Freitag, 30. September 2016

Herbstpicknick im Wald... Elsässer Schnittchen, Crostata di mele, Schoko-Birnen-Taschen und Rote Bete-Meerrettich-Sandwich



Ich liebe einfach den Herbst! Gerade wenn der Herbst so sonnig und golden ist wie in diesem Jahr. Ein sattes rot, gelb, orange, grün und braun lässt die Bäume leuchten. Auf dem Wochenmarkt gibt es wieder ein reiches Angebot an Kohl, Kürbisse, Äpfel und Birnen. Ich könnte stundenlang zwischen den Ständen umher wandeln und mein Einkaufskorb wird schwerer und schwerer. Meist wandert dann auch noch ein Fläschchen Süßer oder frischer Rauscher mit hinein. 
Bei so einem wunderschönen, goldenen Herbst bleiben wir auch selten in der Bude. Wir müssen dann einfach noch die letzten Sonnenstrahlen einfangen und genießen.




Oft packen wir dann einfach ein paar leckere Dinge in einen Korb, schnappen uns eine Decke und wir marschieren los. Ein hübsches Fleckchen ist meist schnell gefunden. 
Diesmal lud uns der Wald ein. Es war einfach herrlich. Über hohe Baumwurzeln wurde balanciert, Blätter gesammelt und sogar einen Fuchs konnten wir beobachten. Dazu schlemmten wir was das Zeug hielt und bewunderten das Schattenspiel der Bäume. Die Zeit verging so schnell, dass es fast schon dunkel war bis wir wieder zu Hause ankamen.








Weil unser Tag im Wald so schön war, werden wir dieses Erlebnis bestimmt bald wiederholen. Man braucht nicht viel, um das Glück zu finden... Ein paar leckere Kleinigkeiten, etwas gutes zu Trinken, die Natur und natürlich seine Lieben um einen herum - fertig ist das Glück!




Crostata di mele
200 g Mehl
50 g Speisestärke
75 g Zucker
1 Ei (Größe M)
125 g kalte Butter
ca. 500 g Apfelgelee

Mehl, Stärke, Zucker und Ei in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazu geben. Die Zutaten rasch zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie packen und 30 Min. in den Kühlschrank legen.
Anschließend kleine Kugeln vom Teig nehmen und mit den Händen zu einem platten Kreis drücken und jeden Kreis in eine gefettete Muffinformmulde geben. Den Teig etwas am Rand hochdrücken. Je einen großzügigen Eßlöffel Apfelgelee hinein geben. Aus etwas Teig schmale Streifen schneiden und wie ein Kreuz auf das Küchlein legen. 
Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C für 35 Minuten goldgelb backen. Gut abkühlen lassen, aus den Förmchen holen und evtl. in Papierförmchen geben. Mit Puderzucker bestreuen.






Rote Bete-Meerrettich-Sandwich
8 Mehrkorn- oder Walnußbrötchen
1 vorgekochte rote Bete
1-2 Tl Meerrettich
3 El Schmand
Salz
Radieschen, Radieschensprossen
einen kleinen Rotkohl

Die rote Bete in grobe Stücke schneiden. Mit dem Meerrettich zusammen in einem hohen Gefäß pürieren, Schmand unterrühren und mit Salz abschmecken.
Brötchen aufschneiden, mit dem Rote-Bete-Aufstrich beide Seiten bestreichen. Die untere Brötchenhälfte mit Radischenscheiben, Sprossen und Rotkohlstreifen belegen und zweite Brötchenhälfte darauf setzen.




Schoko-Birnen-Taschen
1 Rolle Blätterteig
Nuss-Nougat-Creme
1-2 Birnen
etwas Zucker

Die Birnen schälen und in 12 daumendicke und-lange Stücke schneiden. Den Blätterteig in 12 gleichgroße Quadrate schneiden. In die Mitte jeden Quadrates einen Teelöffel Nuss-Nougat-Creme und ein Stück Birne geben. Nun alle vier Ecken des Teiges zu Mitte klappen und die Taschen mit Zucker bestreuen.
Die Taschen auf ein mit Backpapaier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für 20-25 Minuten goldgelb backen.
Die Taschen leicht abkühlen lassen. Sie schmecken warm, wie auch kalt.





Elsässer Schnittchen /
Kipferl
300 g Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
1 Pr. Salz 
150 g Speisequark (Magerstufe) 
100 ml Rapsöl 
6 El Milch
300 g Schmand
3 Zwiebeln
2 El Rapsöl
3 rote Zwiebeln
Schinkenspeckwürfel
Salz, Pfeffer

Mehl, Backpulver, Salz, Quark, Milch und Öl in eine Schüssel geben und alles zusammen zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech dünn ausrollen. Mit Schmand bestreichen. Zwiebeln schälen, in dünne halbe Ringe schneiden. In einer Pfanne 2 El Öl erhitzen und die Zwiebel und Schinkenspeckwürfel dünsten. Die Zwiebel-Schinken-Masse auf den Teig geben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C für 30-35 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und kleine Schnitten schneiden.
*Für die Kipferl habe ich den Teig dünn ausgerollt, in schmale Dreiecke geschnitten, mit Schmand, Zwiebel-Schinken-Mischung belegt und wie ein Croissant zusammengerollt.
Die Schnittchen/Kipferl schmecken warm wie auch kalt.




Am Sonntag ist Erntedankfest. Ist das nicht ein schöner Anlass um mit seinen Lieben ein kleines Picknick in der Natur zu veranstalten und um wieder einmal die Schönheit der Natur und all seine Köstlichkeiten zu entdecken?!
Laßt es Euch gut gehen... 
Salut... Eure mellimille

Donnerstag, 22. September 2016

Goldener Herbst und endlich wieder Zeit für Pumpkin Spice Latte


Nun ist offiziell Herbst und für mich bedeutet das: Pumpkin-Spice-Latte-Zeit. 
Vor einigen Jahren bin auf den Geschmack gekommen und halte seitdem keinen Herbst und Winter mehr ohne dieses Heißgetränk aus. 
Gottseidank kann man diese Gewürzmischung und den daraus entstehenden Sirup wunderbar selbst machen und muß nicht ständig in die nächste Großstadt fahren und in den, euch allen bekannten, American Coffee Shop pilgern.


So sitze ich lieber bei den letzten Sonnenstrahlen des Tages und nach getaner Gartenarbeit auf der Treppe unserer Terrasse und genieße in Ruhe meinen Pumpkin Spice Latte.

Das Kürbisgewürz schmeckt auch gut, wenn ihr euren Ofenkürbis damit bestreut oder wenn ihr es für eine Pumpkin Pie (z.B. *hier* ) verwendet. Es hinterlässt im Bauch ein wohlig warmes Gefühl.


Pumpkin Pie Spice

4 El Zimt
3 Tl gemahlenen Ingwer
3 Tl gemahlenen Muskat
2 Tl gemahlene Nelke
1 Tl Piment

Alle Zutaten ordentlich miteinander verrühren und in ein verschließbares Glas füllen.



Pumpkin Spice Sirup

350 ml Wasser
150 g braunen Zucker
200 g weißen Zucker
1 1/2 El Pumpkin Pie Spice
100 g pürierten Kürbis
(z.B. ein kleines Glas Babynahrung 'Kürbis')
2 El Vanilleextrakt
1 Prise Salz

Alle Zutaten in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Anschließend ca. 15-20 Minuten langsam köcheln lassen bis es eine dickflüssige Konsistenz hat. Kurz abkühlen lassen und in eine verschließbare Flasche füllen. Der Sirup hält sich im Kühlschrank gut 4 Wochen.


Pumpkin Spice Latte

250 ml Milch
ein Espresso
2-3 El Sirup
geschlagene Sahne
Zimt

Die Milch erwärmen und mit einem Milchaufschäumer schaumig rühren. Die Milch in ein hohes Glas geben. 
Den Sirup in den Espresso geben und gut umrühren, anschließend den Espresso zur Milch geben. Obenauf die geschlagene Sahne geben und mit etwas Sirup und Zimt beträufeln.


Lasst es Euch gut gehen und genießt den goldenen Herbst.
Salut...Eure mellimille

Dienstag, 13. September 2016

Chicken Sticks mit Honey-Mustard-Sauce und Avocadomayonnaise

* Dieser Beitrag enthält Werbung

Ist dieser Spätsommer nicht einfach herrlich?! 
Wir geniessen diese Zeit in vollen Zügen: der Pool darf noch im Garten verweilen, wir cremen uns nach dem Duschen mit unserer After-Sun-Lotion aus dem Urlaub ein und breiten Picknickdecken im Garten aus, um in Büchern zu schmökern und um den ein oder anderen Imbiss zu knabbern.
Die deftige Herbstküche muss noch einen Moment auf uns warten, denn wir lieben bei diesem Wetter die einfache und leichte Küche.


Und so habe ich passend zu unserem Sommer-Sonne-Easy-Going-Feeling ein Klasserezept bei Liebesbotschaft gefunden und nach unserem Gusto etwas abgewandelt.
Diese leckeren Chicken Sticks passen einfach zu vielen Anlässen: Freibad, Picknick, Gartenparty oder zum einfachen weg Snacken.
Dazu gab es bei uns eine Honig-Senf-Dill-Sauce und eine Avocadomayonnaise zum Dippen... Yeah, lieber Sommer! Bleib ruhig noch ein bißchen....


Chicken Sticks
ein 1 kg Hähnchenbruststück
bzw. -filet
200 g weißen Sesam
200 g ungesüßte Cornflakes
Salz,Pfeffer
4 Eier
300 g Mehl
geschmacksneutrales Öl

Hähnchen mit einem scharfen Messer in breite Streifen schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Sesam in einem tiefen Teller mischen.
Die Cornflakes in einen anderen Teller geben und mit den Händen zerbröseln.
2 Teller je mit den verquirlten Eiern und dem Mehl bereit stellen, 
und anachließend panieren:
zuerst in Mehl, dann in Ei, dann in Sesam oder Cornflakes.

Bei mittlerer Hitze in einer großen beschichteten Pfanne in ausreichend erhitzen Öl ausbraten.
Auf einem Teller mit Küchenkrepp legen und gut abtropfen lassen.
Schmecken warm und kalt.


Honey-mustard-Sauce
3 El mittleren Senf
5 El Honig
5 El gehackten Dill

Alle Zutaten miteinander verrühren. 
Mit Salz abschmecken.

Avocadomayonnaise
4 El Delikatess Mayonnaise 
(z.B. von Münchner Kindl Senf)
1 reife Avocado
3 El Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Mayonnaise, Avocadofruchtfleisch und Zitronensaft in einem hohen Gefäß pürieren und mit Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver abschmecken.


Lasst es Euch schmecken und geniesst wie wir die schönen Spätsommertage.
Salut... Eure mellimille

* Lieben Dank an das Team von Degusta, die mir monatlich ihre Boxen zum Testen zur Verfügung stellen. Die Mayonnaise stammt aus der August-Box.

Montag, 29. August 2016

*Rezension: Ein Herz für Muffins von Dana Bate // Oatmeal Cookies mit Rosinen


Zurück aus dem Urlaub und einige durchgelesene Bücher schwerer, startet in Hessen das neue Schuljahr und mein neues Arbeitsjahr.
Den Start möchte ich mir und meinen Mädels etwas versüßen und energievoll beginnen.
Durch meinen am Strand gelesenen Roman, bin ich auf den richtigen Starter gekommen: Oatmeal Cookies mit Rosinen - Haferflocken Cookies mit Rosinen. Sehr beliebt in den USA und in vielen verschiedenen Varianten findet man sie auf den Farmer's Market und Bäckereien.
Wer mehr über die Geschichte dieser Cookies, über Farmer's Market und Washington erfahren möchte, dem wird dieser Büchertipp gefallen:


  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (14. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734102162
  • ISBN-13: 978-3734102165


Der Verlag: Sydney Strauss liebt Essen – besonders, darüber zu schreiben. Doch da Jobs im Food-Journalismus so heißbegehrt sind, bezahlt Sydney ihre Rechnungen, indem sie für einen der größten Egomanen der Fernsehgeschichte arbeitet. Bis dessen neueste Eskapade sie den Job kostet und sie plötzlich gezwungen ist, den grantigen Boss ihrer besten Freundin Heidi um Schichten auf dem Farmer’s Market anzubetteln. Dann, gerade als ihr Privatleben einen erfreulichen Aufschwung erlebt, erhält sie die Chance, die ihre Karriere herumreißen könnte. Doch dafür muss sie es riskieren, alle vor den Kopf zu stoßen, die ihr am Herzen liegen …
Mein Fazit zu diesem Buch: Ein herrlicher Roman zum einfachen weg schmöckern. Innerhalb von 2 Tagen habe ich dieses Buch gelesen und mochte es kaum aus den Händen legen.
Die Hauptdarstellerin Sydney ist so herrlich chaotisch (erinnert ein wenig an Bridget Jones) und stellenweise würde man ihr gerne zurufen "Sydney, lass es sein!", aber zu spät, sie landet schon im nächsten Schlamasel. Im Laufe der Geschichte wächst sie einem immer mehr ans Herz. 
Sydneys Leben spielt in Washington ab und die Autorin scheint diese Stadt zu lieben. Straßen und Szenenviertel werden wunderschön bildlich beschrieben. Viele Bauernmärkte werden mit Wochentag und Öffnungszeiten erwähnt, so das der Leser den Eindruck erlangt, er könne sich sein Körbchen schnappen und gleich eine Runde einkaufen gehen. 
Die Verkäufer werden charmant dargestellt und es scheint so, als würde man sie selbst kennen und täglich bei ihnen Obst, Gemüse und Brot kaufen.
Sydney, die arbeitssuchend und durch einen Zufall bei der Wild Yeasr Bakery landet, muss nun für ihren grimmigen Chef Rick arbeiten, der auf verschiedenen Farmer's Markets, seine Backwaren anbietet. Und beim Lesen dieser selbstgebackenen Köstlichkeiten läuft dem Leser garantiert das Wasser im Mund zusammen: Frisches Walnußbrot, Sauerteigbrot, Bagels, Blaubeermuffins, Double Chocolate Cookies, lauwarme Schokoladenmuffins und die von allen begehrten Haferflockencookies, die voll gespikt mit saftigen Rosinen sind. 
Neben all diesen Leckereien, einer Prise Chaos, charmanten Menschen mit Macken und jeder Menge Liebe, kommt das Lachen und der Lesespaß rund um Sydneys Leben nicht zu kurz.

Warum allerdings das Buch 'Ein Herz für Muffins' heißt, kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn Muffins finden nur relativ selten eine Erwähnung in diesem Buch. Mehr Bedeutung liegen eindeutig in Ricks Brot und den herrlichen Haferflockencookies, die handtellergroß sind, voll mit saftigen Rosinen, außen schön cross und innen zart soft. 
Das gab mir den Kick, zu versuchen diese Cookies nach zubacken:

Oatmeal Cookies mit Rosinen
150 g weiche Butter  
200 g brauner Zucker  
1 Päckchen Vanillin-Zucker  
1 Ei (Größe M) 
150 g Mehl  
1/2 Päckchen Backpulver  
eine Prise Salz 
200 g Blütenzarte Haferflocken  
250 g Rosinen 
150 ml Orangen- oder Apfelsaft 
  
Die Rosinen für mehrere Stunden in einer Schüssel mit Orangen- oder Apfelsaft einweichen. Die Rosinen anschließend heraus sieben. Die Flüssigkeit wird nicht mehr benötigt. Butter in Stückchen und Zucker in eine Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Vanillin-Zucker und Ei untermischen. Mehl sieben und mit Backpulver und einer Prise Salz mischen. In die Butter-Zucker-Mischung geben und so lange auf mittlerer Stufe weiterschlagen, bis alles gut vermischt ist. Haferflocken und Rosinen unterheben. 
2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit einem Eisportionierer ca. 20 Portionen abstechen, und auf die Backbleche verteilen, mit einem Löffel etwas flach drücken. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 °C) 17-20 Minuten goldbraun backen.

Aus dem Ofen nehmen. Ca. 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter geben und auskühlen lassen.

(Inspiriert von einem Rezept von 'Lecker.de')




Kommt gut in die neue Woche. Mit viel Schwung und Energie...
Salut... Eure mellimille

Vielen Dank an Random House und dem Blanvalet Taschenbuch Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Mittwoch, 24. August 2016

Französischer Genuß: Madeleines mit Orangennote


Nach Italien verschlägt es uns heute zurück nach Frankreich. 
Dort gibt es am Meer so viele wunderschöne kleine Fischerdörfchen, weit weg von all der Glitzer- und Promiwelt. 
Ich liebe es, dort in kleinen Cafés zu sitzen und dabei das Treiben auf der Straße zu beobachten. Dabei schlürfe ich einen Eiskaffee und knabbere an dem ein oder anderen Madeleine. Sehr gerne mag ich diese kleinen Muscheln mit einer feiner Orangennote und dazu eine Himbeer- oder Erdbeermarmelade wie ich sie in Menton serviert bekommen habe. Himmlisch!


Auf einem kleinen Wochenmarkt habe ich durch Zufall eine Madeleinebackform gesehen und sie gleich mit nach Hause genommen. Es gibt für mich nichts schöneres als zu Hause dann in der Küche zu experimentieren um die erlebten Urlaubsgenüsse auf den Teller zu bekommen.
Dabei habe ich das Lieblings-Madeleine-Rezept von Jeanny gefunden und habe es mit Orangenabrieb verfeinert. Ich muss schon sagen: Die Franzosen würden staunen! 



Orangen-Madeleines
Zutaten:
4 Eier
170 g Zucker
170 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Messerspitze Zimt
1 Miniprise Salz
Abrieb einer Bio-Orange
175 g Butter 
etwas Butter zum Einfetten
Mit Orange aromatisierter Puderzucker 

Gut 2 Wochen vorher habe ich in ein großes Schraubglas ein Päckchen Puderzucker mit der Schale von einer Bio-Orange gegeben. Der Puderzucker schmeckt dann wunderbar leicht nach Orange.

Die Mulden der Madeleinesform gut mit weicher Butter einfetten. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Eier und Zucker ca. 5 Minuten lang mit einem Handrührgerät schaumig schlagen.
Mehl, Backpulver, Zimt, und Salz erst mischen, dann sieben und bei langsamem Mix-Tempo zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen.
Butter und Orangenabrieb hinzufügen und verrühren. Teig in die Madeleines-Form füllen und ca.11 Minuten lang backen. Wenn die Madeleines am Rand leicht braun werden, sind sie fertig.
Vorsichtig aus den Mulden holen, auf ein Kuchengitter legen und mit dem Orangen-Puderzucker bestäuben.
Dazu Himbeer-oder Erdbeermarmelade servieren.
(Das Rezept reichte bei mir für 40 Madeleines...)



Au révoir, meine Lieben. 
Geniesst das süße Leben und
Salut... Eure mellimille

Montag, 15. August 2016

Italienischer Aperitivo mit Käsegebäck und Pestoschnecken


Stellt Euch vor, ihr sitzt am Strand. Die Sonne geht gerade unter und sie küsst dabei das Meer. Ihr sitzt auf eurer Strandliege und der nette Strandbarbesitzer bringt euch ein Tablett mit süffigen 'Sprizz' und dazu kleine Leckereien wie Nüsse, Oliven, Parmaschinken und herzhaften Kleingebäck. Dazu ein kleiner Plausch mit Freunden. 
Genau diese Szene spielt sich jeden Tag an der Riviera ab. Ist das nicht herrlich?! La dolce vita...


Aber nicht nur die Italiener wissen das Leben zu geniessen: der 'Sprizz' ist schnell gemixt, das Käsegebäck ruckizucki gebacken, alles zusammen in einem Korb verstaut und den Sonnenuntergang an einem See in der Nähe oder im eigenen Garten bestaunen. 
Den passenden Ort müsst ihr selbst suchen, aber das Rezept für das leckere Käsegebäck bekommt ihr von mir.


Käsegebäck
300 g Butter
400 g geriebenen Emmentaler
500 g Mehl
1 Becher Sahne
1 TL Salz
2 Msp. Paprikapulver
1 TL Backpulver

Zum Verzieren:
2 Eigelb
Mohn,Kümmel, Sesam
Mandel(n) oder Pistazien, gehackt
Salz, grobkörnig


Die Butter mit dem Käse verrühren. Sahne, Salz und das Paprikapulver dazu geben. Backpulver und Mehl zügig unterkneten. 
Den Teig für etwa zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 
Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Unterlage ausrollen(ca. 6 mm). Mit einem Teilrädchen kleine Quadrate schneiden und auf Backbleche mit Backpapier legen. Die Teilquadrate mit Eigelb bepinseln und nach Belieben mit Mohn, Kümmel usw. bestreuen. 

Das Käsegebäck wird im vorgeheizten Backofen auf 200°C ca. 15 Minuten goldbraun gebacken. 
Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter legen. 


Pestoschnecken
Eine Rolle frischen Blätterteig aufrollen mit einem Glas grünen oder roten Pesto einstreichen. Die Rolle von der Längsseite her einrollen und in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegten Backblech legen.
Im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten goldgelb backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Ciao Ciao, Saluti e Salut... Eure mellimille