Röhrchen Bittermandelaroma 
100 g Zitronat
200g geriebene Haselnüsse
200g geriebene Mandeln
Backoblaten rechteckig
-----------------
250 g Puderzucker
Wasser


Eier mit dem Zucker schaumig rühren. 
Gewürze dazu geben und kurz weiter rühren.

Zitronat mit einem Teil der Nüsse im Blitzhacker zerkleinern, 
anschließend die restlichen Zutaten unter die Masse rühren
und alles gut vermengen.
Der Teig muss sehr dick sein. 
Oblaten auf ein Backblech legen und mit dem angefeuchteten (!) Eisportionierer oder einem Löffel den Teig darauf verteilen
und etwas glatt streichen. 
Mindestens 3 Stunden trocknen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 150° ca.15 Minuten backen. 
Die Lebkuchen leicht abkühlen lassen.
Puderzucker mit etwas(!) Wasser zu einem
leicht dicklichen Guss verrühren,
 dann glasieren und dekorieren.


Ich wünsche Euch einen wunderschönen Nikolaustag
bzw. Nikolausabend!
(Ihr ward doch auch alle brav,oder?!)


Lasst es Euch gut gehen

und

Salut.... Eure mellimille


Freitag, 28. November 2014

Der 1. Advent kann kommen... Leckere Schoko-Zimt-Waffeln


Mit großen Schritten nähern wir uns Weihnachten.
Das Haus ist inzwischen weihnachtlich herausgeputzt,
 erste Plätzchen wurden gebacken,
Weihnachtmarktbesuche geplant und der Adventskalender 
für meine beiden Mädels wartet darauf in der Nacht 
zum 1. Dezember wie aus Zauberhand im Wohnzimmer zu erscheinen.


Wenn Ihr jetzt denkt "WOW, die Melli hat das alles voll im Griff 
und ist dabei total tiefenentspannt und relaxt!" 
muss ich Euch leider enttäuschen:
Mir stehen Schweißperlen auf der Stirn,
schlafe nachts kaum und irre wirr durch's World Wide Web...

...denn ich habe noch kein (!) einziges (!) Geschenk!!!
Weder für den Göttergatten, meine beiden Mädels, Schwiegermutter,
Patenkind, Neffe, Bruderherz und Schwägerin, 
meine Eltern ..... nicht zu vergessen meine Kolleginnen, 
Wichtelgeschenke für die Klassenkameraden meiner Töchter, Nachbarn, Postbote...
... soll ich noch weiter aufzählen?!

Ok, man kann ja Dank Internetshopping auch noch 3 Tage vor dem Fest bestellen,
aber mein größtes Problem: Ich habe NULL Ideen!!!

Da hilft nur eins: Backen!
Wieder ein bißchen runterkommen, 
die ganze Hin-und-Her-Geschenkerei vergessen 
und einfach nur geniessen.
Den Duft von weihnachtlichen Gewürzen schnuppern,
das besinnliche Zusammenrühren der Zutaten 
und natürlich das gemütliche Beisammensitzen
und das gemeinsame Vertilgen der gebackenen Köstlichkeiten.

Boahhhhh, bin ich entspannt und relaxt!


Schoko-Zimt-Waffeln

3 Eier
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125 g weiche Butter
1 Tl Backpulver
250 g Mehl
250 ml Milch
1 Prise Salz
3 El Backkakao
3-5 El Zimtsirup



Zubereitung:

Eier, Zucker und Vanillezucker mit einem Handrührgerät 
auf höchster Stufe verrühren. 
Butter hinzufügen und kurz verrühren. 
Anschließend Backpulver, Mehl, Milch, Salz, Kakao und Zimtsirup gemeinsam hinzufügen und alles miteinander vermengen. 
Im gefetteten Waffeleisen ausbacken.

Zu den Waffeln gibt es Zucker-und-Zimt-Gemisch,
Schlagsahne, Zimtsirup und Pflaumenmus.
Garniert wird mit Schokoraspeln.


So lassen wir uns doch die Adventszeit schmecken:
Leckere Schoko-Zimt-Waffeln, eine Tasse heiße Schokolade, 
Kerzenschein, Tannennadelduft 
... und kein Stress!


Ich wünsche Euch einen wunderschönen 1. Advent
und eine besinnliche Adventszeit!

Salut... Eure mellimille



Donnerstag, 20. November 2014

Märchenhafter Gugl: Rotkäppchens Schokoladengugelhupf mit Mandeln, Kirschen und Chai-Glasur


Es war einmal...
 so fangen ja die meisten Märchen an.
 Jeder von uns kennt und liebt sie, aber immer seltener werden sie vorgelesen.
 Sei es die Zeit, die wir uns nicht mehr dafür nehmen
 oder der Lesegeschmack,der sich geändert hat 
oder die Angst, wie die lieben Kleinen auf die 'gruseligen' Märchen reagieren.

 Kinder sehen Märchen allerdings mit anderen Augen wie wir Erwachsenen.
 Märchen sind Magie und Zauberei. 
Alles ist möglich:
 Mitten im Wald steht auf einmal ein Haus ganz aus Lebkuchen,
 eine Prinzessin schläft 100 Jahre ohne zu altern,
 die vom Wolf verspeisten Menschen kommen unverzehrt wieder zum Vorschein!

 Schneeflocken werden uns von Frau Holle geschickt,
 aus Heu wird Gold gesponnen,
 ein Tischlein, dass sich von alleine deckt und
 Prinzessinnen, die auf einer Erbse schlafen 
und danach dringend einen Orthopädenbesuch bräuchten.


Es ist genau dieses magische Denken 
und die Phantasie, die angeregt wird und
warum Kinder noch heute Märchen genau so lieben wie vor 100 Jahren. 

 Auch ich denke gerne an meine Kindheit zurück.
 Ich war eine richtige Märchentante.
 Die Geschichten konnte ich auswendig mitsprechen 
und abends lag ich im Bett und machte mit meiner Mutter Märchenquiz:

 " Königstochter Jüngste! 
Lass mich rein! Ich will mit dir zusammen von einem Tellerlein speisen!"

 "Weiß wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz."

"Kikerikiiii,Kikerikiiii!
Unsere Goldmarie ist wieder hiiii...!"

 "Wo ist mein Kind? 
Wo ist mein Reh? 
Jetzt komm ich noch einmal und dann nimmer mehr!" 



Wie sehr ich mich doch auf die Weihnachtszeit freue...
 Weihnachtszeit ist Märchenzeit!
 Magie liegt in der Luft.
 Es wird kuscheliger und das ein oder andere Plätzchen wird genascht. 
Das ist die richtige Zeit für Märchen.
 Schnappt Euch also eure alten Märchenbücher und 
lest doch wieder einmal euer Lieblingsmärchen...



 Für das wundervolle Märchenevent von Christine und Steffi's Blog 
habe ich mich für einen Märchenklassiker entschieden: 
 Rotkäppchen
 Dafür habe ich einen leckeren Schokogugelhupf gebacken 
mit getrockneten Kirschen, ganzen Mandeln und einer Chai-Glasur, 
die schon leicht nach Weihnachten schmeckt.

... damit die Großmutter auch schnell wieder gesund wird!



Schokoladengugelhupf 
mit Mandeln, Kirschen und Chai-Glasur

100 g Mandeln
100 g getrocknete Kirschen
50 g gehackte Pistazien
250 g Zartbitterkuvertüre
200 g Butter
330 ml Kakao
250 g Zucker
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
--------------
etwas Butter zum Einfetten
Semmelbrösel
(Form:ca.24 cm)


Die Kuvertüre hacken und zusammen mit der Butter 
und dem Kakao erwärmen bis alles geschmolzen ist.
Zucker dazu geben und rühren bis er sich aufgelöst hat.
Die Masse abkühlen lassen.

Mehl, Backpulver und Salz unter die Kakaomasse ziehen.
Eier verquirlen und unter den Teig rühren.
Nüsse, Pistazien und Kirschen unterheben.
Gugelhupfform einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Teig in die Form geben und bei 145°C ca.60-70 Minuten backen.
(Stäbchenprobe!!!)

Im Ofen abkühlen lassen und herausnehmen.


Für die Glasur:
(nach einem Rezept von 
'Zucker,Zimt und Liebe')

1 El Butter
3 El Milch
1 Teebeutel Chai
250 g Puderzucker

Für die Glasur die Butter in einem Topf zerlassen.
Die Milch dazu geben und leicht erwärmen.
Teebeutel ind die Butter-Milch-Flüssigkeit für 4 Minuten legen.
Anschließend Beutel ausdrücken und entfernen.
Puderzucker untermischen und so lange rühren,
bis eine streichfähige Glasur entsteht.

Auf den Kuchen geben 
und eventuell mit gehackten Mandeln garnieren.



Welches ist denn Euer Lieblingsmärchen?
Ich kann mich nur schwer entscheiden:
Die Gänsemagd vielleicht... oder Aschenputtel... vielleicht doch die sieben Schwäne...
oder Händel und Gretel..... ahhh, der Fischer und seine Frau... 
ich weiß es einfach nicht!
Ich liebe sie alle!

Salut... Eure mellimille


P.S. Schaut doch mal bei Christine und Steffi vorbei:

Banner Märchen quer
http://littleredtemptations.com/2014/04/23/blogevent-marchenzeit-backen-vorlesen-glucklich-sein/


Und wer noch mehr Ideen sucht für eine märchenhafte Weihnachtszeit, der findet sie hier:

Donnerstag, 13. November 2014

Für die Eichhörnchen unter uns: Crema di Marroni (Kastanienaufstrich)



Wie schon im letzten post erwähnt, habe ich meiner Tauschpartnerin Kathrin 
ein Glas Kastanienaufstrich mitgeschickt.
Dieser Aufstrich ist in Italien, Frankreich und in der Schweiz sehr beliebt.
Er wird wie Nutella auf's Brot geschmiert und genossen.




Meist haben wir uns einige Gläser aus dem Urlaub mitgebracht,
aber wenn ich gewusst hätte, wie schnell und einfach 
diese Delikatesse gemacht wird...

Im Kühlschrank gelagert und verschlossen hält es sich einige Wochen,
jedoch sollte es nach Anbruch bald verzehrt werden.




Crema di Marroni

400 g Esskastanien
 gekocht und geschält 
oder Maronen aus der vakuumierten Packung 
180 g Zucker
1 El Vanillesirup
1 Vanillezucker
 250 g Wasser 
2 Vanilleschoten 

Alle Zutaten in einen Topf geben.
10-15 Minuten köcheln lassen.
Alles fein pürieren und eventuell noch Wasser dazugeben 
bis die Creme schön cremig ist.
Heiß in Schraubgläser füllen und gleich verschließen.




Die Creme eignet sich auch hervorragend als Plätzchenfüllung,
Topping für Cupcakes oder als süße Nudelfüllung-Variante.
Experimentiert doch einfach mal!



Bis bald 

und 

Salut... Eure mellimille


Dienstag, 4. November 2014

Geschenkidee aus meiner Küche: Marzipankonfekt mit Walnußkerne


Kurz bevor es für mich in die Herbstferien nach Ligurien ging,
habe ich noch an einer tollen Tauschaktion teilgenommen.
Ins Leben wurde sie von Christine und Melina gerufen und 
funktioniert ähnlich wie 'Post aus meiner Küche'. 


Groß war meine Trauer als das Ende von PamK verlautet wurde,
umso größer nun die Freude, dass sich wieder Zwei gefunden haben, 
die etwas Ähnliches auf die Beine stellen und 
die sich vor der Arbeit und dem Zeitaufwand nicht scheuen.
Vielen lieben Dank dafür, ihr Zwei!

Mehr Infos findet Ihr unter:


Mein Paket ging diesmal Richtung München an die liebe Kathrin.
Es hat mir so viel Spaß bereitet für sie zu backen und zu werkeln.
In ihr Päckchen wanderten:
Dattel-Honig-Senf, Würzige Knusperkerne, Crema di Maroni, Nusskuchen,
das Kürbis-Curry-Ketchup von *hier* und 
dieses oberhammerleckere Marzipankonfekt mit Walnußkerne.



Marzipankonfekt 
mit Walnußkerne

200 g Marzipan
150 g Walnußkerne
2 El Orangenlikör oder -sirup
Backkakao

Die Walnußkerne fein hacken.
Mit dem Marzipan und dem Orangensirup gut verkneten.
Kleine Kugeln formen und anschließend im Backkakao wälzen.



Kleiner Tip: 
Das Konfekt ist schnell gemacht und eignet sich 
schön verpackt als kleines Geschenk!

Wie gut, dass sie sich auf Vorrat gut halten und 
ich mir nun ein oder zwei Kügelchen gönnen kann...

Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche
und
Salut... Eure mellimille

P.S. Nächste Woche wird schon das nächste Thema bei 'Schokokuss und Zuckergruß' bekannt gegeben.... spannend!!!




Samstag, 25. Oktober 2014

Kürbishaftes Shortbread... Pumpkin-Shortbread mit Kürbisketchup




Wenn meine liebe Bloggerkollegin Persis ruft, folge ich ihr. 
Egal wohin, egal welche Abenteuer dahinter stecken.
Und so ging ich auf die Reise ins neue Land mit dem Namen Shortbread.
Ok, so neu ist dieses Land auch wieder nicht für mich,
aber es ist wie mein Lieblingsland Italien:
immer wieder ein Hochgenuss.




Lange habe ich hin und her überlegt.
Was mag Persis gerne?
Waldmeister - eher im Frühling!
Marzipan - eher für Weihnachten! 
(ich weiß Persis, Marzipan geht immer)
Lakritze - im Shortbread???
Kürbis - das isses!!!

So wurde eine wenig rumexperimentiert
und da ist er nun:
mein Pumpkin - Shortbread:


Kürbis-Curry-Ketchup

Zutaten für ca. 1 Liter Ketchup:

1000 g Kürbisfruchtfleisch, geputzt und grob gewürfelt (Hokkaido)
2 EL Harissa
1-2 TL Currypulver
100 ml Essig
180 g Zucker

Zubereitung:
Das gewürfelte Kürbisfruchtfleisch in siedendem Wasser 
ca. 10-15 Minuten weich kochen. 
Abtropfen lassen.
Das gegarte Kürbisfruchtfleisch in einen großen Topf geben. 
Harissa, Currypulver, Essig, 250-500 ml Wasser (je nach Konsistenz) und Zucker zugeben. 
Das Ketchup ca. 15 – 20 Minuten leicht köcheln lassen, 
dabei  gelegentlich umrühren. 
Das Kürbisketchup pürieren.
Wer sein Ketchup fein haben möchte,
streicht es nun durch ein feines Sieb. 
Sofort in heiss ausgespülte Einmachflaschen oder Einmachgläser füllen und gut verschließen. 
Das übrig gebliebene Kürbismus verwende ich als Aufstrich oder für Kürbis-Shortbread. :-)


Pumpkin-Shortbread
100 gr Kürbismus 
(vom Kürbisketchup einkochen)
125 gr Butter

ca 250 gr Mehl


50 gr geriebener Parmesan

1 Ei 
 1-2 Prisen Salz

1/2 Päckchen Backpulver

Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. 
Den Teig in Klarsichtfolie einschlagen und für 30 min kühl stellen.
 Anschließend ca. 0,5cm dünn ausrollen, dies auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit einer Gabel  mehrfach einpieksen und bei 180° 15-20 min backen.
Gleich mit einem Pizzaschneider oder scharfen Messer 
in Streifen schneiden.
Anschließend mit Rosmarinsalz bestreuen.

Am besten schmeckt das Shortbread noch leicht warm zu einem Salat oder zu kurzgebratenem Fleisch... 
oder zum Dippen mit Kürbisketchup.

Am nächsten Tag ist es nicht mehr so mürbe,
deshalb am besten, noch am gleichen Tag essen.


Kürbishafte Grüße

und
Salut.... Eure mellimille

Schaut doch auch auf dem Blog von Persis vorbei. 
Dieser heißt jetzt YumLaut, ehemals 'Ein Keks für unterwegs'.

Yumlaut