Mittwoch, 8. Mai 2013

Ligurien , zwischen Bergen und dem Meer und dazu ' Torta della casa ' !



Und weiter geht unsere Reise.
Entlang an der Blumenriviera.

Sonne,Strand und Meer,
aber auch bis zu 2000 Meter hohe Berge 
machen die nordwestliche Region Italiens 
zu Ligurien!

Faulenzen am feinen Sandstrand
oder
wandern,Mountainbiken,klettern
 und
Ski fahren .
Das alles ist möglich!




 Der Begriff Italienische Riviera
für die ligurische Küste 
hat sich hierzulande 
eingebürgert.

Die Hauptstadt Genua der Region Ligurien
 teilt die Riviera 
in zwei etwa gleich große Abschnitte: 

Die Riviera di Ponente,
die von Genua 
bis zur französischen Grenze bei Ventimiglia reicht,
und 
der Abschnitt von Genua bis in die Toskana, 
der als 
Riviera di Levante 
bezeichnet wird.

Die bekanntesten Orte der Riviera di Levante 
sind zweifelsohne 
Portofino und die Dörfer der Cinque Terre.

Die Riviera di Ponente ist vor allem 
für ihre teils mondänen Badeorte 
wie 
San Remo, Bordigheria, Alassio 
bekannt.

In der Mitte der Riviera di Ponente liegt Imperia
Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. 
Hier beginnt die Blumenriviera
die sich bis zur französischen Grenze erstreckt.



Imperia besteht aus den einst eigenständigen Orten
 Oneglia und Porto Maurizio.
In Imperia herrscht 
ein buntes und heiteres Kleinstadt-Leben 
mit Bars, Restaurants und mehreren Stränden. 

Vor einigen Jahren wurde in Porto Maurizio
der größte Yachthafen Liguriens gebaut.

Ebenso spielt sich in Porto der Hauptteil
des Tourismus ab,
während Oneglia eher Industrie-Charme
versprüht.

Wir mögen aber lieber den alten Hafen von Imperia!
Mit seinen kleinen Fischerbooten
und Fischständen,
an denen man morgens fangfrischen 
Fisch und Muscheln kaufen kann:



Imperia ist auch bekannt für sein Olivenöl.
Viele Olivenölhersteller sind
hier zu finden.
Olio Carli lädt zu einem Rundgang durch 
sein Olivenmuseum ein
und bietet die Möglichkeit in einem
wunderbaren Verkaufsraum 
verschiedene Olivenöle 
zum Testen
und  natürlich auch 
zum Kaufen an.




Das Klima ist in Ligurien fast ganzjährig mild.
Oft kann man bis Anfang November noch
im Mittelmeer baden.
Allerdings mit Wassertemperaturen unterhalb der 
20 °C-Marke.
;-)

So auch zu den Osterferien.
Manchmal kann man Mitte April
in die (sehr) kühlen Fluten springen.

Ab Mai werden die Strandabschnitte 
von ihren Pächtern gerichtet
und langsam tauchen 
mehr und mehr 
bunte Farbkleckse am Strand auf:
die Sonnenschirme und Sonnenliegen.

Es gibt auch einige Strandabschnitte
die frei zugänglich sind,
doch muss man ein wenig danach suchen.

Gerade in der Hochsaison 
braucht es ein wenig Glück,
um noch einen Platz mit 
2 Liegen und Sonnenschirm zu bekommen,
die sich dann auch noch ordentlich bezahlen lassen.

Viel Glück wird ebenfalls am 15.August 
jeden Jahres gebraucht,
um einen Platz am Strand 
oder 
einen Parkplatz 
zu ergattern,
denn es ist:
Ferragosto!

Ein Feiertag in Italien,
an dem alle sich am Strand treffen
und
die Städte geradezu leer gefegt sind.





Mitte September neigt sich dann der 
Touristen-Spuk dem Ende zu.
Die Strandpächter räumen Liegen und Sonnenschirme
langsam zurück in ihre Unterstände,
manche Cafés,Hotels und Restaurants 
stellen bis zum nächsten Frühjahr ihren Betrieb ein.




Das sind dann die Momente,
die ich an der ligurischen Küste liebe!
Die Atmosphäre ist 
nach dem Ansturm der Sommermonate entspannt,
 das hektische Treiben am Strand 
ist verschwunden.
Auf dem Markt kann man sich frei bewegen.
Die Cafés sind nicht mehr überfüllt
und in historischer Altstadtkulisse
wird der leckere Café Macchiato 
genossen.
Dazu ein Brioche gefüllt 
mit Crema
oder 
Aprikosenmarmelade ....

Perfekt!!!





In erster Linie werden in Ligurien 
ZitrusfrüchteOliven und Zierpflanzen 
angepflanzt und geerntet. 
Vor allem in der Riviera di Ponente 
findet ungefähr die Hälfte 
der italienischen Blumenproduktion 
statt. 



Wer dem hektischen Touristentrubel entfliehen möchte,
sucht sich kleine Seelenschmeichler
in Form von einheimischen Restaurants,
weit weg vom Touristenklimbim.

Zum Beispiel
das kleine Ristorante 
von 
Rita!

Rita spricht leider keinen Brocken 
Deutsch oder Englisch,
aber mit ein paar Bröcklein Italienisch
und 
viel Herz,Hand und Fuß
lässt es sich wunderbar mit ihr kommunizieren.
;-)

Sonntags und an Feiertagen macht Rita
eine unheimlich leckere Torte,
die sie schlicht und einfach nur
' Torte nach Art des Hauses '
nennt.

....und dank Übersetzungsmöglichkeiten per Internet
kann ich Euch heute das Rezept verraten:



Torta della Casa
... nach Rita`s Art

Teig:

250 g
weiche Butter
250 g
Zucker
1 Pkt.
Vanillezucker
4
Ei(er)
500 g
Mehl
1 Pkt.
Backpulver
1
Bio-Zitrone
100 ml
--------
400 ml

1 Packung   




1/4 Packung
Milch
----------------
Schlagsahne

Crema Pasticcera
von 'Paneangeli'

Milch für Crema
Pasticcera

Schokoraspeln


Crema Pasticcera nach Packungsanleitung zubereiten.
(Crema Pasticcera kann man auch leicht selbst machen,wie es auch Rita tut!
Ich habe mich noch nicht daran gewagt! 
Rezept findet Ihr am Ende von diesem Rezept.)
Zitronenschale abreiben und Saft auspressen.
Alle Zutaten zu einem Rührteig verarbeiten.
Teig in eine Springform geben.
ca.45-60 Minuten bei 160 °C Umluft backen.
(Stäbchenprobe!!!)

Abkühlen lassen.

Den Kuchen quer durchschneiden,Tortenring um die untere Kuchenhälfte schließen
und mit der Crema bestreichen.

Den oberen Kuchenboden wieder aufsetzen und für gut 2-3 Stunden in den Kühlschrank geben.
Anschließend die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und auf dem Kuchen glatt verstreichen und mit Schokoraspeln bestreuen.

Kalt servieren.

Variante: Kleine Erdbeerstückchen zur Crema geben
oder statt dem 'Sandkuchenteig' einen Nusskuchenteig!



Crema Pasticcera


500 ml Milch
Eigelb
250 g Zucker
50 g Mehl
Mark einer Vanilleschote
Milch aufkochen.
In einem Topf Eier, Zucker und Vanille schaumig schlagen. Mehl zufügen und gut vermischen. 
Auf den Herd setzen und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze die heiße Milch untermischen. 
Rühren bis die Creme langsam fest wird...kann dauern.

(Quelle für das Crema-Rezept:Kochbar.de)


                    
                
                  

                            Ich hoffe,
              Euch hat unser heutiger Reiseabschnitt gefallen.

                             Ciao Ciao

                                und

                      Salut.....Eure mellimille